Hyperloop-Test: Münchner Studenten wieder mit schnellster Kapsel
In einem von Elon Musks Raumfahrtkonzern SpaceX am Wochenende durchgeführten Wettbewerb für das Tunnel-Transportsystem Hyperloop konnte ein Studententeam der TU München erneut die schnellste Kapsel stellen. Das Testgefährt der Münchner erreichte im zweiten Hyperloop-Wettbewerb eine Geschwindigkeit von 324 km/h.
Space X ist zwar nicht federführend bei der Hyperloop-Entwicklung, will mit den Wettbewerben aber die Entwicklung des Prestigeprojekts von Elon Musk vorantreiben. Beim zweiten Wettbewerb am Wochenende waren erneut zahlreiche Forscherteams aus aller Welt mit eigenen Testkapseln gegeneinander angetreten. Diese mussten die 1250 Meter lange Teströhre möglichst schnell passieren.
Wie andere Projekte verfolgt Elon Musk auch seine Hyperloop-Pläne mit Nachdruck und ist davon überzeugt, sein Tunnel-Transportsystem mit Unterstützung der Politik realisieren zu können. Der Tesla-Gründer plant laut eigenen Aussagen Hyperloop-Tunnel zwischen New York und Washington, mit denen die Fahrtzeit von bislang rund drei Stunden auf knapp dreißig Minuten verkürzt werden soll.
Beim zweiten Test mehr als dreimal so schnell
Die Testkapsel des Teams der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt (WARR) von der TU München hatte bereits bei einem ersten Wettbewerb im Januar gewonnen. Die damals erreichte Geschwindigkeit von 94 km/h konnte durch zahlreiche Verbesserungen beim zweiten Wettbewerb mehr als verdreifacht werden. Bei einem kürzlich von Hyperloop selbst durchgeführten Test, waren auf einer nur 500 Meter langen Strecke ca. 100 km/h erreicht worden.Pech für zweites deutsches Team
Neben den Münchnern hatte auch ein Team der Hochschule Emden/Leer teilgenommen, es aber aufgrund technischer Probleme seitens SpaceX nicht in den finalen Testlauf geschafft. Für die Entwickler aus Emden/Leer war dies ein herber Rückschlag, hatten sie doch monatelang an ihrem rund 300.000 Euro teuren Prototyp gefeilt und zur Finanzierung viele Sponsorengelder eingetrieben. "Leider gab es dann seitens der Firma SpaceX technische Probleme, so dass dieser abschließende Test nicht mehr durchgeführt werden konnte", teilte die Hochschule mit.Wie andere Projekte verfolgt Elon Musk auch seine Hyperloop-Pläne mit Nachdruck und ist davon überzeugt, sein Tunnel-Transportsystem mit Unterstützung der Politik realisieren zu können. Der Tesla-Gründer plant laut eigenen Aussagen Hyperloop-Tunnel zwischen New York und Washington, mit denen die Fahrtzeit von bislang rund drei Stunden auf knapp dreißig Minuten verkürzt werden soll.
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