Das Apple iPad 8 lässt im Test die Android-Konkurrenz hinter sich

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Mit dem iPad 8 hat Apple kürzlich sein derzeit günstiges iPad veröffentlicht. Bei einem Einstiegspreis von rund 370 Euro bietet es dank des Apple A12 Bionic-Chips dennoch genügend Leistung und muss sich daher hinter den meisten Android-Tablets nicht verstecken, wenn es um die reine Performance geht.

Schnelles Tablet

Dem mittlerweile rund zwei Jahre altem A12-Chip des iPad 8 stehen insgesamt 3 GB RAM zur Seite. Nutzer können zudem zwischen 32 bis 128 GB internem Speicher wählen. Wie unser Kollege Andrzej Tokarski in seinem Test erläutert, sollte diese Entscheidung mit Bedacht getroffen werden, da der Speicher später nicht mehr über eine Micro-SD-Karte erweitert werden kann.
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Unabhängig davon hinterlässt das iPad 8 in Benchmarks einen ausgezeichneten Eindruck und lässt sogar das deutlich teurere Samsung Galaxy Tab S7 hinter sich. Im Rendering-Test eines Videos schlägt es sogar das Microsoft Surface Pro 7. Wenig überraschend: Es laufen so ziemlich alle Anwendungen flüssig, was auch für die meisten Spiele gilt.

Das Display ist 10,2 Zoll groß und löst mit 2160 x 1620 Pixeln auf. Es ist sehr hell und bie­tet gute Blickwinkel und kräftige Farben. Für knapp 100 Euro kann optional ein Apple Pencil dazugekauft werden. Wer auf dem Tablet zeichnen möchte, könnte sich aber eventuell daran stören, dass das Display nicht laminiert ist.

Keine Design-Innovation

Beim Design hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts geändert. Damit sind auch beim iPad 8 weiterhin recht große Displayränder zu finden. Die beiden Lautsprecher haben einen guten Klang, allerdings gibt es aufgrund der Platzierung auf derselben Seite keine echte Stereo-Trennung. Die Frontkamera löst mit 1,2 Megapixeln auf und enttäuscht im Test ein wenig, da sie kein Full HD bietet und etwas ungünstig an der Seite und nicht mittig un­ter­ge­bracht ist. Aufnahmen mit der 8 Megapixel-Hauptkamera sind hingegen in Ordnung.

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Das ist ja klar. Tablets mit Android kann man in allen Belangen vergessen. Apple ist nunmal führend in Sachen Tablet. Und nein, ich bin kein Apple Fanboy, da ich selbst sehr viele Android Geräte nutze, beim Tablet aber bewusst auf ein Ipad umgestiegen bin und es nicht bereue.
 
@tobi89: Also ich bin höchst zufrieden mit meinem Android Tablet. Wir haben auch ein iPad in der Familie, welches mir persönlich aber viel weniger zusagt. In welchen Belangen ist Android denn unterlegen?
 
@Fleischmann: es beginnt schon mit der Kompatibilität vieler Apps, da diese nicht richtig skaliert werden.
 
@tobi89: Also mir sind keine meiner über 50 installieren Apps mit diesem Problem bekannt, aber natürlich wird es sicherlich Apps geben, die nciht richtig skaliert werden. Was mich hingegen bei Apple stört ist der iTunes Zwang, das Kindergarten Dateimanagement, der App-Store Zwang, die geringe Individualisiebarkeit des GUI, die teilweise nicht vorhandenen Möglichkeiten Einstellungen vornehmen zu können, der Lightning Port, die fehlende Micro-SD Karte. Besser finde ich bei Apple das Seitenverhältniss des Displays und die Umsetzung der Stylus Nutzung.
 
@Fleischmann: in den genannten Punkten gebe ich Dir recht. Apple ist halt für den einfachen Menschen. Auspacken und loslegen ohne großartig was einstellen zu müssen. Für die meisten Nutzer reicht das auch.
 
@tobi89: iPads sind eben nicht nur was für den "einfachen Menschen" (was auch immer das ist), sondern deckt viele Anwendungsbereiche von Unterhaltung bis Produktivität für sehr viele wunderbar ab. Android auf Tablets kann das alles auch, nur wesentlich schlechter.
 
