Nach Pannenserie: Porsche-Chef soll Chef der Marke Volkswagen werden

Das wäre eine echte Überraschung: Nach den vielen Pannen bei der Pro­duk­tion des neuen VW-Elektroautos ID.3 und den nicht minder großen Problemen beim neuen Golf 8 soll nun der Chef an der VW-Spitze ausgetauscht werden. mehr... Elektromobilität, Elektroauto, E-Auto, Vw, volkswagen, ID.3 Bildquelle: VW Elektromobilität, Elektroauto, E-Auto, Vw, volkswagen, ID.3 Elektromobilität, Elektroauto, E-Auto, Vw, volkswagen, ID.3 VW

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Na hoffentlich klappt. Viel Zeit ist nicht mehr bis zur Veröffentlichung des ID.3. Gerade wenn man die neue eAuto Prämie mitnehmen will..
 
Stimmt! Nur er kann VW retten. Er trifft jetzt alle Entscheidungen richtig und die Programmierer der ID.3 Software (VW Play), sind jetzt doppelt so schnell, direkt über Nacht! Außerdem repariert er selbst, alle Notrufsystem und leitet die Energiewende bei VW ein. Wichtig ist nur: Er braucht dafür noch ein oder zwei Bonizahlungen Ende des Jahres, sonst wird das nichts mit der Wachablösung.

Immer gut, wenn man die Spitze austauscht und alles wird sofort besser! Weiter so...

P.S. Das mit den Boni wird schon klappen, zahlt ja der Staat (Steuerzahler) mit Abwack 2.0
 
@lalanunu: Retten naja das wird nix mehr aber er kann sich vermutlich mehr auf die Probleme und Details konzentrieren. Diess hat scheinbar zu viele Baustellen mit diesen Beiden Positionen (Konzernvorstand und Vorstand Marke VW) zu bearbeiten.

Ich stelle mir das auch nicht einfach vor eine Belegschaft die Ihr Leben lang Verbrenner gebaut hat von E-Autos zu überzeugen.
 
@Nero FX: Was glaubst du inwieweit das große teile der belegschaft juckt ob sie nun eautos oder verbrenner zusammendängeln?

VW hat ein Kompetenzproblem und das liegt nicht zwingend an vw sondern am deutschen arbeitsmarkt, hier gibt es einfach zu wenig fähige it leute
 
@0711: Die Belegschaft streitet massiv darüber, das kann ich dir versichern. Viele VW Mitarbeiter identifzieren sich mit Ihrer Arbeit und dem Verbrenner als Produkt.

Die IT Leute mag es sogar geben, nur wollen diese Leute nicht zu VW, die haben die Wahl und gehen lieber zu Innovativen Firmen.
 
@Nero FX: Zumindest bei Audi würde ich am Standort ingolstadt sagen, niemand weint dem verbrenner nach.

Das sieht man an den produkten aus deutschland die im internationalen vergleich nahezu alle abstinken
 
@lalanunu: Dazu hätte es Marcel D'Avis sein müssen.
Hoffe ich bin nicht der Einzige, der sich an dieses Meme erinnert.
 
@lalanunu: Realistisch gesehen kann er in einigen Projekten schon das Ruder rumreißen. ZB kann ein externes Team beauftragt werden, das Nachflashaktionen durchführt: Dh die Fahrzeuge werden ausgeliefert und am
Zielhafen dann mit neuer Software bespielt. Die Produktion kann also anlaufen und der Transport der Fahrzeuge planmäßig stattfinden. Der Aufwand kostet aber einiges und viele Hersteller scheuen sich davor. Premiumhersteller ziehen sowas viel eher in Betracht, als Hersteller von Alltagsautos (auch wegen der Stückzahl). Sowas kann der neue Chef also unmittelbar und direkt beeinflussen.

Dann gibts noch die Möglichkeit die Zulieferer zu Workshops einzuladen, um SW Probleme schneller an den Fahrzeugen zu identifizieren und vor Ort Bugfixes zu bauen und zu testen. Oft können die Zulieferer nur per Simulation die eigene SW testen, senden sie dann zum Fahrzeughersteller und dort findet dann der erste Verbundtest statt. Das kann damit auch verkürzt werden. Kostet nur wieder Geld für die erhöhten Aufwände der Zulieferer + Hotel und Verpflegung.

Eine Chefansage kann verdammt viel bewirken, weil in so einem Entwicklungsprozess längst nicht die volle technische Effizienz ausgereizt wird (auch aufgrund betrieblicher oder gesetzlicher Einschränkungen).

