Twitter verbietet ab sofort Links zu "konkurrierenden" Netzwerken

Twitter startet nach dem ganzen Stress um gesperrte Konten von Journalisten und den vielen zu Mastodon abgewanderten Nutzern jetzt eine neue Richtlinie. Das Unternehmen verbietet die Verbreitung von Links zu bestimmten anderen Plattformen - darunter ... mehr... Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Youtube, Twitter, Social Media, Instagram, soziale Netzwerke Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Youtube, Twitter, Social Media, Instagram, soziale Netzwerke Aman Pal / Unsplash

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Soviel zur Meinungsfreiheit.

Eines sollte so langsam wirklich jedem Twitter-Nutzer klar sein.
So wie Donald Trump seine eigene Plattform kreirt hat, so macht
derzeit Musk Twitter zu seiner eigenen Plattform.

Einzig seine Meinung ist die, die immer Sanktionsfrei bleiben wird.

Und je mehr Leute Twitter den Rücken kehren, desto mehr wird
der goldene Elon Musk mit der Schnauze auf dem Boden der Tatsachen
ankommen. Und meiner Meinung nach, wird das auch wirklich Zeit!
 
@Hanni&Nanni: Ist wie immer in der IT: damit etwas unabhängig ist, bleibt und funktioniert, muss es Open Source werden. Als Dienstleistung dann eben etwas in der Art wie Mozilla, Linux, Xiph.org oder zur Not Wikipedia.
 
@Stamfy: genau, weil Mozilla (Firefox, Thunderbird) und Wikipedia ja auch sooo gute Beispiele sind für Erfolg und "funktioniert"...
 
@Rob Otter: Also ich nutze den Firefox und auch Wikipedia. Und ich muss sagen, es funktioniert wirklich. Wo ist also dein Problem?
 
@Hanni&Nanni: Im Nachhinein ist es mir auch aufgefallen, dass man "funktioniert" natürlich auch technisch verstehen kann - und in diesem Sinne will ich das auch gar nicht in Abrede stellen, dass tun die Programme und Dienste sehr gut. Ich habe mich auf "die Idee funktioniert" bezogen, und das tut sie bei den o.g. Produkten m.M.n. eben nicht.
Damit will ich auf keinen Fall sagen, dass der Open Source Gedanke an sich nicht funktioniert, sondern habe nur etwas gegen Stamfys rigoros verallgemeinernde Aussage ("Ist wie immer in der IT").
 
@Hanni&Nanni: Bei Wikipedia gibt es auch immer Moderatoren kämpfe, weil Artikel dann doch nach einer Meinung angepasst werden.
 
@floerido: Och, die Admins bei Wikipedia sind schon etwas arg sensibel, wenn es um Änderungen geht. Aber mit den passenden Belegen bekommt man die ganz schnell zum schweigen. ;-)
 
@Rob Otter: Natürlich wird es immer Konflikte geben. Aber dass eine Firma oder sogar nur Person quasi virtuelle Infrastruktur deaktiviert?
Ein anderes Beispiel wären Dienste an sich. Es ist häufig der Fall dass Firmen nach einigen Jahren ihre webservices deaktivieren. Seien es Verbindungsserver, Cloudspeicher oder bei smarthome-Serien die gesamte Funktionalität.
Wäre es open source könnte man oder eine community einen eigenen Dienst hochziehen um die Funktionalität zu gewährleisten.
Firmen forcieren leider häufig dazu zum nächsten Produkt zu migrieren - ein Problem von closed source.
 
Seit Musk das Twitter Angebot abgegeben hat gibt es rund um den Dienst nur Drama und schlechte Nachrichten. Seit Journalisten stummgeschaltet werden, ist das Ganze auch nicht mehr "lustig". Ich halte es für wichtig, dass die Menschheit im Internet eine Plattform hat ihre Meinungen (grundsätzlich) kundzutun, ob es dem Eigentümer nun gefällt oder nicht. Und selbst das war ja mit "dem alten Twitter" in einigen Regionen nicht möglich. Ich hoffe Prominente/Politiker werden zu Mastadon wechseln und die Massen mitziehen.
 
