Facebook zahlt fünf Milliarden Dollar Strafe nach Privatsphäre-Skandal

Facebook zahlt wirklich. Der Betreiber des gleichnamigen sozialen Netzwerks hat laut Angaben der zuständigen Behörden zugestimmt, eine Strafe in Höhe von rund fünf Milliarden US-Dollar zu zahlen. Hintergrund sind die massiven Verstöße des Konzerns ... mehr... Facebook, Datenschutz, Logo, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media, Facebook Datenschutz Bildquelle: Gerd Altmann/CCC0 Facebook, Datenschutz, Logo, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media, Facebook Datenschutz Facebook, Datenschutz, Logo, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media, Facebook Datenschutz Gerd Altmann/CCC0

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Portokasse.
 
@avril|L: Sofa-Ritzen.
 
@avril|L: Jaein. Sicher können sie es sich locker leisten. Das Fehlen von 5 Milliarden merken sie dann aber schon. Den Investoren dürfte das nicht gefallen.
 
@Scaver: Es mag denen zwar nicht gefallen aber dennoch schreibt das Unternehmen weiterhin schwarze Zahlen und konnte für das Jahr 2018 einen Gewinn in Höhe von rund 22,11 Milliarden US-Dollar ausweisen. Was sind da schon 5 Mrd weniger. Wird locker wieder reingeholt.
 
Heieieieiei, was hätte man an Gutes/positives mit 5 Mrd. US-Dollar machen können?

Naja. so ein Strafgeld muss bei den verantwortlichen ja auch schmerzlich zu spüren sein, ansonsten verfehlt es ja schließlich seine Wirkung!
 
@damitschi: stell dir vor du überfällst einen Juwelier, verkaufst das Gold und Silber für insgesamt 10.000€, wirst erwischt und musst 1000€ Strafe zahlen und sonst nix.

Würdest du es wieder machen?
 
5 Mrd. Dollar Strafe ist doch für Facebook und Zuckerberg nur ein Peanuts. Das ist nur 1 Tage Umsatzverlust. Damit akzeptieren sie die Strafe sofort. Wäre es 500 Mrd. Dollar dann wäre anders.
 
Das schon bei den schlaffen Datenschutzgesetzen in den Staaten. Was wäre denn hierzulande zu erreichen, wenn man den Laden mal richtig durchgehen würde. Sollte einem zu denken geben...
 
@TuxIsGreat: 500€ ??!
 
@Ice-Tee: Och, wenn die EU sich da erst mal verbissen hat kann es auch schon mal ziemlich teuer werden. Google kann da ein Lied von singen.
 
@Cyber_Hawk: War meinst du bei Google? Ich hab noch nichts von den riesigen DS-GVO-Strafen mitbekommen, welche angekündigt worden sind.

Amazon, Facebook, Google - bin ich der Einzige, bei denen sich diese Unternehmen nicht an die DS-GVO halten? Ein paar Strafzahlungen würden hier wohl sehr gut tun.
 
@gettin: Ich rede auch nun mehr im Allgemeinen, das wenn die EU ermittelt auch wenn es wegen DSVGO geht die Firmen nicht einfach mit 500€ davon kommen wie es Ice-Tee meint.
 
Warum? Nicht Facebook hat die Daten unerlaub weitergegeben, sondern der Betreiber der Quiz-App. 270.000 Leute haben mit Nutzung der App ggü Facebook die Weitergabe erlaubt. Von den restlichen 87 Millionen Leuten steht nirgendwo, dass nicht-öffentliche Daten ausgelesen wurden - oder?

Wer bei Facebook dinge auf "öffentlich" stellt, der macht diese Informationen - welche Überraschung - jedermann zugänglich ....

Klärt mich gerne auf, wenn ich mich Irre.
 
@DRMfan^^: Befasse dich am besten ein Wochenende mal mit Datenschutz und du wirst es verstehen.
 
@Ice-Tee: Noch unkonkreter konnte deine Antwort nicht sein, oder? Ich kenne mich zufällig recht gut mit Datenschutz aus, danke. Unter anderem ist durch eine freiwillige Einwilligung jede Datenweitergabe zulässig - und genau das ist hier nach meinem Verständnis der Fall. Nutzer stimmt Facebook-AGB zu und macht bestimmte Daten "öffentlich" - wenn das keine freiwillige Zustimmung ist.....
 
@DRMfan^^: Das ist doch hoffentlich nicht dein ernst - wenn ich vor deiner Tür stehe dann weiß wo du wohnst, gibt mir das jetzt das recht diese Daten zu benutzen? Und komm mir jetzt nicht mit ich müsse das erstmal raus finden. Dann nehme ich die Nachbarn als Beispiel, darf ich die Adressdaten meiner Nachbarn benutzen, die stehen ja immerhin öffentlich dran...
 