Mag sein dass der neue Chef das Schreiben vom Code nicht beschleunigen kann, dafür kann er aber, wenn er an den richtigen Schrauben dreht, den Gesamtprozess stark verbessern! Die Analogie mit dem Schiffskapitän ist sehr treffend. Natürlich verbessert der neue Kapitän die Ruderleistung nicht. Setzt er aber den Kurs klüger an und lässt die Ruder gut abgestimmt bedienen, ist deutlich weniger Ruderleistung nötig, um ans Ziel zu kommen.

Nur mal so als Ausblick was da so möglich ist...
 
Die hier geschilderten Probleme sind nur die Spitze.
Ich finde es schade, weil ich gern gesehen hätte wie viel Imageschädigung notwendig ist, damit die Leute der Marke den Rücken kehren.
 
@Tomelino: Die Massen an Kunden gehen dann einfach von VW zu Skoda und Seat und glauben wirklich damit was verändert zu haben...dumm eben das auch diese Marken zu VW gehören.

Das die geleakten Probleme nur die Spitze sind, ja da gebe ich dir Recht, der ID3 / MEB ist eine Neuentwicklung die erst ab 2017 richtig vorangetrieben wurde. Wo soll in 3 Jahren eine Fehlerfrei, perfekte Platform + Autos herauskommen? VW hat sich zu spät bewegt was E-Mobilität angeht. 5 Jahre (gegenüber Tesla) holt man eben nicht in 2-3 Jahren auf.
 
@Nero FX: Nicht zu vergessen das Porsche ebenfalls zum VW-Konzern gehört. ;-)
Immer wieder hübhsch zu sehen wie sich die "Vorstandschefs" sich die Stellen untereinander zuschieben.
Es ist schon komisch mit anzusehen das man ab einer gewissen "Gehaltsstufe" machen kann was man will....beim nächsten Konzern fällt man dann meist eine Stufe höher.
 
@Tomy Tom: Es hatte ja schon einen Grund wieso die die Position Vorstand Gesamtkonzern und Vorstand Marke VW getrennt waren. Es ist einfach zu viel für eine Person vorallem wenn es nicht rund läuft. Die Manager bei VW scheinen es auch nicht wirklich zu könen, sonst hätte Diess die Brandrede vor ein paar Monaten nicht gehalten.

Das man sich an die Position der größten Konzernmarke keinen ganz neuen Manager holt ist ja klar. So funktionieren eben Beförderungen.
 
@Tomelino: Und warum sollte man wegen des image "der marke den rücken kehren"?
 
@0711: Ich weiß ja nicht wie du das siehst, aber unterdimensionierte Ölabstreifringe welche bei Millionen Motoren zum Tod führen, DSG, T5/T6 mit CFCA, BPC/AXE, ...
Kernschrott, bevor es überhaupt das Werk verlässt. Probleme sind das Eine. Der Umgang seitens VAG damit kommen noch hinzu. Das ist für mich imageschädigend.
Das geht unverändert seit Jahren. Kann man ausschließen, dass die nächste Fehlkonstruktion gerade jetzt, in diesem Moment, vom Band läuft? Wie wird der Umgang seitens VW mit einer möglichen zukünftigen Problematik? So wie immer ;-)
 
@Tomelino: Alles was vor Jahren eine Fehlkonstruktion war bleibt auch eine da VW nix neues Entwickelt sondern NUR weiter. Also bleiben andere Probleme bestehen. Golf 7 II GTD Kipphebel nach 1000km gebrochen, Materialfehler.... Wir wissen aber das es kein Fehler war sondern gespart am Produkt da hat man eben zu viel Material weggelassen. Wasserpumpe geht nach exakt 60tkm kaputt vll. auch ein paar km später, das ist seit Golf 7 gen1 bekannt, wurde einfach übernommen (ich könnte die Liste noch unendlich weiterführen).
Wir fahren hier in der Firma VW, Skoda, Audi und Ford und nur der VW macht komischerweise extremen Ärger (Golf, Tiguan) der Rest läuft ohne Probleme. Dabei haben gerade der Kodiaq und der GTD die gleiche Technik.
Ich denke VW hat einen extremen Schaden erlitten, gerade im Business Bereich wird man nur noch verarscht. Wir werden zwar der VWAG treu bleiben aber es wird eben kein VW mehr sondern maximal Skoda oder Audi, VW ist Geschichte für uns.
 
@Odi waN: Das Ding ist ja, man weiß intern von den Problemen.
Beispiel Ölabstreifringe: Als das raus kam, wurde nicht umdisponiert.
Alles was beim Zulieferer bestellt und gelagert worden ist, wurde auch verbaut.
D.h. während die Ursache schon geklärt war, liefen weiterhin Motoren mit besagter Spezifikation vom Band.
Davon sind Millionen im umlauf.
Wenn die Motoren plötzlich beginnen sich das Motoröl literweise einzuverleiben ist es dann auch schon zu spät.
 
