Werbespot: Apples Weihnachtsvideo für das iPad rührt zu Tränen

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Weihnachten rückt näher und auch die großen Technikkonzerne beginnen damit, die Feiertagsstimmung in ihrer Werbung aufzugreifen. Während Microsoft in einem Werbespot auf witzige Art und Weise seinen Übersetzungsdienst in den Mittelpunkt rückt, ist Apples Werbung deutlich emotionaler.

Im Video "The Surprise" dürfen wir daran teilhaben, wie eine vierköpfige Familie an den Feiertagen ihren Großvater besucht. Natürlich quengeln die Kinder auf der langen Reise und werden mit einem iPad ruhiggestellt. Auch im Haus des Großvaters scheinen die beiden sich lieber mit dem Tablet als mit dem Rest der Familie zu beschäftigen.

Wie sich am Ende des rund drei Minuten langen Videos aber herausstellt, haben die beiden das Tablet jedoch nicht nur zum Spielen und Videos gucken benutzt, sondern damit auch eine äußerst rührende Überraschung für ihren Opa gebastelt. Begleitet werden die emotionalen Bilder übrigens vom Lied "Married Life" des Komponisten Michael Giacchino, das auch schon im Pixar-Film "Oben" zum Einsatz kam.
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Das einzige, was da zu Tränen rührt ist, dass die Eltern die Kinder nur mit dem iPad ruhigstellen können.
Klar, ist Werbung. Aber die sendet leider ein falsches Signal.

Ich habe nichts dagegen, wenn Kinder mit "neuen Medien" in Kontakt kommen. Aber hier dient es zum Großteil einfach zum Ruhigstellen.
 
@Blubbsert: Bubububu. Machst du mit den eigenen Kindern bestimmt besser, gelle? Hast sie noch NIE mit irgend einem Spielzeug beschäftigt, weil du mal Zeit für etwas anderes brauchtest, richtig?
 
@Islander: Richtig, ich habe nämlich keine Kinder.
 
@Blubbsert: war ja klar....
 
@Islander: zum Ruhigstellen zeigt man in Sandman und sperrt sie in den Keller ;p harharhar
 
@Islander: Bei normalem Spielzeug ist aber die eigenen Fantasie und Kreativität gefordert. Bei einem Bildschirm (Mobile Games) bekommt man meist alles vorgekaut. Davon wird sicherlich kein Kind zum Genie und es hat auch sicherlich wenig positive Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten.

Man kann seinem Kind natürlich mal sein Tablet zeigen und es auch etwas darauf spielen lassen, aber so wie im Video dargestellt ist es für mich einfach nur noch kaputt.
 
@Fleischmann: Du hast das Video also nicht zu Ende geschaut, richtig? Was die Kinder in dem Werbespot mit dem Tablet *kreativ* geschafft haben, übertrifft die gestalterischen Fähigkeiten der meisten Erwachsenen, die ohne Tablet aufgewachsen sind. Denn ohne wird man meistens auch nicht zum Genie.

Lass einfach andere Menschen entscheiden, was kaputt ist, und was nicht. Ist besser so.
 
@Islander: In der Realität wird das Tablet aber von Kindern so gut wie immer zum Konsum genutzt, ist halt einfach so. Sieht man ja auch im Video.
 
@Fleischmann: Das wurde der Fernseher in den 80ern und 90ern auch. Man könnte jetzt davon ableiten, dass vielleicht deswegen die dadurch entstandenen Erwachsenen so blöd sind. Vielleicht aber auch nicht. Am Ende kommt es doch immer darauf an, wie die Eltern es kontrollieren. Und bei dem Werbespot ist nicht einsehbar, wie die Eltern den Konsum den Rest des Jahres kontrollieren (gerade wo iOS wirklich tolle Funktionen betreffend Nutzungszeiten hat). Also ist das am Ende nur grundloses Gemeckere und will vom eigentlich fantastischen Werbespot ablenken.
 
@Blubbsert: Ganz genau das habe ich mir auch gedacht. In der Realität hocken die Kinder nur noch vor dem Tablet und da wird eher konsumiert als kreativ zu sein. Anstatt sich mit ihrem Opa zu unterhalten und etwas mit ihm zu unternehmen hocken sie wie kleine Zombies vor der Mattscheibe. Erschreckend! Das auch noch so verlogen zu präsentieren ist einfach nur beschämend. Das gleiche gilt für den Microsoft Werbespot.
 
Früher haben die Kinder was selbst gebastelt, aus Eicheln, Zahnstochern und Papier. Heute wird ebend eine Animation gebastelt. So ist es halt. Hauptsache selbst gemacht. Ich fand das Ergebnis toll. Werbung hin und Werbung her. Wer mit der heutigen Zeit nicht klar kommt soll zurück in seine Höle krabbeln.
Frohe Weihnachten im Vorraus ;-)
 
@Mocky: Ist ja auch nicht so, dass Kinder heutzutage das eine lassen, um das andere zu machen. ;)
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