Jeder kann mitmelden: Funkloch-App der Bundesnetzagentur gestartet

Geht es um die Mobilfunkabdeckung in Deutschland, zeigen sich vor allem im ländlichen Raum immer noch große Lücken. Mit der Funkloch-App hat die Bundesnetzagentur jetzt ein Werkzeug bereitgestellt, mit dem Bürger Funklöcher melden können. mehr... App, Bundesnetzagentur, Netzagentur, Breitbandmessung, Funkloch-App Bildquelle: zafaco App, Bundesnetzagentur, Netzagentur, Breitbandmessung, Funkloch-App App, Bundesnetzagentur, Netzagentur, Breitbandmessung, Funkloch-App zafaco

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Die Netzbetreiber werden zu den Funklöchern sagen, dass es zu dünn besiedelte Gebiete sind und sich ein Ausbau nicht lohnt. Man könnte den Ausbau aber mit mehr Steuergeldern doch noch realisieren, worauf diese sogleich ins Nirwana fließen werden. Man beachte auch die tollen Bewertungen der App im PlayStore.
 
@starbase64: Geht vielleicht eher darum, nachzuprüfen ob die Ansagen der Netzbetreiber stimmen. Dank der Breitbandmessung tut sich ja schon was im Breitbandbereich. Da lagen zwischen der Aussage der Betreiber "Fast alle Kunden bekommen die gewünschte Bandbreite" und der Realität auch 50% der Kunden.
 
@starbase64: Es sollte darum gehen nachzuweisen ob es in Gebieten in denen eine Netzabdeckung von Providern ausgewiesen (wird nur mit grober Geländedatenbank errechnet) auch real eine Netzabdeckung existiert. Bei Vodafone is t weder in, noch vor der Wohnung seit 25 Jahren eine Abdeckung zum telefonieren vorhanden.
 
@starbase64: Warum sollte man das tun? Die Leute ziehen aufs land, weil dort eben weniger leute wohnen, weil es dort weitläufig und auch ruhig ist.
keine Strommasten, keine Windräder, keine Sendemasten die die Landschaft verschandeln.
Perfekte Einsamkeit.
 
@PiaggioX8: keine Strommasten, keine Windräder, keine Sendemasten? Wo wohnst du? Bei uns stehen in jeder Himmelsrichtung Windräder, Strommasten aber nur ganz wenige Sendemasten.
 
@starbase64: Unterfranken - Hochrhön. Natur pur.
 
@PiaggioX8: Glück gehabt, andere ländliche Gegenden wurden zugebaut mit Windrädern.
 
@starbase64: Naturschutzgebiet, Weltkulturerbe.
 
@PiaggioX8: Dann ist das Schwachsinn was du oben geschrieben hast - "Die Leute ziehen aufs land, weil ...", denn es ist ja nicht automatisch ein Naturschutzgebiet nur weil es ländlich ist. Genau so könnte die Städter sagen, was willst du denn das Netzt ist doch super. Ja logisch ist es in der Stadt super, da wird ja auch mehr Geld verdient. Da kann man mit einem Sendemast erheblich mehr Nutzer versorgen, als die drei Leute in Dorf xy.
 
@starbase64: Oh - bei uns da in der Ecke wohnen aber eigentlich viele Leute.
Und ja - wo es sich rechnet, wird nicht ausgebaut. Wer soll das denn bitte auch zahlen? Die Sozialhilfe?
Es gibt kein Recht auf einen Internetanschluss.
Und wer das als Lebensgrundlage braucht, muss halt dort hin, wo es das gibt.
Die Provider und Kabelbetreiber sind freie Unternehmer - und keine Staatsbetriebe.
Kannst ja ein Unternehmen gründen und dann die weissen Löcher ausbauen. Mal schauen wie du die Welt siehst, wenn du erst mal Kapital irgendwo reinstecken musst, wenn du genau weisst, dass es sich nicht rechnen wird.
Oder bewirb dich als Manager bei Telekom, Vodafone etc. Die warten regelrecht auf solch geistige Höhenflieger wie dich.
 
Funktioniert das auch mit DualSIM? Also 2 Messungen gleichzeitig?
 
@nokiaexperte: Ñö, warum sollte es? Es geht um die grundlegende Netzabdeckung.
 
@nokiaexperte: Ich habe jetzt zwar keine DualSIM zum Ausprobieren, aber die App weist darauf hin das es auch nicht getestet wird wenn du in einem WLAN eingeloggt bist. Also gehe ich mal davon aus dass das eine ähnliche Situation ist. Denn WLAN und vom Simkartennetz zu unterscheiden wäre ja noch einfacher. Zumindest gehe ich mal davon aus.
 
Nutzlos wenn man einen Prepaid Vertrag ohne Datenvolumen nutzt, besonders wenn noch nicht mal telefonieren geht.
Wie meldet man dann Bereiche ohne Netzabdeckung,in meiner Wohnung hat Vodafone schon 25 Jahren keine Netzabdeckung zu telefonieren, zeigt aber diesen Bereich als versorgt an?
Wieviel Datenvolumen maximal werden alle 50 m für eine Messung verbraucht, oder will man den Providern für mangelnde Netzüberdeckung noch mit Verbrauch desDatenvolumen belohnen?
 
@snn47: da werden vermutlich gar keine Daten übertragen. Sondern nur geschaut ob 2G, 3G oder 4G verfügbar ist.
 
@steffen2: sofern es keine Telefon anruft, geht es nur über Datenverbindung, und es müssen zumindest Daten zum Standort oder verwendeten Zellen/Sendern übertragen werden.

Die Bilder zu App selber sieht aber wie bei der DSL-Breitband-Messung aus und da wurde die max. Datenrate ausgenutzt.
 
@snn47: es geht um das Erfassen der Qualität/Leitung. Nicht um die Mini-Info die danach übertragen wird.
 
Ich soll in einem Funkloch (z.B. bei mir zu Hause) oder auf dem Weg in die arbeit eine Messung durchführen? Wie soll das gehen? Es heißt doch Funkloch, weil ich da eben keinen Empfang habe. Also nix Telefon und Internet. Da wo ich messen kann habe ich ja Empfang, also kein Loch.
 
@gerhardt_w: Wie die Regulierungsbehörde schreibt, überprüft die Funktion nach der Aktivierung "in regelmäßigen Abständen von maximal 50 Metern, ob eine Netzabdeckung vorhanden ist - und ob sie durch 2G-, 3G- oder 4G-Technik gegeben ist"

Wenn wieder Verbindung ist, wird der Log oder was auch immer gesendet, könnte ich mir denken
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