Bitcoin-Miner aus 40 Galaxy S5: Samsung zeigt Galaxy-Handy-Upcycling

Samsung hat bei einer Konferenz einige Konzepte vorgestellt, wie alten und ungenutzten Galaxy-Smartphones neues Leben eingehaucht werden kann. In Zusammenarbeit mit iFixit wurde unter anderem ein Bitcoin-Miner-Rig mit 40 Galaxy S5 vorgestellt. mehr... Bitcoin, Galaxy S5, Mining, Rig Bildquelle: Kyle Wiens/iFixit Bitcoin, Galaxy S5, Mining, Rig Bitcoin, Galaxy S5, Mining, Rig Kyle Wiens/iFixit

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Hmmm... hätten sie doch Note 7 dafür genommen! erstens haben sie genug davon und sie sind leistungsfähiger, was die Anzahl der geminenten Bitcoins explosionsartig verdoppeln würde... ;)
 
@Planaxator: Die Note 7 werden/wurden mit anderen Akkus längst wieder verkauft.... (Und ja, ich verstehe den Explosions-"Witz". Wobei die vermeintlichen "Explosionen" von Elektrogeräten fast immer "nur" ein Ausbrennen sind.
 
Ich frage mich immer nur wie sie auf die Zahlen mit den Smartphones in den Schränken kommen.

Wenn man ein defektes Smartphone im Wertstoffhof den großen Elektroschrottcontainer wirft, werden diese
sicherlich nicht mehr gezählt und von den verkauften abgezogen ;-)

Keiner kann doch daher sagen, wie viele im Umlauf sind und wie viele schon zerschreddert wurden.
 
@andi1983: Umfragen + Hochrechnungen? Keine Ahnung ob das gemacht wurde, aber so würde man halbwegs realistische Zahlen erhalten.
 
@andi1983: Wenn Du dich das immer fragst, bist du noch nicht auf die Idee gekommen, das es z.B. eine Hochrechnung aus repräsentativen Umfragen ist? Erwartest Du ernsthaft, das eine Statistik erst annähernd stimmt, wenn Du befragt wurdest? Viele behalten ihr altes Handy/Smartphone als "Notgerät" wenn das alte z.B. defekt ist und eingeschickt wird. Und sicher haben einige auch schon vergessen das sie noch das vorherige Gerät in einem Karton verstaut haben.
 
@MrRossi: Ja das ist schon klar, dass viele ein Notgerät haben.

Aber ich persönlich halte Hochrechnungen, wenn man als Beispiel 1.000 Leute befragt hat nicht für aussagekräftig, um immer diese Panik zu schieben und daraus eine genaue Zahl zu generieren. Wie viele ältere Haushalte gibt es, die als Beispiel gar kein Smartphone haben.
Eine solche Umfrage hat auch immer mit Glück zu tun. Man kann 800 Technikbegeisterte erwischen, die natürlich sammeln, man kann aber auch 800 erwischen die eben nur ein Gerät, oder gar keines haben.

Und trotzdem bleibt eine ungewisse Zahlt und nicht 100 Millionen schlummern noch bei den Deutschen in Schränken.
 
@andi1983: Wenn diese Umfragen von halbwegs kompetenten Leuten gemacht werden, kann man davon ausgehen, dass die Referenzgruppe etwas taugt und die Hochrechnungen dadurch recht genau sind. Natürlich sind die 100 Mio nicht exakt. Das behauptet auch keiner, sondern es geht um die Größenordnung.
 
Ich kann nicht ganz nachvollziehen, was daran Umweltfreundlich ist, Strom der zu größten Teilen nicht umweltfreundlich produziert wird, dazu zu verpulvern, um eine virtuelle Pseudowährung zu generieren. Unabhängig davon ob nun Grafikkarten oder Telefone dazu genutzt werden.
Das Telefon einfach dem Recycling zu zuführen wäre um einiges sinnvoller. Der Recyclingprozess als solches ist zwar auch nicht wirklich umweltfreundlich, jedoch würden damit an anderer Stelle Ressourcen geschont und Schadstoffausstöße eingespart werden.
 
@Dr. MaRV: Das generieren von "Hartwährung" ist sicher nicht umweltfreundlicher, vermutlich sogar noch schädlicher. Gerade im Bezug auf den Wert.
 
@Dr. MaRV: Bitcoins zu minen mit alten Smartphones ist tatsächlich reine Ressourcenverschwendung. Da die Effizient derart schlecht ist, würde das selbst mit gratis Strom niemand ernsthaft machen.
Bitcoin würde ich allerdings nicht als virtuelle Pseudowährung bezeichnen, sondern einfach als Kryptowährung, was es ja auch ist. Die Bezeichnung virtuell ist irgendwie überflüssig, da der Wert jeder Währung zumindest zum Teil virtuell ist. Dein Geld auf deinem Konto ist zu 100% virtuell, der Wert einer Banknote ist auch zu fast 100% virtuell, bei Münzen hast du noch einen kleinen Materialwert. Selbst der Wert von Gold ist teilweise "virtuell". Nur ein kleiner Bruchteil vom vorhandenen Gold wird in der Industrie oder als Schmuck verwendet. Der Rest liegt mehr oder weniger nutzlos herum, da wir glauben es hat viel Wert...
Ob Bitcoin eine Pseudowährung ist oder nicht, hängt von der subjektiven Betrachtungsweise und der Definition von Währung ab. Ich finde es jedenfalls begrüssenswert, dass es eine globale und von Banken unabhängige dezentral organisierte digitale Währung gibt. Ich denke nicht das Bitcoin so schnell wieder verschwinden wird. Ich kann es daher jedem nur empfehlen sich damit auseinander zu setzten bevor man sich kritisch dazu äußert.
 
@DrEmmettBrown:

Nun ja, in den Abbau von Gold muss aber tatsächlich enormer
Aufwand gesteckt werden.
Wobei der Erfolg längst nicht sichergestellt ist.
 
@garfield10000:Um Gold aus der Erde zu gewinnen wird knapp das an Energie und Arbeit aufgewendet, was dabei als Gegenwert in Gold rauskommt. Bei Bitcoin ist das exakt gleich. Die kann man sich auch nicht einfach aus dem Nichts erschaffen. Man hat Kosten für die Hardware, den Betrieb und vor allem Energiekosten. Sind die Kosten deutlich tiefer als was dabei rausschaut, wird es für mehr Leute interessant. Da aber nicht plötzlich mehr Bitcoins generiert werden können verteilt sich dann auch der Gesamtkuchen auf mehr Leute und irgendwo pendelt sich das Ganze ein.
Bitcoin ist allerdings umweltfreundlicher wie Gold, da beim Goldmining mehr Externe Kosten anfallen wie beim Bitcoinmining. Im ungünstigsten Fall wird fürs Bitcoinmining Kohlenstrom verwendet und selbst das ist vermutlich immer noch harmloser als die Umweltkosten die beim Goldmining anfallen. Für das Bitcoinmining wird nicht selten erneuerbare Energie verwendet, da diese mancherorts im Überfluss zum praktisch Nulltarif vorhanden ist.
 
hm..., ob man mit einem Arduino Minen kann?
 
@happy_dogshit: da läuft man vermutlich ins speicherlimit (RAM)
 
das die effizienter sind, bezweifle ich nicht. es dauert nur eben auch welten länger...
 
Selbst wenn die Effizienz höher ist als bei einer Desktop CPU heißt das noch lange nicht, dass sich dies lohnen würde. Bitcoinmining lohnt sich nur mit speziell dafür entwickelten ASICs, die um mehrere Größenordnungen effizienter sind. Die 40 Galaxy S5 unter Volllast brauchen Tage um Bitcoins im Wert von nur einen einzigen Cent zu errechnen. Was Samsung da gemacht hat, war im besten Fall ein witziges Bastelprojekt, ansonsten aber Nonsens. Für die Medien gibt's Klicks und für Samsung gratis Werbung, alle sind Happy, oder?
 
Wenn wir mal bitcoin weg lassen und eine andere Währung generieren, kann dieses Vorhaben sogar funktionieren.

Idee ist gut, die Freigabe für native C/ASM Code ist ziemlich genial, da kann man ziemlich viel machen.

Abgesehen davon glaube ich, dass bis heute noch niemand ernsthaft versucht hat mit ARM Cores zu Minen (weil nicht verfügbar defacto so skaliert)
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