Kaum eine PV-Anlage geht heute ohne Speicher an den Verbraucher

Der Ausbau der Photovoltaik-Anlagen bei privaten Hausbesitzern boomt - und um sich dabei möglichst weit unabhängig zu machen, kaufen die meisten Verbraucher auch gleich noch einen eigenen Speicher dazu. Das zeigen aktuelle Daten aus dem Markt. mehr... DesignPickle, Energie, Strom, Stromversorgung, Solar, Installation, Stromnetz, Solarzelle, Solarpanel, Solarenergie, Photovoltaik, Solarmodul, Solarzellen, Solaranlage, Solarstrom, Bauarbeiter, Solarpark, SolarCity, Sonnenenergie, Solarfeld Energie, Strom, Stromversorgung, Solar, Installation, Stromnetz, Solarzelle, Solarpanel, Solarenergie, Photovoltaik, Solarmodul, Solarzellen, Solaranlage, Solarstrom, Bauarbeiter, Solarpark, SolarCity, Sonnenenergie, Solarfeld

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Ich komme auf keinen grünen Zweig für einen PV-Speicher. Im Sommer habe ich einen massiven Strom-Überschuss und lange Sonne. Die wenigen Kilowattstunden die ich dann über nacht beziehe habe ich finanziell durch die Einspeisung wieder rausgeholt. Sprich, 10kwh am Tag eingespeist, 80cent (10x8cent) kassiert und über Nacht 3kwh gekauft = aktuell 90cent dafür bezahlt.

In den Übergangsjahreszeiten wird es dann halt etwas spannender, da sind die Tage kürzer und die Über-Nacht-Verbräuche zwar höher, aber es beißt sich halt damit, dass am Tag dann auch gleichzeitig das E-Auto geladen werden muss, was damit quasi verhindert dass der Akku überhaupt eine Chance bekommt großartig zu laden.

Im Winter sind wir uns einig, wird in der Extremzeit wohl grade noch so wenig kommen, dass ich damit höchstens meinen Momentanverbrauch decken kann.

Ich lasse die zukünftige Wärmepumpe mal weg die als elektrischer Großverbraucher dann auch einen 5-6kwh Akku innerhalb kürzester Zeit leerziehen würde.

Ich weiß nicht... meine Excel Rechnungen...sie mögen auch falsch sein, endeten irgendwie immer damit, dass diese völlig überteuerten Speicher sich grade rentierten als sie dann 12-15 Jahre auf dem Buckel hatten, also ein Zeitraum, wo man dann schon mit Zell-Ausfällen rechnen muss.

Die ersten 15kwp gehen im März ans Netz, das Hausdach folgt dann mit weiteren 12kwp Ende nächsten Jahres, aber auch da wird kein Speicher dazukommen. Der Wechselrichter ist darauf vorbereitet, aber mir erscheinen sie derzeit unwirtschaftlich. Spannend wäre das Thema nur, wenn man möglichst auf hohe Autarkiegrade (auf dem papier) steht oder einen Speicher hat der einen bei Stromausfall noch ne Steckdose oder sowas anbietet damit z.B. die Heizung+Heizungspumpen weiterlaufen können. Da bei uns in der Region aber in den letzten 3-4 Jahren max. 2 Stromausfälle waren sehe ich auch hier keinen wirklichen Bedarf.

Unser Stromverbrauch mit E-Auto liegt bei 7500kwh. Hat jemand eine Rechnung für mich die vielleicht meine möglichen Rechenfehler korrigiert und mir zeigt dass sich so ein Ding dennoch rentiert?
 
@Frankenheimer: Das ist interessant für die Leute, die tagsüber arbeiten sind und erst abends/nachts dann den Strom verbrauchen. Viele E-Auto-Besitzer haben ihr Fahrzeug eben nicht tagsüber zuhause stehen und können den Strom direkt abnehmen, sondern müssen den Umweg über einen separaten Speicher nehmen, um die Anlage so noch rentabler betreiben zu können.
Wenn es um Leute wie dich geht, die tagsüber offenbar zuhause sind, ist das aber natürlich quatsch.
 
Guten Tag,

das kann so generell nicht gesagt werden. In ihrem Fall lohnt sich das ganze ohne Speicher nur wenn Sie tagsüber Zuhause sind und die Autos laden können und den Strom direkt verbrauchen.

Vll mal eine Beispiel Kalkulation meinerseits:

Bei 18kW die am 01.01.23 ans netz gehen, habe ich auch einen 10kWh Speicher mit an Bord. Ich habe auch eine Wärmepumpe und somit einen permanenten recht hohen Verbraucher.

Der Speicher kostet rund 10.000€ und wird mir eine indirekte Rendite (Kostenreduktion von rund 30.000€ bis zu 40.000€ bescheren) bei ca. 8 bis 10.0000 Ladezyklen zu jeweils 10kWh ind grob 0,45€ pro kWh.

Der Speicher hilft auch im Sommer da wir auch Abends / Nachts kochen / Entertainment und Heizung Strom brauchen.

Auch immer Bedenken: Der Speicher mit für den Sommer überdimensioniertem Speicher, soll auch helfen Sonnenschwache Tage zu überbrücken. Die Hoffnung liegt bei 9 Monaten 100% Autarkie und 3 Monate hoffentlich um die 50% Autarkie.

Ebenso immer Bedenken, die Strompreise gehen vermutlich weiter hoch womit sich die Anlage noch schneller mit Speicher amortisiert.

Dem von Ihnen genannten Batteriezellenverfall habe ich mit einer 20-Jährigen Leistungs/Produktgarantie entgegengewirkt, womit ich da auf der sicheren Seite sein sollte.

PV mit Speicher insbesondere bei Wärmepumpe absolut hohe Rendite. Zusätzliche zur in etwa 90 bis 95% Autarkie kommen noch 8Cent pro kWh dazu, welche mit monatlich nochmal rund 100€ Netto bescheren wird.

Freue mich schon auf die INB und bin gespannt auf die Ergebnisse.

Schönen Dezember.

Vg
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