Ventoy: Alles für den weihnachtlichen IT-Support auf einem USB-Stick

Es dauert nicht mehr lange, bis viele Nutzer wieder zum weihnachtlichen Familienbesuch aufbrechen und dort dann nicht nur Erholung vom Alltag vorfinden. Der IT-Support für die Verwandtschaft gehört ebenso oft zum Feiertagsprogramm. Während man dafür früher eine Sammlung mit verschiedenen Boot-Medien dabei hatte, trifft man heute normalerweise vor allem auf Rechner ohne optisches Laufwerk. Doch die Kollegen von Sempervideo haben eine Option gefunden, um einen USB-Stick als Alternative verwenden zu können.

Die Sammlung optischer Medien lässt sich mit einem Tool namens Ventoy auf einem einzigen USB-Stick abbilden. Dieses agiert als Bootloader und bietet dem User dann alle auf einen Stick kopierten ISO-Dateien als Boot-Optionen an. So kann man sowohl die jeweils neueste Windows-Version, ein Linux zur Datenrettung als auch ein beliebiges System mit Virenscanner dabeihaben, um auf alle möglichen Anforderungen vorbereitet zu sein.

Mehr von SemperVideo: Auf YouTube Download Ventoy Download - Bootfähige USB-Sticks erstellen Download Windows 11 Download: ISO-Datei für die Installation
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Benutze den schon seit ziemlich von Anfang an, seit dem es Ventoy gibt, kann ich nur Empfehlen :)
 
@Cyber_Hawk: Benutze schon seit über einem Jahrzehnt Lösungen wie beispielsweise den hier: https://www.amazon.de/iodd-SSD-Laufwerk-Mini-USB-sichere-256-Bit-Verschl%C3%BCsselung
Nutze aber auch noch die "älteren" Geräte mit gleicher Mount-Funktion von Zalman wie ZM-VE200 / ZM-VE400, mittlerweile halt mit kleineren SSDs statt HDDs.
Damit kann man vom Diskettenlaufwerk bis zur Blu-Ray alles emulieren und ist dort automatisch schreibgeschützt. Wenn man die Festplatte an sich mountet, kann man zusätzlich auch noch einen Schreibschutz aktivieren. Damit kann man dann auch sorgenfrei an infizierten Rechnern arbeiten (unabhängig davon, ob der Status bekannt ist).
 
Mein Bekanntenkreis, dass sind alles Windowsuser... Dieser IT-Support, alle Jahre wieder. Wie das stimmt. Man sitzt gemütlich am Tisch und ich warte schon immer wann es kommt: "Du sag mal, du kennst dich doch aus. Mein Computer, der macht in letzter Zeit...." :D

Ich habe immer einen USB-Stick mit Windows 10 dabei und eine externe Festplatte, mit diversen Programmen etc. Ein bootbares Linux mit Rettungstools und Virenscanner darf natürlich nicht fehlen und sogar ein kleines Schraubendreherset, für die ganz harten Fälle.

Vielleicht probier ich das im Artikel beschriebene mal aus und kann mir wenigstens einen USB-Stick im Gepäck ersparen. ;)
 
@WLanHexe: Abgesehen vom Werkzeug reicht ein einziger Ventoy-Stick und darauf zwei ISO-Files. Eine mit einer Linuxdistribution nach Geschmack (auch gern von mir genommen um der Familie mal Alternativen zu Windows vorzuführen) und eine mit "NHV Boot Extreme" (einfach mal über Google suchen), dann hat man so ziemlich alle größeren Backup-, Recovery-, Reparatur- und Partitionstools immer dabei. Macht eine externe Festplatte unnötig.
 
@Asathor: NHV Boot Extreme sieht ja vielversprechend aus.
Ich nutze bisher eine Kombination aus:
ubcd
parted magic
memtest86
Hiren's Boot CD (+PE)
System Rescue CD
EaseUS Todo Backup Boot CD
Selbst gebautes Win10PE
Windows-und Office-Installation-Disks
WSUS Offline
Debian-Installations-Disk
Diverse Linux Live-CD-Images (auch Kali Linux, etc.)
Desinfec't
+ Diverse weitere
 
@Rashiade: Das basiert ja auf Windows PE. Die Liste der enthaltenen Programme ist ziemlich lang und ersetzt so einiges aus deiner Aufzählung.
 
@Asathor: Sah auf den ersten Blick auf jeden Fall brauchbar aus. Hab mir mal die Extreme-Edition von deren Homepage gekauft (ja, ich weiß, die gibt es auch kostenfrei im Netz) und werde es beim nächsten Mal ausprobieren.
Muss mich da sowieso erst einmal umschauen, was alles für Tools dabei sind.
Hatte schon Fälle, da war es gut, parallel andere Tools zur Hand zu haben. Gerade bei Partitioniertools schon häufiger gehabt.
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