Emotn N1 im Test: Ordentlicher Smart-Beamer, Netflix-zertifiziert
Beim Emotn N1 handelt es sich um einen Full-HD-Projektor mit Netflix-Zertifizierung. Der Beamer unterstützt HDR10 und HLG-Technologie. Das Projektionsverhältnis des 500 ANSI-Lumen hellen Projektors gibt der Hersteller mit 1,25:1 an. Ein optimales Bild wird bei einer Projektionsfläche zwischen 60 und 120 Zoll (ca. 3 Meter) erreicht. Der Emotn N1 verfügt über eine automatische Trapez-Korrektur, Auto-Fokus und Dolby Audio. Im Inneren des Beamers sind zwei 5-Watt-Lautsprecher verbaut, die unterwegs bereits ausreichen, um eine Serie und/oder einen Film zu schauen. Da es sich um einen smarten Projektor handelt, kann der N1 sich über WLAN mit dem Internet verbinden. Der Projektor wird über eine Fernbedienung gesteuert. Diese verfügt über Tasten für YouTube, Prime Video und Netflix. Über Bluetooth 5.0 können darüber hinaus bspw. Game-Controller mit dem smarten Projektor verbunden werden. Der Beamer ist in Schwarz sowie Weiß verfügbar.
Der Hersteller legt einen sehr großen Focus auf die Netflix-Kompatibilität. Diese ist nicht nur auf der Artikelseite und der Verpackung vermerkt, sondern wird auch direkt beim ersten Start prominent präsentiert. Anders als bei jedem anderen Projektor ist es möglich, sich direkt während der Einrichtung bei Netflix anzumelden. Es ist nicht verwunderlich, dass Emotn Netflix so in den Vordergrund stellt: Viele Nutzer beschweren sich bei Projektoren aus dem Hause Xgimi, Anker oder Viewsonic, dass der beliebte Streaming-Dienst nicht ab Werk funktioniert. Für den N1 ist die Wiedergabe von Serien oder Filmen hingegen kein Problem: In der Netflix-App kann wahlweise etwas gestöbert oder gezielt ein Titel ausgesucht werden. Auf dem Startbildschirm erscheint nach dem ersten Netflix-Start ein Widget, über das man direkt bestimmte Titel ansteuern kann. Da es sich um die Original-Netflix-Anwendung handelt, werden Verläufe und Serien-Fortschritte gespeichert. Drittanbieter-Apps gleichen die Daten teils nicht ab, sodass bereits betrachtete Filme ggf. nicht als solche gekennzeichnet werden. Diese Stolperfallen gibt es beim Emotn N1 mit der original Netflix-App nicht.
Durch die Netflix-Zertifizierung erspart man sich zukünftig auch Ärger, wenn der Streaming-Anbieter seine App auf neueren Stand bringt und/oder die API verändert. Xgimi-Projektoren können in solchen Fällen oft tagelang Videos nur in 480p ausgeben oder müssen für eine bestimmte Zeit ganz ohne Netflix auskommen. Gerade, wenn man den Projektor zum Mittelpunkt der heimischen Unterhaltung macht, kann eine solche Einschränkung allerdings sehr störend sein. Emotn beugt solchen Ärgernissen vor. Gleichzeitig stellt sich die Frage, warum große Firmen wie Nebula keine Netflix-Zertifizierung ihrer Projektoren erreichen. Auch BenQ ermöglicht den direkten Zugriff auf Netflix nur über einen Streaming-Stick, der am Projektor platziert wird.
Die Verwendung der Netflix-eigenen App birgt auch Vorteile für die Datensicherheit: Oftmals werden Drittanbieter-Apps von Foren-Nutzern programmiert. Die wirklichen Urheber der Fremd-Anwendungen sind meist unbekannt. Auch wenn bisher kein solcher Fall bekannt ist, könnten über modifizierte Betriebssysteme und/oder Apps Kundendaten ausspioniert und Passwörter gestohlen werden. Die unklare Sicherheitslage führt dazu, dass viele Beamer-Nutzer auf Drittanbieter verzichten und/oder externe Geräte verwenden. Jene machen das gesamte Setup allerdings unhandlich, sodass die native Wiedergabe über einen smarten Projektor zu bevorzugen ist. Wer Serien und Filme vor allem auf einem Projektor schauen möchte, kann dies ohne Sorgen auf dem Emotn N1 tun.
