Backups getrennt aufbewahren! - Menschheits-Archiv fliegt zum Mond

Bekanntlich sollte man Backups auch an einem räumlich getrennten Ort aufbewahren, damit ein physischer Schaden am Standort des jeweiligen Rechners keinen kompletten Datenverlust verursacht. Wenn es um das Wissen der Menschheit geht, ist die Lösung ... mehr... Wissenschaft, Mond, Mondlandung, Mondmission Bildquelle: Public Domain Wissenschaft, Mond, Mondlandung, Mondmission Wissenschaft, Mond, Mondlandung, Mondmission Public Domain

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Hmmm, ne Suchfunktion wäre sicherlich nicht schlecht gewesen :D
 
Vielleicht liegt ja solch ein Backup schon da oben rum? Wird die Stelle, an der das Material gelagert wird, entsprechend deutlich markiert werden?
 
In einem stillgelegten Bergwerk irgendwo in den USA gibt's schon so ein riesiges Archiv mit dem Menschheitswissen. Ab irgendwann in den 80ern wurde angefangen, es zu befüllen. Irgendwann auch mit Datenträgern, die digitale Inhalte enthielten. Bis den Machern klar wurde, daß die passenden Abspielgeräte auch zwingend dazugehören müssen (dabei natürlich unterstellt, daß die Geräte nicht kaputtgehen und entsprechende Finder in irgendeiner fernen Zukunft technologisch soweit sind, wie die Menschheit zum Zeitpunkt des Einlagerns war und bspw. auch die Geräte mit der richtigen Energie versorgen können, um sie überhaupt zum Laufen bringen, um davon lesen zu können).

Wenn nun diejenigen Daten, die außerhalb der Erde für Zivilisationen in einer fernen Zukunft gelagert werden, mit möglichst einfachen technischen Mitteln (Mikrofilm) lesbar sind, ohne auf weitere, komplizierte und unbekannte Gerätschaften angewiesen zu sein, ist das absolut sinnvoll, finde ich. Sehr gute Idee!
 
@departure: Man kann auch die digitalen Daten ohne entsprechende Geräte aus unserer Zeit beliebig rekonstruieren. Solange in analoger Form dargestellt wird, wie die Daten codiert sind, können sich auch wieder decodiert werden. Zur not halt mit nem Stift und Blatt papier. Aber möglich ist es.

Abgesehen davon kann sich auch jemand aus der Zukunft mit hilfe eines Computers (oder einem Etwas, das diesem ähnelt) selbst ein Programm schreiben, das das Decodierschema automatisiert.
Es geht halt dann nur darum, dass er das, was er per Hand machen müsse mit seinem "Gerät" automatisiert und schon kann er die Daten genauso digital auslesen, wie wir heute. Das Prinzip ist universal anwendbar und beruht nur auf reiner Logik, genauso wie Mathe.

Klar, wenn dafür ein PC aus der heutigen Zeit nachgebildet werden müsste, würde das nicht funktionieren. Aber ne komprimierte Bild oder Textdatei ist nix anders, als verschlüsselte Nachrichten. Ob du die mit einem heutigen Computer decodierst oder jemand aus der Zukunft, der das Schema nachbildet ist völlig egal. Um das decodieren zu automatisieren braucht man nur ne Rechenmaschine, der man das beschriebene decodierschema beibringen kann. Das ist im Grunde alles...

Allgemein mach ich mir aber viel mehr Sorgen um das Gestein, das vom All auf den Mond Kracht. Die krater kommen ja nicht aus dem Nichts und der Mond ist pausenlos unter Beschuss. Wie soll da so ne Disc lange überleben?
 
@Laggy: Zuerstmal müsste man den fiktiven Finder (Außerirdische?) davon überzeugen, dass die Scheibe kein weggeworfenes Stück Altmetall ist (nicht so einfach, wenn man sich ansieht, wieviel Müll da rumfliegt, wo Menschen auch nur in der Nähe waren...), und ob der Finder dann den technischen und kulturellen Hintergrund hat (analoge Schrift in den ersten 4 Lagen? Binärsystem, byteweise Verarbeitung, Sprache?) halte ich erst mal für ziemlich unwahrscheinlich.

Wir können ja heute nicht mal minoisch oder etruskisch entschlüsseln, und ob auf den babylonischen oder sumerischen Keilschrifttafeln wirklich das steht, was unsere Gelehrten darin sehen wollen, ist auch noch fraglich. Und diese Völker sind uns, jedenfalls vermutlich im Vergleich zu fiktiven Außerirdischen, die es bis zu uns geschafft haben, noch sehr ähnlich.
 
Da kann man bloß hoffen, dass nicht durch einen dummen Zufall ein Meteorit das backup Pulverisiert. Zu den milionen von Kratern da oben werden sicher noch in zukunft ein paar dazu kommen...
 
Da hätte ich aber noch eine Frage. Sie haben an alles gedacht, die Anleitung per Mikroskop und so weiter. Aber wenn dieses Backup mal wirklich benötigt wird, wer soll es dann wieder vom Mond runter holen? Und auch wie?
 
"Milliarden von Jahren überdauern können. " ...ist das nicht ein wenig z optimistisch gedacht? Selbst die Voyager Golden Record hat "nur" 500 Mio Jahre. Aber ein Material was Milliarden Jahre hält? Glaube das werden sie wohl noch nicht hinbekommen haben...
 
@legalxpuser: Am besten alles in Form von Steintafeln alla Moses :-)
 
Nathan wäre ein guter Name gewesen...
 
5000 Sprachen der Menschheit?

Sind da alle Dialekte mit dabei oder wie kommt diese Zahl zustande?
 
Damit "Iron Sky - Schwarze Sonne" auch was zu lesen hat!!
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