MIT-Forscher steigern die Effizienz beim Kochen von Wasser

Es gibt scheinbar keinen Vorgang, der zu trivial wäre, um ihn nicht noch verbessern zu können. Forscher des renommierten MIT haben es geschafft, die Energie-Effizienz beim Kochen von Wasser ein Stück weit zu steigern. mehr... DesignPickle, Forschung, Wissenschaft, Science, Wasser, Chemie, Molekül, Flüssigkeit Forschung, Wissenschaft, Science, Wasser, Chemie, Molekül, Flüssigkeit

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Also in etwa so, wie wenn man Siedesteinchen reinlegt. Nur besser ;)
 
@pcfan: Siedesteinchen legt man aber nur deswegen rein, damit es ruhiger kocht, Effizienz wird dadurch nicht gesteigert.
 
Wenn ich mal so drüber nachdenke... was bringt es? Die Wärme geht ja nicht verloren, die wird nur etwas später aufs Wasser übertragen wenn die Dampfblase weg ist. Oder übersehe ich da etwas (was auch im Artikel nicht erklärt wird)?
 
@Link: Wenn die Wärme schneller ans Wasser übertragen wird, geht vielleicht weniger durch Abstrahlung und so verloren?
 
@pcfan: Ja, aber das strahlt dann auch nur durch die Blase ins Wasser?
 
@Link: oder nach außen. Ein Kessel hat auch eine Außenseite.
 
@Link: nein, es wird aktiv weniger energie fuer den phasenuebergang von wasser in dampf aufgewendet. man spart also heizenergie, wie auch verlustenergie und zeit.
 
@laforma: Oha, das ist eine steile These. Wir müssen die Wasserdampftafeln dann umschreiben? Die Energie für den Phasenübergang ist genau dieselbe. Was hierbei erreicht wird ist eine bessere durchmischen der Randschichten und demzufolge eine Reduktion des Siedeverzugs.
 
@Link: Ist das Gegenteil vom Dämmen ;-) Je besser die Wand gedämmt ist, desto mehr Energie müsstest du aufbringen um Wärme auf die andere Seite zu bringen.
 
Schon ein so alter Hut. Gibt sogar schon kommerzielle Anwendungen z.B. Erktubes-Mikro (www.erktubes.com). Habe selber mal mit den Rohren gearbeitet und kann das was das MIT 2022 herausgefunden hat schon seit 2010 bestätigen ;)
 
Was bedeutet das in "Wieviel weniger Energie muss zum Kochen aufgebracht werden" ?
 
@DRMfan^^: genau dieselbe Energie... das einzige was sich verändert ist der Siedeverzug. Sprich es siedet schneller. Die Energie für das Verdampfen ist dieselbe.
 
@robs80: Wenn mein Wasserkocher nur 4 Minuten lang Energie zuführen muss statt 5, dann hab ich doch am Ende auch ein Fünftel der Energie gespart. Also wieso soll das dieselbe Energie sein?
 
@yutamago: Hier geht es um Verdampfung und nicht um kochen ;). Selbst mit der Struktur wird dein Wasserkocher 5 Minuten brauchen. Es sei denn, du willst alles Wasser im Kocher verdampfen. Um Wasser um 1°C zu erwärmen benötigt man ca. 4,18 kJ/(kg K). Um Wasser unter atmosphärischen Bedingungen zu Verdampfen benötigt man ca. 2300 kJ/kg. Die Energie muss man auf alle Fälle aufbringen. Für das Erwärmen von Wasser bringt die Struktur wenig. Da hier nur Wärmeübertragungsfläche und die Gestaltung der Wärmeübertragung (Wärmeübergangskoeffizienten, Geschwindigkeiten usw.) entscheidend sind. Die Struktur dient einzig und allein, wie im Text beschrieben, den besseren Abtransport der Dampfblasen, die den Wärmeübergang hemmen. Und das macht diese sehr gut. Wie gesagt, ich habe vor 12 Jahren schon mit solchen Strukturen gearbeitet.
 
@robs80: Also es spart schon Energie, aber nicht beim aufkochen, sondern erst beim darauf folgenden vollständigen Verdampfen. OK.
 
@DRMfan^^: Ja und nein. Für das Verdampfen, spart man keine Energie die ist physikalisch bedingt. Aber man kann mehr Verdampfen in derselben Zeitspanne = Leistungserhöhung.
 
@robs80: Hä? Dieselbe Anlage gibt in derselben zeit dieselbe Energie ab. Wenn also in derselben Anlage in derselben Zeit mehr verdampft werden kann, dann ist doch pro Dampfmenge der Energieaufwand geringer. Das "physikalisch notwendige" ist ja eine Untergrenze, der reale Aufwand offenbar höher - sonst könnte man da ja nichts optimieren.
 
Ihr seht, es wird auch nur mit Wasser gekocht. Nur dann etwas schneller. Oh, mein Tee ist fertig!
 
Eine Vergrößerung der Wärmeübertragungsfläche durch Mikro- oder Nanostrukturierung hat einen großen Einfluss auf die Kalkbildung. Das System müsste nur weiches Wasser verwenden.
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