@Arnitun: Wenn ich mich bei Facebook anmelde, den AGB zustimme, meine Adresse angebe, und diese auf "öffentlich" stelle, dann sind die Daten eben allgemein für jedermann verfügbar. Wem das nicht klar ist, der sollte Facebook nicht benutzen. Die Daten sind zulässig freiwillig erhoben und von der betroffenen Person veröffentlicht worden - wie z.B. bei einem Eintrag im Telefonbuch.

Wenn du meine Adresse kennst, dann ist die Frage, woher diese Information kommt, zu welchem Zweck sie erhoben wurde, durch wen Sie erhoben wurde usw.

Beispiel 1: Wurde sie Beispielsweise durch einen Online-Händler zwecks Zustellung eines Paketes erfasst und du als Paketbote hast das erfahren, dann ist diese Information Firmengeheimnis deines Arbeitgebers und du darfst sie nicht weitergeben.

Beispiel 2: Liest du die Info vom Klingelschild so ist implizit die Zweckbindung gegeben, mich über den Wunsch einer Türöffnung informieren zu können. Schreibst du dir das auf, so ist das ggf eine unzulässige Erhebung personenbezogener Daten.
 
@DRMfan^^: dann zeig mir mal die Stelle in den Facebook AGB wo drin steht, das die Daten die du in Facebook eingibst dann einfach jeder abgreifen bzw benutzen darf für eigene Zwecke
 
@Arnitun: Ich sage nicht, dass sie jeder einfach für irgendwelche Zwecke nutzen darf, aber Facebook darf sie öffentlich zugänglich machen, siehe re:1 zu re:3:
"PS: Natürlich hätte CA die Daten nicht einfach nutzen dürfen, aber hier geht es ja darum, dass Facebook bestraft wird, nicht CA oder der Betreiber der Quiz-App."
 
@DRMfan^^:
Guckst du hier:
https://netzpolitik.org/2018/cambridge-analytica-was-wir-ueber-das-groesste-datenleck-in-der-geschichte-von-facebook-wissen/
Freiwillig haben das nur ca. 270.000 gemacht. Die anderen Millionen Userdaten wurden über eine Programmierschnittstelle aus den Kontakten der "freiwilligen" User abgegriffen... und das nicht freiwillig...
 
@anyone: korrekt, die Quelle kenne ich. 270.000 haben freiwillig diverse auch nicht-öffentliche Daten an den Quiz-App-Anbieter weitergegeben. Von diesen haben die Datensammler unter anderem die Freundeslisten erhalten. Zu diesen Freunden wurden nun wiederum weitere Daten ausgelesen. Da (und meines Wissens auch sonst nirgends) steht aber nichts davon, dass dies nicht-öffentliche Daten waren, oder? Will sagen: Diese Daten hätte man ohne die Quiz-App auch problemlos erhalten können - wenn nicht über eine API, dann über crawlen und parsen der normalen Facebook-Seiten. Die Freigabe hierzu wiederum ist durch die öffentliche Sichtbarmachung in Kombination mit den Facebook-AGB erteilt.

PS: Natürlich hätte CA die Daten nicht einfach nutzen dürfen, aber hier geht es ja darum, dass Facebook bestraft wird, nicht CA oder der Betreiber der Quiz-App.
 
@DRMfan^^:
das sehe ich anders.
Wenn eine*r der Freiwilligen seine Daten angibt ist das seine/ihre Sache.
Wenn über eine von FB freigegebene Programmierschnittstelle die Möglichkeit besteht auf andere, nicht von diesen Freiwilligen, Daten zuzugreifen ist das sehr wohl ein Problem von Facebook. Die Anderen haben ihre Daten ja nicht zu diesem Zweck angegeben, vielleicht nicht einmal öffentlich. Das ist ja unter Anderem auch ein Problem bei sämtlichen FB betreffenden Diensten. Egal ob du etwas öffentlich stellst, nur für bestimmte Gruppen oder Privat, FB hat IMMER Zugriff auf diese Daten und kann sie auswerten, sammeln, vergleichen, verfolgen, verquicken, verkaufen etc.
Facebook wird sich nicht umsonst auf die Einigung eingelassen haben. Sollten sie der Meinung sein im Recht zu sein würden sie einen jahrelangen Rechtsstreit anfangen.
 
@anyone: "Die Anderen haben ihre Daten ja nicht zu diesem Zweck angegeben, vielleicht nicht einmal öffentlich"

Du meinst, sie haben die Daten nicht auf "öffentlich" gestellt, damit sie öffentlich einsehbar sind? Sorry, dann sind die Nutzer einfach dumm und selber schuld. Bzgl. nicht-öffentlicher Daten ist soweit mir bekannt Spekulation deinerseits, oder?

Natürlich hat Facebook immer Zugriff auf deine Daten. Natürlich benutzen die diese Intern, um zielgruppengerichtete Werbung zu einzublenden. Das ist deren Geschäftsmodell und du stimmt mit den AGB diesem zu.

Wenn die Daten auf der Plattform facebook für jeden einsehbar sind, welchen unterschied macht es dann, ob es eine API gibt, oder ob man ne halbe Std länger coden muss, um das HTML zu parsen?!
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