Kaum noch Rätsel: Google macht ReCaptcha-System intelligenter

Die dritte Version von Googles Anti-Bot-System ReCaptcha soll den Nut­zer mit weniger Sicherheitsabfragen belasten. Dazu wurde die künst­liche Intelligenz des Programms kräftig aufgebohrt und eine Risiko­beur­tei­lung der Seitenbesucher eingebaut. mehr... Captcha, Recaptcha, v3 Captcha, Recaptcha, v3 Captcha, Recaptcha, v3

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Gut, hoffentlich verschwinden endlich diese nervigen und fehlerhaften "Rätsel" (trial & error passt eher). Die wollen auch bei jeder abfrage unterschiedliche dinge. "Markiere alle Ampeln" Einmal akzeptieren sie nur die Ampellichter als Antwort und wann anders nur die gesamte Säulen.
Das beste ist dann noch die langsam verschwindenden und auftauschenden Bilder die dafür alleine schon fast 10 Sekunden brauchen...
 
@LMG356: habe seit einigen wochen auch massiv damit zu kämpfen neuerdings
 
@vumsi: schön zu lesen, dass ich nicht der einzige bin. Es kann manchmal mehrere Minuten Rätsellösen dauern bis ich durchgelassen werde.
 
@AlyxO: kenne ich auch gut. Der Negativ Rekord bei mir steht auf 11 nacheinander angezeigten / nachgeladen bzw angeblich nicht korrekt gelösten Google Captchas. Genau wie oben beschrieben, man erfährt nie, ob man nun das kleine Stück Fahrradlenker, das ins nächste Bildquadrat ragt, hätte mitnehmen müssen oder im Gegenteil weglassen. Und wenn man die drei Teilbilder eines auf ner grünen Wiese stehenden Hydranten angeklickt hat, dann sind da eben nicht mehr zu markieren, "richtig" wars aber irgendwie dennoch nicht..
Ziemlich oft was anderes als leicht, dabei 'ruhig' zu bleiben.
 
Ich fand Recaptcha 1 viel annehmer als diese Bildrätsel heute. Da hat man manchmal 2 oder 3 Anläufe gebraucht, heute muss man teilweise 5 und mehr dieser Bildrätsel lösen, die dann auch noch neue Bilder nachladen.

Wenn die dann noch meine Telefonnummer haben wollen, dann bin ich endgültig raus...
 
"soll den Nut­zer mit weniger Sicherheitsabfragen belasten"

Anstatt bei 99,999% kommt das tolle Bildrätsel dann bei nur noch 99,998% der Abfragen.
 
Wenn ich wählen müsste was die übelste Pest im Internet, noch schlimmer als die nervigsten Adlayer oder Werbefallen ist, dann würde ich sagen ReCaptchas.
Der Typ der das erfunden hat, wäre gut beraten seine Identität geheim zu halten.
Es könnte ihm sonst ganz zufällig passieren dass er mehrmals täglich verprügelt wird... ^^
 
@moribund: reCAPTCHA was originally developed by Luis von Ahn, David Abraham, Manuel Blum, Michael Crawford, Ben Maurer, Colin McMillen, and Edison Tan at Carnegie Mellon University's main Pittsburgh campus. It was acquired by Google in September 2009.
 
@wertzuiop123: Die Jungs werden sicher oft verprügelt. ;-)
 
@moribund: Ob die heutzutage wohl andere Namen haben? Zeugenschutzprogramm oder so ähnlich?? *fg
 
@moribund: Genau das selbe wollte ich auch schreiben: Die Pest schlechthin.
Es braucht oft 20 versuche bis man durch ist.

Das mit der Ampel oder den Verkehrsschildern hat bei mir noch nie funktioniert.

Auch wieder so eine Google Erfindung die 1000te von Seiten einbauen und anscheinend alles Betreiber die selbst noch nie so ein Teil lösen mussten.
 
Gehören die 5 Pixel jetzt noch zum Zebrastreifen oder doch nicht? Ist mit Straßenschild nur das Schild oder auf die Afhängung gemeint? Abgeranzte Häuser mit teilweise chinesischen Plakaten drin, irgendwelche davon sollen Läden sein, ich würde ja sagen, keines davon, aber irgendwie gehts nicht weiter....
 
@bowflow: Du hast die Ampel vergessen die auch nicht lösbar ist :-)
 
"So sammelt das Programm im Hintergrund Nutzerdaten, um leichter feststellen zu können, ob es sich beim Webseitenbesucher um einen Bot oder um einen echten Menschen handelt."

Wie und welche Daten, werden sie für andere Zwecke verwand, gespeichert oder weitegegeben?
Ich frage mich gerade, wie lange muss man einen Nutzer verfolgen, das ja schon bevor er zum ReCaptcha kommt, um Kriterien zu sammeln die ihn als Bot ausschließen?
Da Google kaum ahnen kann, wenn noch kein Nutzerprofiel angelegt ist, ob ein Nutzer in die Verlegenheit einen ReCaptcha kommt, dürfte das verfolgen für alle gelten, oder wie darf ich das verstehen?
 
@Kribs: Erste Antwort erklärts eigentlich ganz gut
https://security.stackexchange.com/questions/78807/how-does-googles-no-captcha-recaptcha-work
 
@wertzuiop123: + Danke für den Link.

Auch wenn man dort auch nur Vermutungen anstellen kann, die durchaus fundiert sind, korrespondiert das dort mit meiner Vermutung, eines ständigen Trackings um Nutzerprofiele zu schaffen.
Wofür die Nutzerprofiele alles genutzt werden, bleibt vorläufig ein Geheimnis Googles.
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