Erfinder des Webs fordert Zerschlagung von Facebook und Google

Als Tim Berners-Lee vor fast 30 Jahren das World Wide Web erfand, hatte er eine etwas andere Vorstellung von dessen Grundsätzen, als die heutige Situation zu zeigen vermag. Jetzt tritt er öffentlich dafür ein, dass große Konzerne wie Facebook und ... mehr... WWW, World Wide Web, Tim Berners-Lee Bildquelle: Paul Clarke/CC-BY-SA 4.0 WWW, World Wide Web, Tim Berners-Lee WWW, World Wide Web, Tim Berners-Lee Paul Clarke/CC-BY-SA 4.0

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
So eine Zerschlagung kann aber auch voll in die Hose gehen. das gab es schon einmal als Standard Oil (Rockefeller) zerschlagen wurde.
Die daraus hervorgegangenen Unternehmen wurden alle erfolgreich. Und da Rockefeller an allen Unternehmen mehrheitlich beteiligt war, verdinete er noch mehr als vorher und behielt auch die Kontrolle und Macht über sein ("zerschlagenes") Imperium.
Durch Zukäufe, Umbenennungen, aber auch "Wiedervereinigungen" sind aus diesen Unternehmen einige der heutigen bekannten Ölunternehmen, wie zum Beispiel ExxonMobil (Esso) und Chevron hervorgegangen. Andere Teile wurden im Laufe der Zeit liquidiert oder gingen in anderen Unternehmen wie BP auf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Standard_Oil_Company
 
@PiaggioX8: Das problem war wohl das man Rockefeller die Aktienbeteiligung zugestanden hatte. Hätte man diese Unternehmen vom Markt genommen und die Aktien dabei wertlos gemacht hätte wäre es nicht dazu gekommen.
 
@Alexmitter:
Endlich mal eine klasse Idee. Das viel zitierte Wesen namens Tante Klara soll also ihr Erspartes verlieren das von ihrem Enkel recht erfolgreich angelegt wurde?
Sowas kann nur einer schreiben der hirnbefreit eh nix hat.
 
@Alexmitter: Und zerstört damit gleichzeitig hunderttausende von Arbeitsplätzen.
Eine totale Zerschlagung eines Konzerns und seine Auflösung aller Geschäftsbereiche ist nicht unbedingt eine gute Lösung.
Besser ist es da, so einen Konzern kräftig zur Kasse zu bitten und unter stärkere Aufsicht/Kontrolle zu stellen. Hier wäre aber die Gesetzgebung gefordert.
Ist alles nicht so einfach. Hört sich aber gut an, diese Ausbeuter und Monopolisten auszurotten.
Jedes Ökosystem braucht seine Raubtiere. Ansonsten zerbricht es.
 
@PiaggioX8: Wo ist den eins dieser Unternehmen ein Monopol. Gibt für jedes Alternativen und lebenswichtig sind sie auch alle nicht.
 
@deischatten: Bei meinem Beispiel Standard Oil hatten diese ein Monopol und dieses auch agressiv durchgesetzt. Zu Standard Oil gab es jahrelang keine Alternativen, da Standard Oil nahezu jeden Konkurenten regelrecht zerstört hat.
Und nur weil es viele kleine und mitlere Uternehmen gibt, heisst das nicht das die alle unabhängig sind. Etliche Marken sind zwar steuertechnisch Firmen für sich, gehören aber unter das Dach eines Konzerns.
 
@PiaggioX8: Ich bezog mich auf den Artikel selber mit Facebook zB.
 
@Alexmitter: HÄÄÄÄÄ.... was ist das den für eine Aussage. Nach deiner Aussage soll ein Unternehmen liquidiert werden. Ist dir mal in Sinn gekommen das sowas gar nicht möglich ist. Es geht da um Geld, Macht und als aller letztes um Arbeitsplätze. Irgend wohin muss ja alles fließen. Also so wie ich dich verstehe: Laden zumachen und Schlüssel wegwerfen. Das geht so nicht. Deine Sichtweise finde ich sehr Naiv. ( Aber Löblich) Eine Aktie spiegelt einen Wert wider den das Unternehmen haben sollte, oder durch Wachstum erreichen soll. Eine Aktie ist im weitesten Sinne eine Art Kredit, den das Unternehmen vom Aktionär bekommt. Bei einem Konkurs wäre das Scenario was du beschreibst möglich, aber auch nur dann.
 
Der Mann hatte wohl geglaubt, das Web würde in einem kleinen Kreis von Nerds zu Hause bleiben und sich quasi von Luft und Liebe finanzieren. Naiv!
 
@Qemm386: So würde ich es mir lieber wünschen
 
@Qemm386: Wieso naiv? Er konnte es damals noch nicht abschätzen, wie sich seine Erfindung entwickelt. Es hätte alles auch ganz anders kommen können. Er hat bestimmt nicht damit gerechnet, dass aus seinem kleinen Projekt so ein großes Ding wird.
 
