Facebook: Beliebte Android-Apps geben Daten ohne Zustimmung weiter

Einer Studie zufolge verstoßen zahlreiche Android-Anwendungen gegen die europäische Datenschutzgrundverordnung. Noch bevor der Nutzer die Möglichkeit dazu hat, die Übermittlung seiner Daten zu verweigern, werden persönliche Informationen an soziale Netzwerke ... mehr... Facebook, Datenschutz, Eu, Facebook Datenschutz Facebook, Datenschutz, Eu, Facebook Datenschutz Facebook, Datenschutz, Eu, Facebook Datenschutz

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Facebook interessiert doch die DSGVO nicht, dass sieht man doch an WhatsApp, was gar nicht DSGVO konform ist und trotzdem werden die nicht abgemahnt.

Es ist halt so, wenn das Unternehmen eine gewisse Beliebtheit, Größe etc erreicht hat arbeitet man mit diesen Zusammen anstatt diese wieder in die Schranken zu weisen. Und falls doch werden hier Strafzahlungen verlangt die die Firmen meistens aus der Portokasse zahlen.
 
@basti2k: So wie es im Artikel steht, ist Facebook doch aber gar nicht der Schuldige. Wenn man eine App rausbringt und den Nutzern nicht sagt, dass Daten gesammelt und weitergegeben werden, und dann aber Pakete von Google und Facebook reinpackt welche die Daten an beide Dienste einfach übermitteln, dann trägt der Entwickler der App die Alleinschuld. Die beiden Datensammler können schließlich nichts dafür, wenn sie explizit ein Datensammel-Modul anbieten und der App-Entwickler das in seine App heimlich einbaut.
 
@mh0001: Das wäre ein einfaches IF/ELSE im Programmcode.
Wenn der Nutzer das nicht will (Datenweitergabe abgelehnt hat), dann darf der Programmierer der App diese API-Funktionen einfach nicht nutzen.

Entweder muss Facebook hier kräftig nachbessern (best case) oder jeder muss die facebook-Api-Funktion selber programmieren.
 
@basti2k: "Obwohl es die Möglichkeit gibt, die Menge der versendeten Daten einzuschränken, machen anscheinend nur wenige Entwickler von dem Feature Gebrauch." - Offenbar gibt es genau das, aber es scheren sich nur die Wenigsten darum :)
 
"... Für die Datenweitergabe ist ein Android-SDK, welches Facebook den Entwicklern von Apps zur Verfügung stellt, verantwortlich..."

dann soll Zuckerberg das bitte schleunigst mal abstellen
 
@stf: Wird nicht passieren.
 
@stf: Warum sollte er ? Facebook verstößt an ganz anderer Stelle wesentlich offener gegen die DSGVO und bisher gab es meines Wissens nach keine ernstzunehmenden Verfahren gegen Facebook.
 
@stf: Nö, braucht er nicht. Der App-Entwickler sollte vielmehr einstellen, die Module von Facebook und Co. in seine App zu integrieren und scharf zu schalten, ohne es den Nutzern zu sagen! Wenn ich eine Taschenrechner-App rausbringe und pack ein Facebook-Modul rein was die Nutzerdaten sammelt und verheimliche das meinen Nutzern, kann ich mich nachher nicht hinstellen und mit dem Datenschutzskandal-Finger auf Facebook zeigen. Schließlich war klar dokumentiert was die Entwickler da in die App einbauen. Auf diese sollte man sauer sein, nicht auf Facebook.
 
Das kommt ja jetzt total unerwartet und überraschend....
 
Welch Überraschung.
 
Ich sag's ja immer wieder: ich möchte zu gerne wissen was fratzenbuch alles über mich weiß, obwohl ich in dem Verein kein Mitglied bin...
 
@Roy Bear: Werde Mitglied und Du erfährst es. Das ist ja der Witz an der Sache ^^
 
@Roy Bear: Für alle Daten, die Facebook über dich hat obwohl du sie nicht selber direkt bei Facebook eingegeben hast, ist der Anbieter/Entwickler des Dienstes/der App, welche die Daten über dich an FB weitergegeben hat, der allein Schuldige/Verantwortliche. Es rufen immer alle "Google/Facebook die Datenkrake!". Dabei wird außer Acht gelassen, dass die sich die Daten nicht mit vorgehaltener Waffe erpresst haben, sondern von Dritten überaus bereitwillig damit versorgt werden. Man sollte seinen Unmut in erster Linie denen gegenüber äußern, die z.B. Facebook-Widgets/Tracker in ihre Seiten einbauen. Die wissen ganz genau, dass sie damit die Daten ihrer Nutzer verkaufen.
 
Facebook ist das absolut Böse. Ich hoffe dass das bald mehr Menschen erkennen.
 
Ob Du das glaubst oder nicht, aber es gibt Leute, denen das aboslut egal ist, was Facebook mit Ihnen abzieht. Die nutzen munter weiter die Wazzapp und den FB Messenger.
 
@FuzzyLogic: Ich gehöre z.B. zu den Menschen, die sich lange geweigert haben. Dann kam ich mehr oder weniger nicht drum herum und irgendwann war es mir dann auch egal. Denn wirkliche Nachteile hatte ich dadurch nicht und Datenschutz nur aus Prinzip für Kleinigkeiten... dafür ist das Leben zu kurz.
Das hat sich bei mir wieder geändert, da es nun echt zu weit geht und echt kriminelle Züge annimmt. Daher werde ich mich jetzt langsam aber sicher davon lösen.

Ich kann aber alle verstehen die sagen "Meine Daten sind mir egal!" (das Recht hat JEDER!).
 
@Scaver: Hitler hätte sich früher gefreut eine Datenbank wie Facebook zu haben. Ob den Juden wohl auch der Datenschutz egal gewesen wäre? Klar, krasses Beispiel... Aber man weiß nie, was in den nächsten Jahrzehnten noch so abgeht auf unserem Planeten. Deshalb sollte niemand die Einstellung "Meine Daten sind mir egal!" haben... Aber viele Leute sind eben auch einfach dumm.
 
@FuzzyLogic: Blödsinn. Facebook ist ein Erste-Welt-Problem. Man muss es nicht mögen. Aber man schon ziemlich wohlstandsverwahrlost sein, um es als das absolut Böse zu bezeichnen.
 
@FuzzyLogic: Im Vergleich zu Google, die u.a. per Standardeinstellung einen minutiös genauen Standortverlauf von dir open end über Jahrzehnte aufzeichnen und auswerten, ist Facebooks Datensammelei geradezu lächerlich und zu vernachlässigen. Ich weiß nicht wie du zu Google stehst, aber wann immer mir einer kommt und sich über Facebook beschwert, aber sein Android voll mit Google-Diensten hat, kann ich das nicht mehr ernst nehmen.
 
Ein Datenmissbrauch von Facebook oder dazugehörigen apps. Wow, welch überraschung...
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