Bill Gates: Zerschlägt man ein böses Unternehmen, hat man zwei böse

Microsoft-Gründer Bill Gates mag nicht so recht daran glauben, dass es irgendwelche Vorteile für den Wettbewerb bringt, wenn Konzerne wie Google, Amazon oder Facebook zwangsweise zerschlagen werden. Viel wichtiger seien grundlegende Maßnahmen zur ... mehr... Microsoft, Bill Gates, Gates Bildquelle: Microsoft Microsoft, Bill Gates, Gates Microsoft, Bill Gates, Gates Microsoft

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Spricht wohl aus erfahrung...
 
@mTw|krafti: Und ich glaube weder daran noch scheint es schlüssig zu sein. Ich denke eher die Aufspaltung der Firmen muss richtig gemacht werden. Und dann muss für gleichheit gesorgt werden. Aber genau das wird verhindert oder durch klüngelei wieder verhindert.

Beispielsweise das Maps monopol wäre leicht zu lösen. Man nehme die Maps Abteilung aus google heraus mache es zu einer eigenen Firma und verbiete das zusammenarbeiten mit google und dann stellt man die Kunden vor eine Wahl und gibt ihnen Bewertungsmöglichkeiten und dann entsteht der Markt ganz von alleine.

Ich sag nur Browser und Auswahlbildschirm. Aber die Kunden scheinen ja faul zu sein und nehmen einfach das was da ist. Dann muss man das halt mal verbieten, sodass Kunde sich Kümmern muss damit es einen Makt gibt oder man huldigt dem Monopol weiter. Muss sich halt die Politik mal entscheiden und dann drum kümmern.
 
@mTw|krafti:
Decoding Bill Gates wird ab dem 20. September auf Netflix ausgestrahlt.

Drei Teile eitles Gegacker, Visionen und Falschdarstellung.
Gates oder seine Mannen hat MS-DOS nachweislich nicht programmiert.
Er hat es von einem Programmierer gekauft. Aus dessen QDOS (Quick & Dirty OS wurde MS-DOS, das Gates dann an IBM ablieferte.
Netscape wurde durch Microsoft aus dem Markt gedrängt.
Egal.
Was aus dem Laden heute geworden ist sieht man ja. :D
 
@Nibelungen:
Er ist halt Unternehmer, Kaufmann. Er kauft und verkauft.
Er hat Netscape nicht verdrängt, er hat einfach das bessere Produkt auf den Markt gebracht.
 
@MoshPitches: Schlimmer war der Deal mit den IBM PCs in den Geschäften alle mit Windows 95 vorinstalliert auszuliefern. Wenn das nicht so gewesen wäre, dann hätte vielliecht ein richtiger Markt entstehen könne. So entstand er für die Masse direkt als Monopol. Es gibt nur Windows neben Windows, weil man nur die IBM Kisten mit Windows im Einzelhandel bekam ... Angeblich bereut Herr Gates das Heute.
 
@MoshPitches:
Gates hat das Internet beinahe verschlafen. Ihm reichten die Firmennetzwerke zum Geld verdienen.

Seine Mitarbeiter haben ihn damals mehrfach auf den Netscape Browser hingewiesen und wie viel Geld im Internet stecken könnte. Viele nutzen den Netscape auch bei Microsoft.

Bill lenkte ein und man pumpte Millionen Dollar in den IE. Man installierte das Ding auf jedem verkauften Windows 95 vor. Der Windows-Nutzer hatte fast keine andere Wahl den IE zu nutzen, wenn er Internetzugang hatte. Außer er entschied sich für was anderes. In Windows 98 integrierte man den IE zu zweidrittel ins Betriebssystem. Seitdem ist das so.

Klar, wenn man ein Tool so auf die Geräte bringt wird der unversierte Anwender immer den leichtesten Weg gehen und es auch nutzen.

Netscape hatte somit das Nachsehen, weil der Anwender das Programm erst installieren musste.
 
@Nibelungen: Ich würde mal sagen das er alles richtig gemacht hat. Also wo ist das Problem?
 
Eine Zerschlagung sollte natürlich auch mit einer Verhaftung aller Führungskräfte und Austausch derer einhergehen. Tut es nicht, daher hat Bill durchaus recht. Wer ein Unternehmen zum Monopol führt, und selbst nicht die Reißleine zieht, weil die Gier blind macht, sollte dafür haften.
Aber mit dieser Ansicht bin ich wahrscheinlich ziemlich alleine.
 
@Speggn: Nein. Oder wahlweise Privatvermögen abgeben. In deutschland sitzt soweit ich weiß niemand wegen Wirtschaftsverbrechen wirklich ein.
 
@MancusNemo: Auch eine gute Idee. Hauptsache sie werden zur Rechenschaft gezogen.
 
@Speggn: Leider findet das momentan nicht wirklich irgendwo statt, statdessen werden die Strafen in die Produktpreise einfach mit eingeplant. Alleine so etwas müsste schon unter Strafe stehen.
 
@MancusNemo: Auch da kann ich dir nur zu 100% zustimmen.
Es scheint so, als ob man sich ab einem gewissen Wohlstand, völlig aus der Verantwortung stehlen kann.
Dabei sollte es doch umgekehrt sein. Je mehr man besitzt, desto größer muss das Risiko sein, es auch wieder zu verlieren. Und je weniger man besitzt, desto sicherer müsste es sein, dieses wenige behalten zu können.
 