@Fleischmann: Eigentlich überall - was ja der Grund ist, warum trotz des höheren Preises ausschließlich iPads in Schulen angeschafft werden.

Mit einem iPad kann man mittlerweile wirklich produktiv arbeiten, fast alle Apps von Apple reichen an die wesentlichen Funktionalitäten der Apps auf einem Mac heran, inkl. Seitenleistenmenüs. Auf den Androiden sind die Tablet-Apps oft nur hochskalierte Smartphone-Apps ohne zusätzlichen Mehrwert.
Das Multitasking ist extrem gut. Man kann sehr einfach fast unbegrenzt mit 2 oder sogar 3 Apps gleichzeitig arbeiten. Dabei kann man eine App nicht nur in einer Komibation mit einer anderen App oder einem anderen Fenster der gleichen App benutzen, sondern in beliebig vielen Kombinationen. Ganz anders als bei Android.
Die Produktiv-Apps Pages, Numbers und Keynote sind sehr umfangreich und bieten fast alle Funktionalitäten der Mac-Apps - ganz anders als die Google- oder Micorosoft-Apps auf den Tablets. Mit der Schreib-App Pages lassen sich sogar eBooks sehr einfach erstellen und veröffentlichen.
Die Fotobearbeitung kann sehr, sehr umfänglich Fotos und Videos bearbeiten - Google Fotos kann so gut wie nichts. Mit iMovie gibt es eine umfängliche Videobearbeitung, inkl. Green Screen-Bearbeitungen.
Das iPad (und auch das iPhone) hat eine integrierte Scanfunktion, mit der man in so ziemlich alle Apps direkt scannen kann. Bilder und PDFs lassen sich direkt entweder mit Stift oder Finger mit Markierungen versehen, ausfüllen, etc.

Die Datenweitergabe zwischen den iPads (und anderen Apple-Geräten) ist extrem einfach und schnell (Stichwort "AirDrop", so was ähnliches will Google ja jetzt mit einem Jahrzehnt Verspätung auch einführen).

Das Zusammenarbeiten bzw. die Freigabe ist sehr einfach, egal ob in Tabellen, Präsentationen, Dokumenten, Notizen, Erinnerungen, Fotos, Ordnern oder Projektdateien.

Systemweit sind in allen Apps sehr umfängliche und einheitliche Aktionenmenüs integriert (unter Windows würde das Kontextmenü heißen).
Die Trackpad, Tastatur und Mausunterstützung ist sehr gut.
Das iPad lässt sich komplett mit Sprache steuern, wenn man das möchte oder muss.
Es gibt einen umfangreichen Farbwähler, der überall integriert ist und mit dem man sogar Farben aus Fotos und Videos aufgreifen und später in anderen Apps verwenden kann.

Es sind bereits für jede wichtige Verwendungsmöglichkeit Apps von Apple installiert wie auch Diktiergerät, benannt "Sprachmemos" (mit Schneidefunktionen). Oder eben der sehr gut integrierte ÖPNV in der Karten-App.

Die Integration der Wolkenfunktionen ist denen unter Android um Lichtjahre voraus. Das betrifft auch viele kleine Dinge wie die Synchronisation von Dingen wie Textersetzungen oder selbst erstellten Formen und Dokumenten-Tags in den Produktiv-Apps. Das betrifft aber auch so hilfreiche Sachen, wie die Möglichkeit, mit einer Mail oder einer Kurznachricht bis zu 5GB an Anhängen mitzuschicken - und das unabhängig vom E-Mail-Anbieter und ohne das Postfach des Empfängers vollzustopfen und natürlich ohne Einstellungen ändern zu müssen.

Das iPad kann automatisch als Steuerzentrale für HomeKit, also die Steuerung von Smart Home verwendet werden.

Diese Liste, was ein iPad mehr kann, lässt sich noch sehr lange fortsetzen, aber als Eindruck reicht das, denke ich...

Das iPad ist ein richtiger Computerersatz, wenn man möchte. Android-Tablets in feinster Weise. Natürlich reichen die aber aus, wenn man nur ein bisschen Internet und Co machen will. Daher werde ich - sollte mein MacBook Pro mal nicht mehr wollen sicher auf ein iPad setzen. Der Mac mini als Arbeitsrechner bleibt allerdings bestehen...
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