Schlechte Performance: So straft Google künftig miese Apps ab
Apps, die Performance-Standards nicht halten, haben es künftig schwer bei Google: Der Konzern plant eine Änderung seiner Qualitäts-Richtlinien, so dass schon bald Apps abgestraft werden und im Store an Sichtbarkeit verlieren, wenn sie schlechte Bewertungen erhalten.
Zur Google I/O hat das Unternehmen eine ganze Reihe an wichtigen Änderungen für Android bekannt gegeben. Neben dem ersten Ausblick auf das kommende Android O dürfte dabei für den Endnutzer besonders die Qualitäts-Offensive des Konzerns interessant sein. Google arbeitet schon länger an einer Verbesserung der Reviews und Bewertungen im App Store und will damit missbräuchliche Benotungen ebenso verhindern, wie die Verbreitung von Apps, die Nutzer aufgrund schlechter Performance zur Verzweiflung bringen.
Somit ist das Auffinden der App dann über die Kategorien eingeschränkt, nur eine Suche nach dem direkten Namen hilft einem Kunden dann.
Wie Google diese einzelnen Faktoren genau bemisst und bewertet, bleibt Firmengeheimnis. Laut Engadget könnte damit auch der Weg geebnet werden, Apps für schlechte Performance nicht nur abzuwerten, sondern auch aus den Store zu schmeißen. Bisher gibt es diese Möglichkeit nur bei Anwendungen, die sich nicht an die Store-Richtlinien halten, eine Qualitäts-Sicherung kann damit aber nur sehr bedingt erfolgen.
Die Android O Zukunft: Googles Pläne für das mobile Betriebssystem
Sichtbarkeit im Store
Wie nun die Newsseite Engadet im Nachgang zur Google I/O berichtet, wird Google nun für Entwickler neue Rahmenbedingungen schaffen, unter denen ihre Apps ihre Sichtbarkeit im Store verbessern können - oder eben abgestraft werden.Neue Fehlertoleranzgrenze
Dazu gehört eine nicht näher genannte Fehlertoleranzgrenze. Bleibt eine App unter einem bestimmten prozentualen Wert für folgende Punkte, ist alles gut, ansonsten verliert die App auch ohne schlechte Kundenbewertung an Sichtbarkeit.- "Anwendung reagiert nicht"-Fehler
- App stürzt ab (mindestens einmal)
- Die App hält das Gerät für mehr als eine Stunde "wach"
- Die App lässt das Gerät mehr als 10 Mal pro Stunde aufwachen
- Die App läuft langsamer als 60 Bilder pro Sekunde
- App "friert ein"
Folgt irgendwann der Rausschmiss?
Entwickler sehen in der Google Developer-Konsole jeweils den Status ihrer App zu diesen Punkten. Sobald einer der Bereiche den Grenzwert erreicht, reduziert Google die Sichtbarkeit im Store.Somit ist das Auffinden der App dann über die Kategorien eingeschränkt, nur eine Suche nach dem direkten Namen hilft einem Kunden dann.
Wie Google diese einzelnen Faktoren genau bemisst und bewertet, bleibt Firmengeheimnis. Laut Engadget könnte damit auch der Weg geebnet werden, Apps für schlechte Performance nicht nur abzuwerten, sondern auch aus den Store zu schmeißen. Bisher gibt es diese Möglichkeit nur bei Anwendungen, die sich nicht an die Store-Richtlinien halten, eine Qualitäts-Sicherung kann damit aber nur sehr bedingt erfolgen.
Die Android O Zukunft: Googles Pläne für das mobile Betriebssystem
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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