@IchBinsJan: Seine Meinung kundzutun, ob es dem Eigentümer gefällt oder nicht, das war vorher auf Twitter auch nicht einfach so möglich. Es gab eine Menge schräger Sperr-Entscheidungen und weder eine Möglichkeit, dagegen vorzugehen, noch eine genau Begründung zu erfahren. Die Sperren waren oft intransparent und wirkten sehr willkürlich.
 
@cgd: Interessant. Ich steckte nie tief im Twitter-Game, aber was Du sagst, hatte ich schon befürchtet. Ich wünsche mir eine Plattform, die von einem gewählten Gremium geführt wird und das "Unternehmen" keinen Gewinn machen darf. Die EU wollte vor 10 Jahren oder so mal einen Facebook Konkurrenten machen - nie wieder was von gehört. Schade. Ich halte es für gefährlich, dass alle relevanten social media Plattformen in den Händen von MIlliardenkonzernen stecken. Die Plattformen sind zu allgegewärtig, als dass wir den Status Quo hinnehmen sollten.

Meine 5 Cent.
 
@IchBinsJan: ich stimme dir grundsätzlich zu. Aber es geht eigentlich noch einfacher: Protokolle > Plattformen, das wäre ein weiterer Lösungsansatz, den z.B. das Fediverse geht. Optimal/Reibungslos ist das sicherlich noch nicht. Aber die Dezentralisierung scheint ein wichtiger Baustein zu sein - der Alptraum des Silicone Valley. ^^
 
@cgd: Also hat sich unter Musk nichts geändert außer dass die Willkür jetzt auf Musks Willen basiert und Twitter jetzt 1 Mrd. Kreditzinsen pro Jahr zahlen muss.
 
haha, alle onlyfans creator haben für eine Sekunde die Luft angehalten ?
 
Sogar der Ex Chef fragt sich einfach nur: "Why?"

https://twitter.com/jack/status/1604554032831287298?t=O0Dq4sZvvrCJkHmVumt2sw&s=19
 
D.h. auch keine OnlyFans, Fansly und derartige Links mehr? Sind ja angeblich auch "soziale Medien".
 
@Petermüller: In der News steht zwei Mal dass alle Plattformen abseits der sieben Aufgeführten, davon nicht betroffen sind.
 
@jackii: Ah Danke, hatte es nur überflogen. Das macht ja noch weniger Sinn dann
 
Ja Elon, super Aktion wieder mal. Du machst die Plattform immer attraktiver und ziehst die User in Heerscharen an. Nur noch ein bisschen, und Du bist wieder raus aus den roten Zahlen.
 
Dieses ist übrigens ein Verstoß gegen den Digital Market Act der EU, sobald dieser gültig ist.
 
@floerido: Nicht wirklich. Selbst wenn man Twitter als Gatekeeper einstuft, hindert Twitter niemanden daran den Anbieter zu wechseln, sich an Unternehmen außerhalb der Plattform zu wenden oder vorab installierte Apps zu entfernen. To link up heisst nicht "Einen Link setzen".
 
Der Elon macht wirklich alles, damit Twitter den Bach runter geht...
 
@kerlEF: Naja, solche Dinge passieren, wenn durchgeknallte Milliardäre beginnen, globale Plattformen als ihr Privatspielzeug anzusehen und entsprechend zu behandeln. Dieses Elend wird aber sicher über kurz oder lang ein Ende haben, weil es entweder endgültig den Bach runtergeht, oder das Spielkind irgendwann die Lust verliert.
 
Lustig wie viele jetzt rumheulen, die vorher der Meinung waren Twitter sei ein Unternehmen und habe Hausrecht. Daran sieht man, dass die vielen Kritiker nicht die Sperrungen an sich schlecht finden, sondern nur ein Problem damit haben wenn die Sperrungen nicht dem eigenen Meinungsbild entsprechen.
 
Gut, dass ich Twitter den Rücken gekehrt habe und meinen Account dort löschen lassen habe!
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