Zwar verfügt der Projektor nicht über einen Akku, schnell eingepackt ist der N1 dennoch, wie unser Kollege Timm Mohn bemerkt. Da die meisten mobilen Projektoren trotz Akku über Strom versorgt werden, dürfte das Fehlen jenes in der Praxis kaum auffallen. Für die heimische Verwendung spricht auch der durchaus typische LAN-Anschluss auf der Rückseite. Die beim Emotn N1 gelieferte Bild- und Soundqualität steht im Einklang mit dem Einkaufspreis: Im Moment ist der Emotn N1 für 499 Euro auf Amazon verfügbar. Tagesaktuell ist der Beamer in den Amazon-Blitzangeboten zu finden, was den Preis auf 389 Euro schrumpfen lässt. Der Projektor ist damit günstiger als der neu vorgestellte XGIMI Mogo Pro 2, welcher von Haus aus kein Netflix unterstützt. Wer vor allem den kalifornischen Streaming-Anbieter nutzt, ist mit dem Emotn N1 besser beraten.
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Der Hersteller legt einen sehr großen Focus auf die Netflix-Kompatibilität. Diese ist nicht nur auf der Artikelseite und der Verpackung vermerkt, sondern wird auch direkt beim ersten Start prominent präsentiert. Anders als bei jedem anderen Projektor ist es möglich, sich direkt während der Einrichtung bei Netflix anzumelden. Es ist nicht verwunderlich, dass Emotn Netflix so in den Vordergrund stellt: Viele Nutzer beschweren sich bei Projektoren aus dem Hause Xgimi, Anker oder Viewsonic, dass der beliebte Streaming-Dienst nicht ab Werk funktioniert. Für den N1 ist die Wiedergabe von Serien oder Filmen hingegen kein Problem: In der Netflix-App kann wahlweise etwas gestöbert oder gezielt ein Titel ausgesucht werden. Auf dem Startbildschirm erscheint nach dem ersten Netflix-Start ein Widget, über das man direkt bestimmte Titel ansteuern kann. Da es sich um die Original-Netflix-Anwendung handelt, werden Verläufe und Serien-Fortschritte gespeichert. Drittanbieter-Apps gleichen die Daten teils nicht ab, sodass bereits betrachtete Filme ggf. nicht als solche gekennzeichnet werden. Diese Stolperfallen gibt es beim Emotn N1 mit der original Netflix-App nicht.
Durch die Netflix-Zertifizierung erspart man sich zukünftig auch Ärger, wenn der Streaming-Anbieter seine App auf neueren Stand bringt und/oder die API verändert. Xgimi-Projektoren können in solchen Fällen oft tagelang Videos nur in 480p ausgeben oder müssen für eine bestimmte Zeit ganz ohne Netflix auskommen. Gerade, wenn man den Projektor zum Mittelpunkt der heimischen Unterhaltung macht, kann eine solche Einschränkung allerdings sehr störend sein. Emotn beugt solchen Ärgernissen vor. Gleichzeitig stellt sich die Frage, warum große Firmen wie Nebula keine Netflix-Zertifizierung ihrer Projektoren erreichen. Auch BenQ ermöglicht den direkten Zugriff auf Netflix nur über einen Streaming-Stick, der am Projektor platziert wird.
Die Verwendung der Netflix-eigenen App birgt auch Vorteile für die Datensicherheit: Oftmals werden Drittanbieter-Apps von Foren-Nutzern programmiert. Die wirklichen Urheber der Fremd-Anwendungen sind meist unbekannt. Auch wenn bisher kein solcher Fall bekannt ist, könnten über modifizierte Betriebssysteme und/oder Apps Kundendaten ausspioniert und Passwörter gestohlen werden. Die unklare Sicherheitslage führt dazu, dass viele Beamer-Nutzer auf Drittanbieter verzichten und/oder externe Geräte verwenden. Jene machen das gesamte Setup allerdings unhandlich, sodass die native Wiedergabe über einen smarten Projektor zu bevorzugen ist. Wer Serien und Filme vor allem auf einem Projektor schauen möchte, kann dies ohne Sorgen auf dem Emotn N1 tun.
Zwar verfügt der Projektor nicht über einen Akku, schnell eingepackt ist der N1 dennoch, wie unser Kollege Timm Mohn bemerkt. Da die meisten mobilen Projektoren trotz Akku über Strom versorgt werden, dürfte das Fehlen jenes in der Praxis kaum auffallen. Für die heimische Verwendung spricht auch der durchaus typische LAN-Anschluss auf der Rückseite. Die beim Emotn N1 gelieferte Bild- und Soundqualität steht im Einklang mit dem Einkaufspreis: Im Moment ist der Emotn N1 für 499 Euro auf Amazon verfügbar. Tagesaktuell ist der Beamer in den Amazon-Blitzangeboten zu finden, was den Preis auf 389 Euro schrumpfen lässt. Der Projektor ist damit günstiger als der neu vorgestellte XGIMI Mogo Pro 2, welcher von Haus aus kein Netflix unterstützt. Wer vor allem den kalifornischen Streaming-Anbieter nutzt, ist mit dem Emotn N1 besser beraten.
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