Der ID3 ist sowas von hässlich. VW sollte sich schämen
 
@BigSword: Ich finde es geht schon. Nissan Juke ist hässlich, Fiat Multipla ist grauenhaft hässlich, der ID 3 ist ok wenn auch kein Wunder im Design.

Dieser doofe Aufsatz zwischen Fenster und Motorhaube wird sicherlich in naher Zukunft (Facelift etc.) verschwinden, das sieht nicht gut aus. Vielleicht sagt dir der Seat El Born mehr zu (finde ich besser im Design). Ist die gleiche Platform nur andere Karoserie.
 
Ein guter Anfang wäre sicherlich, die Kindergarten-Bezeichnungen für das Elektroautolineup zu ändern,
 
@3Komma14: Wieso denn das? Ob ID.2, ID.3 oder ID.4 oder bei Tesla Model S, Y und 3 macht auf mich keinen Unterschied. Ich kaufe kein Auto wegen dem Namen sondern weil es alles erfüllt was ich will.
 
@Cratter13: Der Name als ganzes klingt bei Tesla einfach dynamischer, frischer etc. Es geht darum Kunden zu binden. Stell dir vor du musst den Leuten erstmal erklären was ein ID ist, das kann schnell peinlich werden.
 
@merovinger: Nur weil Elon Musk es lustig findet seine Modellreihe als S3XY zu schreiben, macht es die Namen für sich nicht unbedingt gut. Model E wollte er den eigentlich nennen, durfte das aber dank Daimler nicht machen, daher Leetspeak: 3
 
@merovinger: Ja und Golf ist eine Ballsportart und ein Meerbusen, was GTI ist hat Mutti sicher auch nicht verstanden und z.B. BMW hat auch Buchstaben + Zahl.
 
@Cratter13: Schaue dir mal die Buchstaben von Tesla genau an. Das Model 3 sollte übrigens ursprünglich Model E heißen. ;-)
 
Die wahren entscheidungen treffen immer noch die bwl fuzzis und die aktionäre. Money rules $$$
 
@azuram20: Und der Kunde trifft die alles entscheidende Kaufentscheidung! Mal sehen wie es um die europäischen Marken steht, wenn die Asiaten mit ihren E-Modellen auf den hiesigen Markt drängen. Eine vom Staat Ausgeplünderte Gesellschaft wird mittel und langfristig sicher nicht in Massen überteuerte Marken kaufen, nur weil sie "made in europe" sind. Wobei sich auch noch fragt, wieviel "europe" in den europäischen Marken noch steckt? Gerade bei E-Fahrzeugen ... der Akku, die Elektronik, immer mehr Komponenten werden schon seit langem nicht mehr in Europa gefertigt. Drum standen die Bänder hier nicht zuletzt wegen der "Unterbrechung von Lieferketten" still! Und nicht primär wegen des (hiesigen) Corona-"Shutdown".

Tja - und der Hauptgrund warum sich E-Fahrzeuge speziell in Deutschland bislang so schleppend verkaufen, ist die spärliche, intransparente, fragmentierte Lade-Infrastruktur wo kein Stecker zum anderen passt, man X Apps und Karten braucht und Preisvergleiche extrem erschwert sind. So lange sich an all dem nichts ändert, bleiben Akku-Autos eher unattraktiv.

Dann sind da noch die offenen Fragen der Ladedauer, der Reichweite und der Sicherheit (bei Unfällen / Akku-Brand). Die Feuerwehren sind immer noch recht hilflos bei brennenden E-Karren und müssen diese komplett unter Wasser lagern um die heißen Wracks so weit Abkühlen zu können, das der Akku sich nicht immer wieder von selbst entzündet. Das ist nicht gerade praktikabel, wenn man Millionen solche Fahrzeuge auf den Straßen hat. Und könnte innerhalb der Städte nebst den Unfallbeteiligten Fahrzeugen auch gleich noch das ein oder andere Gebäude mit Abfackeln ... der Straßenbelag muss an der Unfallstelle auch erneuert werden.

Da darf man schlussendlich auch noch gespannt sein, wie sich das auf die Haftpflicht-Versicherungsprämien auswirkt. Naja - Auto fahren wird in Deutschland auch in Zukunft wohl eher nicht preiswerter, je nach Standpunkt kann man das positiv (Umwelt, Klima) oder negativ (fehlendes, unattraktives, zu teures ÖPNV-Angebot) betrachten.
 
@azuram20: das stimmt wohl ! Die rassistischen menschenverachtenden Dreckskerle,wie Musk,Trump und ähniliche ,denen die Firmen gehören,sollten dann aber auch ihre Fressen halten ! so seh ich das!
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