Microsoft Surface Go - Das bisher kleinste Surface-Tablet im Test

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Microsoft hat eine besonders kompakte Version seines Surface-Tablets veröffentlicht: Mit einer Größe von 10 Zoll ist es deutlich kleiner als etwa die Pro-Serie, dennoch lässt es sich optional auch mit einem Tastatur-Cover oder Surface Pen bedienen. Ob sich der Kauf des in der günstigsten Variante 450 Euro teuren Tablets lohnt, weiß unser Kollege Andrzej Tokarski, der das Microsoft Surface Go ausführlich getestet hat.

Edles Windows-Tablet

Wie man es von einem Gerät dieser Preisklasse erwarten kann, ist das Surface Go hochwertig verarbeitet. Das Gehäuse besteht aus Magnesium, ist jedoch mit 8,3 Millimetern etwa im Vergleich zum aktuellen iPad recht dick. Der Klappständer auf der Rückseite ist aus Metall gefertigt und lässt sich sehr weit zurückklappen. Negativ fällt vor allem der recht breite Rahmen um das Display auf. Die Kameras lösen mit fünf beziehungsweise acht Megapixeln auf, die Bildqualität der Aufnahmen ist für ein Tablet Ordnung. Über eine Infrarotkamera lässt sich das Tablet außerdem mittels Gesichtserkennung über Windows Hello entsperren.
Microsoft Surface GoDas Microsoft Surface Go ... Microsoft Surface Go... überzeugt im Test, ... Microsoft Surface Go... ist aber auch vergleichsweise teuer

Display und Performance

Das 10 Zoll große Display ist im Verhältnis 3:2 gehalten und löst mit 1800 × 1200 Pixeln auf. Es hat eine gute Helligkeit und liefert weite Blickwinkel und gesättigte Farben. Herzstück des Tablets ist ein Intel Pentium Gold 4415Y, dem je nach Modell 4 oder 8 GB RAM zur Seite stehen. Mit dieser Ausstattung ist das Surface Go für einfache Aufgaben wie das Arbeiten mit Office oder das Surfen im Internet schnell genug, dennoch ist es deutlich langsamer als das Surface Pro. Der Akku hielt im Test gut neun Stunden durch. Für ein Windows-Tablet ist dieser Wert in Ordnung, das aktuelle iPad und einige Android-Modelle laufen aber deutlich länger.

Das Type Cover ist optional für knapp 100 Euro erhältlich. Im Test überzeugte es mit einer hochwertigen Verarbeitung und einem angenehmen Druckpunkt der Tasten. Für rund 110 Euro kann für das Tablet ein Eingabestift dazugekauft werden: Der Surface Pen arbeitet batteriebetrieben und unterstützt 4096 Druckstufen, technische Unterschiede zum Stift des Surface Pro gibt es keine.

Technische Daten zum Microsoft Surface Go
Betriebssystem
Windows 10 S, kostenloses Upgrade auf Windows 10 Home möglich
CPU
Intel Pentium Gold 4415Y 1,6 GHz DualCore SoC
Display
PixelSense-Display, 10 Zoll, 1800 x 1200 Pixel, 217 PPI
Arbeitsspeicher 4 GB 1866 MHz LPDDR3 8 GB 1866 MHz LPDDR3
Kameras Vorne 5 MP Infrarot-Kamera (Windows Hello), Hinten 8 MP
Festplatte 64 GB Flash eMMC 128 GB NVMe-SSD
Besonderheiten Unterstützung für Surface Pen, 4096 Druckstufen
Unterstützung für Surface Go Type Cover
Bildschirminteraktionen mit Surface Dial
Anschlüsse USB Typ-C, Bluetooth 4.1, WLAN AC, Micro-SD, 3,5 mm Klinke
Sensoren Umgebungslichtsensor, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Magnetometer
Maße, Gewicht 245 x 175 x 8,30 mm, ab 522 g (ohne Type Cover)
Preis 449,99 Euro
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"Negativ fällt vor allem der recht breite Rahmen um das Display auf".

Auf dem Vorschaubild vom Video sieht der Rahmen nicht wesentlich breiter als der Daumen des Testers aus. Und somit ist der Rahmen beim Tablet doch völlig in Ordnung?!

Wie soll ich denn ein randloses Tablet (wie es ja derzeit bei Smartphones in ist) ordentlich festhalten? Aufgrund von Breite und Gewicht eines Tablets kann ich es nicht so halten wie ein Smartphone.
 
Der "recht breite Rahmen" fällt nicht negativ auf, sondern ist genau richtig! Gerade bei diesem Gerät, da man es dann wie einen Schreibblock mit einer Hand halten und mit der anderen mit dem Stift schreiben kann! Und dafür MUSS der Daumen auf der Vorderseite aufgelegt werden, sonst kann man es nicht richtig halten. Und ohne einen vernünftig breiten Rand geht das halt nicht.
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