SpaceX zeigt sehenswerte Doppellandung der Falcon-Heavy-Booster

Gestern hat SpaceX im Auftrag des US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums bzw. der United States Space Force mi­li­tä­ri­sche Ob­jek­te in geo­syn­chro­ne Um­lauf­bah­nen ge­bracht. Die La­dung war zwar weit­ge­hend ge­heim, der Start der Ra­ke­te war aber na­tür­lich zu se­hen. Be­son­ders se­hens­wert war da­bei die Lan­dung der Booster.

Elon Musks SpaceX ist das mit Abstand größte kommerzielle private Raumfahrtunternehmen und man zählt nicht nur zivile Firmen und Organisationen zu seiner Kundschaft, sondern auch das Militär. Gestern war es wieder einmal mit einem Launch so weit, denn die USSF-67-Mission brachte einen militärischen Satelliten und mehrere sonstige Nutzlasten ins All.

Doppellandung der Falcon-Heavy-Booster erfolgreich

Es war der fünfte Flug der Falcon-Heavy-Rakete, die aus drei modifizierten ersten Stufen der Falcon-9-Rakete besteht. Diese werden im Wesentlichen "zusammengeschraubt" (vereinfacht erklärt), die mittlere bringt die Nutzlast in den geosynchronen Orbit, die zwei seitlichen fungieren hingegen als Booster - und kehren nach getaner Arbeit auch zur Erde zurück.

Und das ist beim jüngsten Flug gelungen, SpaceX hat nun auch ein Video dieser Landung veröffentlicht. Und dieses Manöver, das mithilfe einer Drohne aus der Luft gefilmt wurde, ist äußerst sehenswert. Denn im Abstand weniger Sekunden setzen die beiden Booster wie im Bilderbuch auf den beiden Landeplattformen (LZ-1 und LZ-2) auf.

Vorbild für Mars-Landung

Elon Musk teilte das Video auf Twitter und kommentierte es mit den Worten: "Und so werden wir auf dem Mars landen." Damit spielt der SpaceX- und Mars-Fan Musk auf frühere Konzept-Videos seines Unternehmens an, die Raketen zeigen, die in Massen kurz hintereinander auf dem Roten Planeten aufsetzen. Die Optik der aktuellen Falcon-Heavy-Landung erinnert daran, mit der geplanten oder besser gesagt erträumten Besiedlung des Mars hat das aber natürlich nichts zu tun: Denn einerseits wird es noch Jahrzehnte dauern, bis es so weit ist, und andererseits wird sich eine andere Art Rakete - das Starship oder ein Nachfolger - auf den Weg zum Mars machen.


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