Nintendo: "Es gibt nicht genügend VR-Erlebnisse, die Spaß machen"
Nintendo gilt als Pionier auf dem Bereich der Virtual Reality, der in Europa nie erschienene "Virtual Boy" der Japaner war jedoch einer der größten Flops in der Geschichte des Unternehmens. Im Vorfeld der Switch-Veröffentlichung gab es aber einige Gerüchte, dass Nintendo sich wieder des Themas annehmen könnte. Diese haben sich aber nicht bewahrheitet.
Und das wird wohl auch auf absehbare Zeit so bleiben: Denn Reggie Fils-Aime, US-Chef und Chief Operating Officer des Herstellers, sagte in einem Podiumsgespräch auf dem Entertainment & Technology Summit des Hollywood-Branchenblattes Variety, dass man aktuell und wohl auch noch länger die Finger von Virtual Reality lassen wird.
"Das Problem mit Virtual Reality ist, dass es einfach nicht besonders viele Erfahrungen dafür gibt, die wahrhaft unterhaltsam sind", sagte der bekannt Nintendo-Manager. Beim Thema Augmented Reality sieht Fils-Aime hingegen deutlich mehr Potenzial, hier verwies er auf entsprechende Erfahrungen, die man diesbezüglich beim 3DS gesammelt hat. Er ließ sich aber eine Hintertür offen und meinte, dass die derzeitige Absage an VR nicht bedeutet, dass man in Zukunft nicht doch noch in diese Richtung etwas versuchen könnte.
Fils-Aime sprach außerdem über weitere aktuelle Themen aus dem Umfeld von Nintendo. So meinte er, dass der erfolgreiche Start der Switch der beste Beweis sei, dass die Konsole als Spieleplattform nicht tot sei. Er verwies auch auf die ursprüngliche Skepsis einiger Investoren vor dem Switch-Start, diese konnte der Hersteller nicht nur widerlegen, sondern auch noch klar überbieten. Für das kommende Weihnachtsgeschäft sei man jedenfalls bestens gerüstet, so Reggie Fils-Aime.
"Das Problem mit Virtual Reality ist, dass es einfach nicht besonders viele Erfahrungen dafür gibt, die wahrhaft unterhaltsam sind", sagte der bekannt Nintendo-Manager. Beim Thema Augmented Reality sieht Fils-Aime hingegen deutlich mehr Potenzial, hier verwies er auf entsprechende Erfahrungen, die man diesbezüglich beim 3DS gesammelt hat. Er ließ sich aber eine Hintertür offen und meinte, dass die derzeitige Absage an VR nicht bedeutet, dass man in Zukunft nicht doch noch in diese Richtung etwas versuchen könnte.
Asozial
Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Nintendo-Manager skeptisch zum Thema VR zeigt: Denn bereits vor zwei Jahren meinte Fils-Aime, dass VR derzeit keinen Spaß mache, außerdem sagte er damals, dass es kein soziales Erlebnis sei.Fils-Aime sprach außerdem über weitere aktuelle Themen aus dem Umfeld von Nintendo. So meinte er, dass der erfolgreiche Start der Switch der beste Beweis sei, dass die Konsole als Spieleplattform nicht tot sei. Er verwies auch auf die ursprüngliche Skepsis einiger Investoren vor dem Switch-Start, diese konnte der Hersteller nicht nur widerlegen, sondern auch noch klar überbieten. Für das kommende Weihnachtsgeschäft sei man jedenfalls bestens gerüstet, so Reggie Fils-Aime.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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