6 Kerne, 4,8 GHz: Intel bestückt jetzt auch Notebooks mit Core i9

Intel legt jetzt auch im inzwischen extrem wichtig gewordenen Notebook-Markt ordentlich nach: Erstmals bietet das Unternehmen nun einen Chip seiner Core i9-Serie für den Einsatz in mobilen Systemen an. Der Core i9-8950HK wird seitens der Architektur der ... mehr... Intel, Prozessor, Cpu, Chip, SoC, x86, Surface Studio, Microsoft Surface Studio, Intel Core i7-6820HQ Bildquelle: Microsoft Intel, Prozessor, Cpu, Chip, SoC, x86, Surface Studio, Microsoft Surface Studio, Intel Core i7-6820HQ Intel, Prozessor, Cpu, Chip, SoC, x86, Surface Studio, Microsoft Surface Studio, Intel Core i7-6820HQ Microsoft

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Ja - Intel muss was machen. ARM rückt denen verdammt auf die Pelle.
Wenn Apples ARM-Projekt für die Desktop sich bewährt, wird es eng für Intel. Denn dann wird wohl auch MS einen neuen Versuch starten.
 
@LastFrontier: welchen neuen versuch soll MS denn dann starten? sie sind doch momentan dabei...nur kann MS so oder so nicht auf apples möglichen Prozessor bauen
 
@0711: Es geht um das ARM-Prinzip schlechthin.
MS versuchtn zwei unterschiedliche Prozessorarchitektuern mit einem OS zu versorgen = doppelter Aufwand. Vor allem für die Entwickler. Von den grossartigen Ankündigungen x86 auf ARM ist bisher nur heisse Luft vorhanden.
ARM entwickelt sich rasant voran und über kurz oder lang reicht die Leistungsfähigkeit für millionen von Anwndern aus.
Also liegt nahe, dass man eine Prozessorlinie kapt und alles auf einen einheitlichen Nenner bringt.
Intel protzt jetzt mit scheinbaren Leistumgskrachern, weil sie merken dass ihnen die Felle davonschwimmen wenn sie nicht reagieren.
Schon jetzt sind viele Rechner (egal ob Desktop oder Laptop) für über 90% der Anwender Overpower. Denn die allermeisten kommen auch mit einem Tablet zurecht. Wenn dann noch die ganze Game-Industrie auf ARM setzt, werden Leistungsboliden a la Intel nur noch im HighEndbereich verwendet.
Im prinzip ist es dem Anwender wurscht auf welchem Prozessor seine Programme werkeln. Wenn er jedoch auf jedem Gerät das gleiche OS und gleiche Programme hat ist er happy. Und Entwickler tun sich auch leichter, da sie für die unterschiedlichen Geräte nur die GUI anpassen müssen; denn der Prozessor ist ja dann auf allen GVBeräten gleich.
Der bisherige Entwicklungsaufwand für Software wird auf jedenfall drastisch verringert.
Unhd noch einen (wohl) ungwollten Vorteil wird es geben: Du wirst dann wohl über kurz oder lang auch Android auf jedem Device nativ nutzen können (Apple wird einem da natürlich wieder Steine in den Weg legen).
Alte Marktführer werden verschwinden oder erheblich zurückgedrängt. Aber auch die Gefahr neuer Monopole wird bestehen.
Innerhalb der nächsten 5 Jahre wird sich die Technik in der IT-Welt gewaltig ändern und Marktpositionen erheblich verschieben.
Und für den Endverbraucher wird es lustig, da er dann sein Gerät aus beliebig vielen Herstelern wählen kann. So wie es jetzt bei Smartphones ist. Und vor allem die Chimnesen werden da ganz oben mitzocken.
 
@LastFrontier: Nein MS versucht nicht durch "x86 on ARM" die Aufwände für Entwickler zu minimieren sondern die Kompatibilität zu wahren, das ist ein großer Unterschied!
Für Architekturübergreifende Anwendungskompatiblität hat man längst seine entsprechenden Modelle bei denen Entwickler nahe null Mehraufwand hätten, wenn sie diese nutzen würden. Es ist völlig unnötig sich auf eine Architektur zu versteifen. Entsprechend ist auch nicht zu erwarten dass man irgendeine prozessorlinie mittelfristig kappen wird - zumindest in der windowswelt.

