Apple stockt Forschungsausgaben wie zuletzt beim iPhone auf
Apple hat offensichtlich irgendetwas vor. Darauf deutet ein plötzlicher Anstieg der Ausgaben für Forschung und Entwicklung hin. Mit der nächsten iPhone-Generation kann dies nichts zu tun haben - es dürfte eher um etwas gehen, was die Öffentlichkeit in den nächsten Jahren erstmals zu sehen bekommt.
Infografik: So setzt sich Apples Umsatz zusammen
Aus den aktuellen Geschäftsberichten geht hervor, dass das Unternehmen im letzten Quartal plötzlich 15 Prozent mehr Geld in seine Forschungsabteilung gesteckt hat. Die Höhe der Investitionen für die zurückliegenden zwölf Monate kletterte so auf nun 11,2 Milliarden Dollar. Gemessen am riesigen Umsatz, den Apple generiert, ist der Anteil allerdings vergleichsweise gering.
Der aktuelle Anstieg ist aber vor allem interessant, wenn man einmal längerfristig in der Ausgabenentwicklung zurückblickt. Das letzte Mal, dass Apple die Investitionen in einem vergleichbaren Maß hochgesetzt hat, war im Jahr 2004, berichtete das Wall Street Journal. Damals begannen die Arbeiten an den Grundlagen für das iPhone, das dann 2007 auf den Markt kam. Daher ist es natürlich durchaus begründet, zu vermuten, dass Apple begonnen hat, ein ähnlich großes Projekt in die Praxis umzusetzen.
Im Pflichtbericht an die US-Börsenaufsicht SEC erläutert Apple die gestiegenen Ausgaben nur sehr allgemein. Man habe in Verbindung mit erweiterten Aktivitäten im Bereich der Forschung und Entwicklung höhere Ausgaben für die in dem Bereich beschäftigten Mitarbeiter tätigen müssen, hieß es darin. Es wurden also signifikant mehr Leute eingestellt, die hier ein oder mehrere Projekte voranbringen sollen.
Infografik: So setzt sich Apples Umsatz zusammen
Aus den aktuellen Geschäftsberichten geht hervor, dass das Unternehmen im letzten Quartal plötzlich 15 Prozent mehr Geld in seine Forschungsabteilung gesteckt hat. Die Höhe der Investitionen für die zurückliegenden zwölf Monate kletterte so auf nun 11,2 Milliarden Dollar. Gemessen am riesigen Umsatz, den Apple generiert, ist der Anteil allerdings vergleichsweise gering.
Der aktuelle Anstieg ist aber vor allem interessant, wenn man einmal längerfristig in der Ausgabenentwicklung zurückblickt. Das letzte Mal, dass Apple die Investitionen in einem vergleichbaren Maß hochgesetzt hat, war im Jahr 2004, berichtete das Wall Street Journal. Damals begannen die Arbeiten an den Grundlagen für das iPhone, das dann 2007 auf den Markt kam. Daher ist es natürlich durchaus begründet, zu vermuten, dass Apple begonnen hat, ein ähnlich großes Projekt in die Praxis umzusetzen.
Belegschaft aufgestockt
Worum es letztlich geht, kann aktuell natürlich nur Spekulation sein. Apple arbeitet an verschiedenen Technologien, die mal mehr, mal weniger als Zukunftstrend angesehen werden - seien es Augmented Reality oder auch autonome Fahrzeuge. Für Apple sind aber immer wieder auch Anwendungen im medizinischen Bereich ein wichtiges Thema.Im Pflichtbericht an die US-Börsenaufsicht SEC erläutert Apple die gestiegenen Ausgaben nur sehr allgemein. Man habe in Verbindung mit erweiterten Aktivitäten im Bereich der Forschung und Entwicklung höhere Ausgaben für die in dem Bereich beschäftigten Mitarbeiter tätigen müssen, hieß es darin. Es wurden also signifikant mehr Leute eingestellt, die hier ein oder mehrere Projekte voranbringen sollen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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