KI soll stockende Videostreams besser verhindern als ABR
Künstliche Intelligenzen können längst nicht nur genutzt werden, um Menschen bei Spielen zu schlagen oder Bilder zu analysieren. Auch viele kleine, trivial scheinende Aufgaben können von ihnen deutlich optimiert werden - wie beispielsweise das Streaming von Video-Inhalten.
Die Anbieter haben heute bereits den Vorteil, dass sie auf die so genannten Adaptive BitRates (ABR) zurückgreifen können. Algorithmen prüfen dabei die Verbindungsqualität und entscheiden auf dieser Grundlage, in welcher Qualität Inhalte übertragen werden. Teils wird nach einer bestimmten Zeit überprüft, ob nicht eine bessere Auflösung machbar geworden ist. Im Kern wird dabei zwischen der Videoqualität und der Zeit zum Puffern von Daten abgewogen.
Allerdings kommt es trotz des bereits recht ausgefeilten Systems immer wieder einmal zu Problemen, die sich in verpixelten Bildern oder gar einer stockenden Wiedergabe bemerkbar machen. Dies geschieht vor allem aus dem Grund, dass die ABR-Algorithmen nur auf Situationen reagieren, aber keine Vorhersagen treffen können.
Dabei soll das System sehr flexibel auf verschiedene Anwendungs-Szenarien angewandt werden können. Obwohl die KI in Tests noch längst nicht in einem Umfang trainiert werden konnte, der beispielsweise auf der Infrastruktur eines großen Streaming-Anbieters möglich wäre, wurden die Fälle, in denen der Videopuffer leer lief um 10 bis 30 Prozent reduziert werden.
Allerdings kommt es trotz des bereits recht ausgefeilten Systems immer wieder einmal zu Problemen, die sich in verpixelten Bildern oder gar einer stockenden Wiedergabe bemerkbar machen. Dies geschieht vor allem aus dem Grund, dass die ABR-Algorithmen nur auf Situationen reagieren, aber keine Vorhersagen treffen können.
Infrastruktur unter Kontrolle
Ein neues KI-System namens "Pensive" soll dieses Problem aber meistern, berichtete das US-Magazin Engadget. Praktisch umgesetzt wurde es von Informatikern am renommierten MIT, die theoretischen Grundlagen wurden an der Carnegie Mellon-Universität entworfen. Das selbstlernende System soll im Grunde großflächig die Verbindungsqualitäten im Netz im Auge behalten und mit der Zeit immer bessere Prognosen treffen können, wie sich die Bandbreite zu einem bestimmten Nutzer im fraglichen Zeitraum entwickeln wird.Dabei soll das System sehr flexibel auf verschiedene Anwendungs-Szenarien angewandt werden können. Obwohl die KI in Tests noch längst nicht in einem Umfang trainiert werden konnte, der beispielsweise auf der Infrastruktur eines großen Streaming-Anbieters möglich wäre, wurden die Fälle, in denen der Videopuffer leer lief um 10 bis 30 Prozent reduziert werden.
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