Ob es einen Herstellerübergreifenden kompatiblen Bootcode geben wird ist mehr als nur offen, aktuelle Bestrebungen dazu existieren nicht
 
@0711: Ja eben -krampfhaft die Kompatibilität zu wahren. Genau hier liegt das Problem.
Für eine Übergangszeit ist das ganz o.K. Auf dauer kommt man aber so nicht aus dem Sumpf "veralteter" Technologien heraus.
Und deine sogenannte bisherige Kompatibilität bezieht sich nur auf Intel Prozessoren. Will man eine andere oder zusätzliche Prozessorarchitektur mit unterstützen wird es tatsächlich eng.
Wäre es Softwaretechnisch so einfach wie du es schilderst, hätte man längst ein OS das auf allen beliebigen Proz läuft.
Haben wir aber nicht.
Und ein Herstellerübergreifender Bootcode ist nun das allerkleinste Problem.
 
@LastFrontier: Nein da wird es nicht eng, MS bietet prozessorarchitekturunabhängig programmiermodelle, mehrere.

Ein OS auf unterschiedlicher Hardware laufen zu lassen ist durchaus komplexer, ich rede von Anwendungsprogrammen.

Bwahaha, der Herstellerübergreifende Bootcode ist das allerkleinste Problem, ja klar und morgen gewinne ich im Lotto, jeder will mitreden, jeder hat andere Vorstellungen, nein das ist kein kleines problem
 
@LastFrontier: "MS versuchtn zwei unterschiedliche Prozessorarchitektuern mit einem OS zu versorgen = doppelter Aufwand."... Nö! Damals ...1993...erschien Windows NT und damit ein modulares OS, welches von Anfang an auf mehreren Prozessorarchitekturen lief. Zu Beginn war das die x86-Architektur und die Mips-Architektur. Der Unterschied zwischen der CISC- und der RISC-Architektur ist dabei wohl deutlich gravierender als der zwischen den Arm- und Intel-Prozessoren heute. Aber durch die modulare Architektur bedeutet das eben NICHT doppelten Aufwand. Weder für Microsoft und erst recht nicht für die Entwickler.
 
um das etwas zu relativieren ...

tdp ist 45w - die erreicht der chip nur bei basistakt von 2.9ghz
4800 schafft er nur single core und dabei auch mit mehr stromverbrauch.

wer also jetzt vom superschnellen ultraflachen laptop träumt wird schwer enttäuscht werden.

das ding wird wohl eher in fetten gaming laptops verbaut (nicht den flachen modellen) und auch da dann selten auf volle geschwindigkeit hoch fahren im akku betrieb (eher bei den 2.9 bleiben um die akkulaufzeit über 30 minute zu halten ...

ist wohl eher was für pc-ersatz laptops die in wahrheit immer am schreibtisch bleiben als für echte portable geräte. da macht das dann sicher was her.
 
@dustwalker13: öhm bei 45w denkt wohl niemand an superschnell ultraflach...45w sind dreimal so viel wie man in solchen geräten normal hat. Schon bei den 45w gibt's nichts zu relativieren
 
@0711: ja eh - allerdings kommt dann recht schnell die marketingkeule und ich traue es herstellern durchaus zu das ding in ein schmales gehäuse zu pressen. gab ja auch bisher schon recht schmale gaming laptops mit den normalen 35w cpu's die dann nach 5 sekunden überhitzt waren und runter bremsten und nach 20 minuten war der akku leer.

das würd emit der neuen cpu noch schlimmer werden da hat man dann am papier den super-pc und in wahrheit kommt der nicht über 2.9ghz weil ihm sonst zu heiß wird :P
 
Die Core i9 Serie ist doch nur aus der Angst vor AMD ins Leben gerufen wurden.
Ich finde diese Fragmentierung jedenfalls verwirrend, mit i3, i5 und i7 hatte man eine gute Einteilung.
 
Was mich am eventuellen Käufer hier eher interessieren würde, ob man mit dieser neuen CPU Generation ebenfalls den "Spectre/Meltdown-Bug" wieder mit kauft, oder ob dieser mit dieser nun endlich gefixt wurde.

Auf die "Softwareupdates" möchte ich mich hier nicht verlassen.
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