SSDs: Niemand sollte sich allein auf die eingebaute Krypto verlassen

Die eingebaute Verschlüsselungs-Funktion einiger SSDs bietet schlicht keinen zuverlässigen Schutz. Informatiker aus den Niederlanden haben Wege gefunden, über die man auch ohne die Kenntnis des Nutzer-Passworts an die gespeicherten Informationen ... mehr... Verschlüsselung, Kryptographie, Buch, Schlüssel, Truecrypt Bildquelle: Moxylyn Verschlüsselung, Kryptographie, Buch, Schlüssel, Truecrypt Verschlüsselung, Kryptographie, Buch, Schlüssel, Truecrypt Moxylyn

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Ich finds immer wieder traurig und erschreckend weil auch so große Unternehmen, welche sich eigentlich einen Profis leisten können sollten, in solche Probleme laufen. Das eine billige No-Name-Marke nix reißt, davon gehe ich beim Kauf praktisch fest von aus. Das nun aber offenbar Samsung oder Micron es offenbar nicht hinbekommen, empfinde ich doch als fast schon erbärmlich.

Bekräftigt mich darin auch weiterhin dm-crypt mehr zu vertrauen als dem Hersteller der Hardware.
 
Ich bin auch der Meinung, dass man Hardware und Software, deren Konstruktionspläne bzw. Quellcode man nicht öffentlich einsehen kann eher kritisch sind, was Verschlüsselung von Daten angeht. Am meisten Sicherheit bringen m.E. immernoch Open Source Projekte. Bei Software wäre das Veracrypt, Keypass, 7zip und ähnliche. Bei Hardware ist mir leider nichts bekannt.
 
@Fleischmann: Bei Software ist das aber z. B. auch WinRAR, auch wenn's nicht Open Source ist. Die Verschlüsselung ist dort bis dato nicht geknackt, und so richtig neu ist die nun wirklich nicht.
 
Kommerziele Anbieter solcher Verschlüsselungssysteme sind so sicher wie offene Haustüren aber auch hochpreisige Geräte haben gehäuft unsichere Systeme. Das heißt entweder müssen die Lücken und Türen offen halten weil der Staat es so vorgiebt oder den Herstellern ist es egal weil der Profit so hoch wie möglich sein muss (Aktionäre sind mitunter auch schuld daran weil sie die Unternehmen dazu drängen den Profit so hoch wie möglich zu halten)
 
Ist doch gut, dass man die Probleme jetzt identifiziert hat. Dann gibt es womöglich ein Firmware Update und sie sind aus der Welt.
 
Mir geht die verschlüsselung sogar aufn Sack, weil man die Platte nicht einfach von einem PC zum andren nehmen kann und in denn Wechselrahmen stecken kann. Kann man diese Verschlüsselung auch abschalten? Nie davon gehört...
 
@MancusNemo: Die SSD ist doch nicht automatisch verschlüsselt. Du hast die Möglichkeit sie mit eigenen Mitteln zu verschlüsseln. Samsung setzt beispielsweise TCG Opal ein, welches man mittels der Samsung Magician dann ausführen kann, um seine SSD entsprechend zu verschlüsseln. Selbst wenn du sie verschlüsseln würdest, kannst du sie in einem anderen PC nutzen, da du ja den Entsperrcode kennst normalerweise.
 
@inge70: Achso, dann muss die SSD wohl kaputt gewesen sein. Denn es war ganz merkwürdig. Platte eingebaut Windows installiert, lief. Platte in einen andren Rechner geschoben nix zu sehen, als wenn alles weg gewesen wäre. Wieder zurück im alten Rechner alles da. oO bis mir einfiel das diese SSDs Hardwareverschlüsselung beistzen. Irgendwie haben wir an der Firmware rumgepfuscht dann und die Verschlüselung enldich ausgeknipst, dann gings endlich, wohl komischerweise. Danach hieß es für uns nie wieder ein Platte mit Hardwareseitiger Verschlüsselung... Wenn das anders geregelt ist ists ja super. Bin gespannt, werd das am Wochenende noch mal testen, da ich eine SSD bestellt habe. Ich bin gespannt wie ein flitzebogen ^^
 
@ MancusNemo, wie geschrieben, es ist zwar das Verschlüsselungstool TCG Opal aktiv aber es wird keine Verschlüsselung automatisch vorgenommen, solange der User das nicht explizit aktiviert. Zumindest ist es so bei meiner 840 Pro und 860 Pro. Sieht man super mit dem Samsung Migration Tool. Wenn ihr aber eine aktive Verschlüsselung nutzt, dann ist das Ergebnis beim Wechsel in einen anderen PC logisch. War sie aktiv, muss es ja mal eine Verschlüsselung aktiv gesetzt haben. Jedoch sollte das auch unter windows als solches erkennbar sein dann.
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