Frankreich: Nach Feierabend dürfen berufliche Mails ignoriert werden

Viele Beschäftigte lesen berufliche E-Mails auch nach dem eigentlichen Ende ihrer Arbeit. Studien zufolge stellt das permanente Abrufen solcher Nachrichten einen nicht unerheblichen Stressfaktor mit negativen Auswirkungen dar. mehr... Mitarbeiter, Büro, Indoor Bildquelle: idw-online.de Mitarbeiter, Büro, Indoor Mitarbeiter, Büro, Indoor idw-online.de

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Ich muss sagen, dass ich auch oft nach der Arbeitszeit arbeite. Es gab auch schon Feiertage, an denen ich gearbeitet habe (Server + Domainänderung etc.). Allerdings habe ich da sogar gerne gearbeitet.
Mich hat es zu einem gewissen grad auch entspannt.
Ich kann aber verstehen, dass nicht jeder Lust hat am WE oder außerhalb der Arbeitszeit noch zu arbeiten.
 
@Melodize: Solange man diese Zeit auch wieder abbauen kann ist das in der Tat entspannend :) Aber ich kenne viele Unternehmen in denen davon ausgegangen wird, dass man solche Arbeiten zusätzlich leistet. Und damit brennt man meiner Meinung nach seine Mitarbeiter nur aus. Aber hier sehe ich es wie mit dem Alkohol, die Menge macht das Gift.
 
@Zwerchnase: Ich teile deine Ansicht natürlich. Ich wollte nicht darauf hinaus, dass man diese Stunden nicht in irgendeiner weise gutgeschrieben bekommen sollte! Wenn eine Firma einen dazu drängt oder man das Gefühl hat, dass man die Mail lesen muss/sollte, dann stimmt irgendetwas nicht ganz.
 
@Melodize: Dann hast du dies aber sicherlich bezahlt bekommen, oder als Überstunden angerechnet bekommen.

Die News will aber sicherlich ausdrücken, dass Arbeitnehmer mal schnell in der Freizeit die Mails checken sollen.
 
@andi1983: Also ich mach auch öfters Kleinigkeiten am WE oder nach Feierabend, und bekomme das nicht vergütet. Aber solange das Geschäftsklima gut ist, die Kollegen nett sind, aus Höflichkeiten keine Pflichten werden und niemand meckert wenn man mal 30 Minuten später kommt oder früher geht, wüsste ich auch nicht, wieso ich da ein Problem mit haben sollte. Wichtig ist, dass niemand Bereitschaft verlangt. Und dass die Flexibilität auf beiden Seiten des Arbeitsverhältnisses besteht.
 
gilt das auch für Unternehmensniederlassungen im Ausland?
 
@AnnE1: Unwahrscheinlich, da die Unternehmensniederlassungen dem Lokalem Arbeitsrecht unterliegen müssten.
 
Ganz nett, aber für Deutschland nicht so wichtig. Alles, wofür man nicht bezahlt wird, dafür darf man nicht bestraft werden. Z. Bsp. unbezahlte Überstunden, alles nach Feierabend...
 
@AngelusJimenez: Mano! Auf welcher Welt lebst Du denn? Unbezahlte Überstunden, alles nach Feierabend usw.,, das wird in vielen Betrieben stillschweigend erwartet. Und wenn Du das nicht machst, belommst Du schnell Probleme wie schlechtere Arbeitsbedingungen (wie 3-fach Schicht, Tätigkeit mit geringerer Qualifikation u.geringerer Bezahlung z.B.), unbeliebte Tätigkeiten, laufende Versetzungen, "Nachfragen" in Krankheitsfällen, bei Kurzarbeit / betriebsbedingte Entlassungen bis Du einer der Ersten usw...usw.... Soooo ist in vielen Betrieben die Realität!
 
@Kiebitz: da aber alles gleich schei*e bezahlt wird spielt es absolut keine rolle ;D der mindestlohn steigt bzw alles nähert sich dem an. also wozu noch loyal sein der firma gegenüber. irgendwann schwenkt das ganze system um das sowas mehr wert ist als qualifikation oder sonst was und dann kommen die firmen mit ihren leiharbeitern aber nicht mehr hinterher ;)
 
verstehe leute nie die ihre freizeit noch dafür opfern. wenn ich selbständig bin dann ist das ja ok. aber wer zur hölle arbeitet zu hause oder in der bahn wenn er nicht dafür bezahlt wird. wenn ich meine aufgaben nicht in den 8 stunden schaffe dann war es wohl nicht zu schaffen außer ich renn ständig raus zum rauchen oder quatsch ohne nede mit kollegen. ich hab schon immer fleißg nach feierabend alles ignoriert was noch so kam. wer sich im job aufreibt der kauft sich mit 50 nur n sportwagen und bekommt n Herzinfarkt :D
 
@Tea-Shirt: Trotzdem! Siehe bei mir gleich zuvor : [re:1] Kiebitz
 
Als DevOp mit Verantwortung für Rund 400 Servern und Applikationen rund um die Welt bleibt mir leider nichts anders übrig. Zum Glück habe ich eine tolerante Frau/Tochter die es mir verzeihen wenn ich "mal" Abends arbeiten muss.
 
Seh ich überhaupt nicht ein, mich da an irgendwas zu halten. Mails werden geschrieben, wenn ich die Zeit dazu hab und nicht, wenn mir jemand sagt, daß ich sie nur von X bis Y schreiben *darf*.

Und so kommt es, daß durchaus mal was rausgeht nach 21 Uhr. Oder samstags. Oder halt wochentags pünktlich zum Feierabend. Oder wenn der Empfänger im Urlaub ist, insbesondere wenn ich das auch weiß.

Dann ist das nämlich erledigt und vom Tisch und kann nicht mehr vergessen werden.

Wenn dann der Empfänger der Meinung ist, das sofort beantworten zu müssen, dann ist das sein Problem und nicht meins.
 
@RalphS: Es spricht ja auch nichts dagegen, wenn du das freiwillig tust. Das Gesetz verbietet es lediglich, dass dein Chef von dir verlangt das dann gefälligst nach Feierabend machen zu müssen.
 
@Breaker: "Hab ich nicht gesehen".

Schon öfter als mir lieb ist miterlebt, daß 'Hausherr' ein guter Ehemann sein wollte und gesagt hat, dann mach ich mehr für die Arbeit, dann springt mehr für uns alle raus dabei. Ergebnis, 'Hausherr' war mehr oder minder bald darauf mehr oder minder glücklicher Single.

Nicht nur aus eigenen Fehlern lernt man.
 
ha ha, per Gesetz. Man muss doch nur konsequent den Kollegen und Kunden die Grenzen aufzeigen. Wenn jemand mir abends um 20 Uhr Informationen für die Besprechung am nächsten Tag 8Uhr sendet, kann man darauf vertrauen, dass ich dies nicht gelesen habe. Und wenn man mir dann vorwirft unvorbereitet andere Leute Zeit zu verschwenden, erkläre ich ihnen gerne die Welt. Die wollen was von mir, und wenn die gebetenen Informationen nicht rechtzeitig da sind, Pech. Gibt mit Sicherheit den einen oder anderen Job wo dies nicht im gleichen Stil möglich ist, für mich funktioniert es.
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