Google Pixel 6 Pro: Das neue Google-Flaggschiff im Test

Google ist bei der sechsten Generation seiner Pixel-Smartphones zum ersten Mal nicht nur für das Design und die Software verantwortlich, sondern auch für den Prozessor. Dadurch sind Hardware und Betriebssystem - zumindest in der Theorie - perfekt aufeinander zugeschnitten. Ob dem tatsächlich so ist und ob Google hier eine starke Alternative zur Flaggschiff-Konkurrenz abliefern kann, verrät unser Kollege Jonas Kaniuth in seinem Test.

Optisch fällt das Google Pixel 6 Pro vor allem durch sein Kameramodul auf. Dieses befindet sich nämlich in einer Art "Visier", welches sich über die gesamte Breite der Rückseite erstreckt. Im Test können vor allem der 50-Megapixel-Weitwinkel und das 48-Megapixel-Teleobjektiv überzeugen, auf den 12-Megapixel-Ultraweitwinkelsensor trifft dies hingegen leider nicht zu. Google bietet eine Reihe praktischer Software-Features an, um beispielsweise unscharfe Gesichter zu verbessern oder Objekte aus Fotos zu entfernen.

Das 6,7 Zoll große Display hat eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz, ist zu den Seiten hin abgerundet und mit 800 nits zwar ausreichend hell, aber dennoch sichtbar dunkler als die Flaggschiffe von Samsung oder Apple. Erstmals setzt Google auf den hauseigenen Tensor-SoC, der zwar im direkten Vergleich langsamer als ein Qualcomm Snapdragon 888 oder der Apple A15 Bionic ist, dafür aber optimal für Android 12 optimiert ist - im Test sind allerdings trotzdem Ruckler und Bugs aufgefallen, hier sollte Google also noch nachbessern. Erfreulicherweise wird das Pixel 6 Pro drei Jahre lang mit Feature-Updates und fünf Jahre mit Sicherheitsupdates versorgt. Mehr von Jonas: TechnikFreundYT
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