Mining-Malware: Auch dein PC kann Nordkorea Devisen bringen
Eine der schwierigsten Aufgaben von Ländern, die wirtschaftlich von einem großen Teil der Weltwirtschaft entkoppelt sind, ist die Beschaffung von Devisen. Nordkorea geht dabei zunehmend geschickter vor und setzt auch auf illegale Methoden, um an wertvolle Kryptowährungen zu gelangen.
Die außenwirtschaftlichen Beziehungen Nordkoreas beschränken sich im Wesentlichen auf den Warenaustausch mit China. Alle anderen Partnerschaften machen sogar zusammengenommen nur einen Bruchteil dessen aus. Entsprechend schwer ist es für den Staat allerdings, an westliche Währungen zu kommen um verschiedene wichtige Güter auf dem Weltmarkt einkaufen zu können.
Allerdings hat man in Pjöngjang die modernen Kryptowährungen für sich entdeckt, die man bei Bedarf recht gut in harte westliche Währungen umgetauscht bekommt. Und man ist durchaus bereit, auch zu illegalen Mitteln zu greifen, um an entsprechende Einheiten heranzukommen. Nordkorea soll so beispielsweise hinter Angriffen auf südkoreanische Bitcoin-Börsen und sogar hinter Ransomware-Attacken stehen.
Aktuell scheint es noch keine konkreten Kampagnen dieser Art zu geben, doch das Know-How zu ihrem Betrieb ist in dem Land bereits vorhanden. Und da Mining-Malware ohnehin gerade in den einschlägigen Schwarzmarkt-Plattformen zum Trend wird, ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die Nordkoreaner auf diesem Weg an die Devisen-Beschaffung machen. Dafür soll es auch Anzeichen in den verschiedenen Foren geben und es würde auch dem Muster entsprechen, nach dem nordkoreanische Akteure in den letzten Jahren arbeiteten.
Allerdings hat man in Pjöngjang die modernen Kryptowährungen für sich entdeckt, die man bei Bedarf recht gut in harte westliche Währungen umgetauscht bekommt. Und man ist durchaus bereit, auch zu illegalen Mitteln zu greifen, um an entsprechende Einheiten heranzukommen. Nordkorea soll so beispielsweise hinter Angriffen auf südkoreanische Bitcoin-Börsen und sogar hinter Ransomware-Attacken stehen.
Vorbereitungen sollen schon laufen
Die Sicherheitsforscher von Recorded Future wollen laut einem Bericht des US-Magazins Quartz nun auch Hinweise darauf gefunden haben, dass man in Nordkorea mit Mining-Malware experimentiert. Solche ist durchaus nicht gänzlich unbekannt. Das Prinzip ist einfach ein Trojaner, der möglichst viele Rechner kapert und deren Prozessorleistung nutzt, um neue Einheiten von Kryptowährungen zu berechnen.Aktuell scheint es noch keine konkreten Kampagnen dieser Art zu geben, doch das Know-How zu ihrem Betrieb ist in dem Land bereits vorhanden. Und da Mining-Malware ohnehin gerade in den einschlägigen Schwarzmarkt-Plattformen zum Trend wird, ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die Nordkoreaner auf diesem Weg an die Devisen-Beschaffung machen. Dafür soll es auch Anzeichen in den verschiedenen Foren geben und es würde auch dem Muster entsprechen, nach dem nordkoreanische Akteure in den letzten Jahren arbeiteten.
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