@Speggn: Richtig, aber ab einem bestimmten Punkt ist das aber einfach ausgehebelt. Beispielsweise musst du nix mehr machen, dein Geld vermehrt sich von alleine! Das ist so was wie der Private break eaven Point. ^^ Eher der never lost Point ^^
 
@Speggn: Gates ist raus aus Microsoft. Die letzten Jahre vor seinem Gehen hat er nur repräsentiert.
Er hat mit Microsoft genug Geld verdient und einen Monopolkonzern aufgebaut.
IBM hat damals mit OS/2 den Wettlauf verloren.
Steve Jobs bleibt mit seinem Apple (Hardware und Software aus einer Hand) System bei überschaubaren Nutzerzahlen und Linux dümpelt mit x verschiedenen Versionen im Homebereich bescheiden in der dunklen Ecke herum.

Googles Android hat es auf die Smartphones geschafft, während Nokia aus Microsoft rausgeflogen ist, als man in Redmond die Technik verstanden hat.
Aus dem Grund wurde ein Plattform übergreifendes OS geschaffen, Windows 10.

Den Ballmer haben sie gefeuert. Der ist auch raus. Der jetzige CEO ist auf Verschlankung der Firma gebürstet und auf Marktfindung.

Da wird weniger neues ausgetüftelt, als dass man eher genauer den Markt sondiert, wo man die Finger rein stecken kann, um Geld zu machen.

Microsoft kauft eher dazu (Skype), als das man sich wie früher hinsetzt, Mannstunden und Geld investiert. Heute betreibt man nur Produktpflege und lauert auf mögliche Konkurrenz, ob die wieder was besseres auf den Markt wirft.
Dann wird entweder parallel erfunden (also dreist geklaut, wie damals das MacOS für Windows 1.0 ) oder die Firma eingekauft.
 
@Nibelungen: Du schmeißt hier aber auch mit einigen Halbwahrheiten um dich, das ist schon nicht mehr schön.

Was kann Microsoft dafür das OS/2 den Wettlauf verloren hat? OS/2 hätte von IBM auf den eigenen Rechnern locker selbst ausgeliefert werden können. Es war sogar ein recht gutes Betriebssystem, das allerdings schnell den Anschluss verloren hat.

Auch Apple hat seine Entscheidung getroffen wie es sich vermarkten will. Offensichtlich teuer, exclusif und hip. Damit fahren sie offensichtlich ganz gut, also wo ist das Problem? Ich kann MacOS oder iOS nicht viel abgewinnen. Die Betriebssysteme von Apple drängen den User zu sehr in eine Richtung das OS so zu nutzen wie Apple es sich vorstellt. Teilweise kannst du nur vorgegebene Ordner für etwas auswählen usw. Das ist nicht so meins. Wer es toll findet kann es ja nutzen. Nur meins ist es nicht, und geht auch vielen anderen so.

Und Linux ist halt Linux. Ich probiere auch immer mal gerne zwischendurch Linux aus. Es hat sich ja auch viel getan, allerdings ist schon das Mounten von Laufwerken teilweise so eine Sache, oft funktioniert Automount nicht so recht und oftmals muss man dann doch wieder irgendwelche kryptischen Befehle eingeben um etwas zu erreichen wie man es gerne hätte. Dann noch die Auswahl zwischen zig Benutzeroberflächen, und alle haben ihre Vor- und Nachteile..... Neeee, das muss ich auch nicht haben. Wenn man sich mal ein wenig wie ein Hacker fühlen möchte ist es OK, aber einfach entspannt mal das Betriebssystem einfach nur nutzen um die eigentliche Software zu starten, das ist eher selten der Fall. Selbst nach einer Woche einrichten steht oft Linux einfach noch immer im Aufmerksamkeitsfokus weil irgendwas noch nicht richtig ist, installiert werden muss oder was auch immer.

Was das dazu kaufen angeht, das machen Apple und Google doch auch. Also was soll die Erwähnnung?

Und allgemein, ja, jeder CEO hat sienen eigenen Stil und Schwerpunkte. Aber das ist doch auch ihr Recht. Sie haben die Verantwortung, also werden sie auch so handeln wie sie es für richtig halten den Kasten am laufen zu halten. Ist für einzelne Kunden nicht immer nachvollziehbar und auch nicht immer schön, siehe Windows Phone, aber letztendlich müssen die CEOs halt nach ihrem Gewissen handeln und das tun was sie für richtig halten. Das kann man als Außenstehender scheiße finden, aber leztendlich ist das nunmal so.
 
@Nibelungen: Ich unterstelle mal, dass sowohl Gates wie Ballmer noch ordentliche Aktienpakete besitzen, sie sind nur aus dem aktiven Geschäft raus, gewinnen (oder verlieren) aber bei jeder Kurschwankung.

Speggn und einige andere hier scheinen noch ziemlich im Kommunismus, äh, sozialisiert worden zu sein, hätten die gewonnen, würden wir jetzt vermutlich noch alle mit alphanumerischen Terminals auf Großrechnern rumhoppeln, technischer Fortschritt war ja nicht so deren Ding (siehe Trabbi).
 
@Speggn: ich würde eigentlich vermuten, dass jedes Unternehmen zu einer Monopolstellung hinarbeitet.. Warum sollte ich als Unternehmer mir den Markt teilen wollen?
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