Innovation bringt auch nichts. Wenn ein neuer Player auch nur andeutet erfolgreich werden zu können, wird man eben für milliarden gekauft.
Und ich kann es den leuten die Start-Ups gründen nicht verübeln, wenn man nach jahrelangen 100h Wochen, kein Urlaub, kein Wochenende usw. kaufen lässt und eben Reich ist und noch ein paar Jahre im Vorstand Chef spielen kann.
 
@W!npast: Die Whatsapp-Erfinder haben ja von Anfang an auch gesagt, dass sie niemals verkaufen würden. Als dann das Angebot von Facebook kam, war die Meinung von vor 5 Minuten ganz schnell "Geschwätz von Gestern". Aber verübeln kann ich es ihnen auch nicht. War schließlich ne 8 mit 9 Nullen dahinter, die da geboten wurden. Und so eine große Zahl kann schon zum Umdenken anregen. Wen denn bitteschön nicht? Wer würde da nicht schwach? Und jeder, der sich jetzt selbst hier als heiliger Messias darzustellen versucht und so tut, als hätte er Whatsapp nicht verkauft... Ach, ihr wisst es selbst. Kann doch keiner von uns wirklich mitreden.
 
@Hanni&Nanni: Nicht für 8 wenn jemand schon 8 bietet ist der auch bereit 10 zu Zahlen.
Runde 2 Stellige Zahl lässt sich doch auch viel besser durch 2 Teilen.
 
@Freddy2712: 8 lässt sich schlecht durch 2 teilen?! Ach du liebes bisschen...
 
@Hanni&Nanni: naja, jeder wird da schwach... und die meisten schon viel viel früher!

und naja, es gab ja sogar "gute" Bedingungen... leider ist die Zeit nun auch abgelaufen und jetzt gibt es eben Werbung im WhatsApp...

ein "einverleiben" eigenständiger Firmen durch Großkonzerne sollte das Kartellamt unterbinden...
solange ein Kleinunternehmen selbstständig geschäftsfähig ist sind bestenfalls Partnerschaften auf Zeit eine vernünftige alternative... noch besser wäre ein Zusammenschluss aus Start-ups (alle mit einem Wert von < 1mio)
 
...und twitter.
 
Na das hat wohl nicht so ganz geklappt mit seinem supertollen Programm, welches
er vor ein paar Wochen vorstellte und mit dem er das Web den Nutzern zurückgeben
wollte. Denn offenbar wollten die Leute davon nix wissen.
Deshalb wird jetzt nachgekartet und gleich die Zerschlagung von Google und Facebook
gefordert. Warum eigentlich nicht die von MS, Apple und Amazon?...die zerstören doch
viel mehr bzw. haben in der Vergangenheit schon viel mehr Schaden angerichtet.

Merkt der Mann eigentlich nicht, dass die Zeit und Entwicklung längst an ihm vorbeigelaufen
sind ....und das Web nur sein "One-Hit-Wonder" war?
 
@Selawi: "...und das Web nur sein "One-Hit-Wonder" war?

...und womit hat Du das Leben der Menschheit schon revolutioniert?
 
Der Unterschied z.B. zur Lebensmittelindustrie, ist jetzt welcher genau?
Ist es nicht unweigerlich so, das sich eine Produktgruppe häufig auf einige wenige große Anbieter reduziert, und sehr viele ganz kleine?
Der einzige Unterschied ist doch nur der, dass es im WWW und Computerbereich offensichtlicher ist.
 
Sind wir doch mal ehrlich, das liegt auch einfach daran, das es in den USA nunmal wesentlich einfacher ist ein Unternehmen zu gründen. Nicht umsonst kommen die Hälfte der größten und erfolgreichsten Konzerne der Welt aus den USA. In Europa haben mit Sicherheit auch viele gute Leute Ideen, auch damals schon gehabt. Nur hier traut sich halt nur jeder 100. sich daraus selbstständig zu machen, aus Angst zu scheitern oder nicht vorhandenen finanziellen Mitteln. Und das ist nun mal das Resultat. Das so dominierenden Konzerne, die sich das erarbeitet haben, dann nun mal auch komplett den Markt beherrschen. Abgesehen davon, bei aller Liebe, aber diese Konzerne verdanken Ihrer Größe, ihren Kunden / Usern. Wachstum war schon immer mit der Nachfrage verbunden. Also sollte man nicht Google und Co. anschwärzen, sondern höchstens die Leute die meinen sie bräuchten die Dienste. Die Konzerne reagieren nur auf die User. So simple.
 
Er hätte das Web ja patentieren können, dann wäre er jetzt der König der Welt.

Hat er aber nicht, und so haben andere übernommen, und er ist nur noch eine Fußnote der Geschichte, in der sich keiner für seine Meinung interessieren muss.

Willkommen im 3. Jahrtausend.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Facebooks Aktienkurs in Euro

Facebook Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr