Amazon-Datenzentren lassen sich jetzt per 60/1-Tarif mieten
Nutzer, die den Mobilfunk noch vor dem Aufkommen von Flatrates nutzten, werden sich an das Abrechnungsmodell erinnern, nach dem man nun Kapazitäten in den Datenzentren von Amazon mieten kann. Das Unternehmen startet hier nun Tarife nach dem 60/1-Modell.
Lange konnten Nutzer Server im Grunde nur in ihren Dienst stellen, wenn sie sich ein entsprechendes Gerät kauften oder mieteten und in einem Datenzentrum betreiben ließen. Das Aufkommen der modernen Cloud-Angebote war dagegen eine bahnbrechende Veränderung. So erinnert Amazon nun beispielsweise daran, welche Wellen es im Jahr 2006 schlug, als man begann, Server-Kapazitäten stundenweise zu vermieten.
Doch selbst dieses Modell ist inzwischen zu grobkörnig geworden. Viele Nutzer benötigen angesichts der technischen Entwicklungen gar keine komplette Stunde mehr, um bestimmte Berechnungen durchzuführen oder Anwendungen zu testen. Daher wird Amazon nun eine noch wesentlich feinkörnigere Abrechnung der Nutzung von Cloud-Angeboten ermöglichen.
Das neue Abrechnungsmodell startet am 2. Oktober in allen Regionen, in denen Amazon seine AWS-Services vermarktet. Der Tarif gilt dann für alle virtuellen Linux-Instanzen, die neu gestartet werden oder bereits laufen. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Preislisten zugunsten einer besseren Vergleichbarkeit weiterhin mit Stunden ausgewiesen werden - bei der konkreten Abrechnung wird dies aber dann auf die tatsächlich genutzten Sekunden heruntergebrochen.
Doch selbst dieses Modell ist inzwischen zu grobkörnig geworden. Viele Nutzer benötigen angesichts der technischen Entwicklungen gar keine komplette Stunde mehr, um bestimmte Berechnungen durchzuführen oder Anwendungen zu testen. Daher wird Amazon nun eine noch wesentlich feinkörnigere Abrechnung der Nutzung von Cloud-Angeboten ermöglichen.
Neue Abrechnung für EC2 und EBS
Sowohl bei der Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2), bei der man Rechenkraft buchen kann, als auch beim Storage-Angebot Amazon Elastic Block Store (Amazon EBS) wird nun eine Abrechnung nach Sekunden geboten. Pauschal landet anfangs erst einmal eine komplette Minute auf der Rechnung, anschließend an diese nur noch die wirklich genutzten Sekunden. Insbesondere Anwender, die häufiger vergleichsweise kurze Berechnungen an Amazon auslagern und nicht komplette Stunden Arbeitszeit auf den Servern benötigen, werden davon profitieren.Das neue Abrechnungsmodell startet am 2. Oktober in allen Regionen, in denen Amazon seine AWS-Services vermarktet. Der Tarif gilt dann für alle virtuellen Linux-Instanzen, die neu gestartet werden oder bereits laufen. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Preislisten zugunsten einer besseren Vergleichbarkeit weiterhin mit Stunden ausgewiesen werden - bei der konkreten Abrechnung wird dies aber dann auf die tatsächlich genutzten Sekunden heruntergebrochen.
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