Was kosten die USA: Steve Ballmer beantwortet die Frage mit USA Facts

Microsoft, Ceo, Steve Ballmer Bildquelle: Microsoft
Ex-Microsoft-Boss Steve Ballmer hat sein neuestes Projekt vorgestellt. Drei Jahre nach seinem Abgang beim Software-Riesen ist das nun seine Rückkehr in den Technik-Sektor, nachdem Ballmer sich zunächst auf seinen 2014 gekauften Basketballclub Los Angeles Clippers konzentrierte. Ballmers neues Projekt ist dabei kontrovers: Denn mit USA Facts will er für mehr Transparenz im öffentlichen Sektor sorgen. Sein Startup ist eine Datenbank, die einen Einblick in die öffentlichen Finanzen, also in staatliche Ausgaben und Einnahmen gewährt. "Wir zeigen, was die Regierung wirklich mit dem Geld macht", erklärte Ballmer seinen Plan in einem Interview mit der New York Times. Es sei der Versuch, etwas ähnlich wie die öffentlichen Jahresberichte von Groß-Unternehmen in die Welt der staatlichen Versorgung zu bringen, so Ballmer.


Zahlenspiele

Der Bürger soll Einblick erhalten, wie zum Beispiel auf lokaler Ebene Gelder eingetrieben und verteilt werden und was für ein Verwaltungsaufwand mit eingerechnet werden muss. Einige konkrete Beispiele nannte er dazu: "Wollen sie wissen, wie viele Polizeibeamte in verschiedenen Teilen des Landes beschäftigt sind und die Zahl mit der Kriminalitätsrate vergleichen? Wollen sie wissen, wie viele Einnahmen mit Parktickets erzielt und wie die Kosten für die Eintreibung der Tickets sind? Wollen sie wissen, welcher Prozentsatz der Amerikaner unter diagnostizierter Depression leidet und wie viel die Regierung dafür ausgibt?"

Gesammelt mit MS Office

Solche verschiedenen Daten hält die neue Datenbank vor. Gesammelt hat das neue Team rund um Ballmer die Daten übrigens zunächst in hunderten Excel-Sheets und Powerpoint-Präsentationen, heißt es in einem Bericht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. 25 Mitarbeiter kümmern sich derzeit um das Sammeln, die Erfassung und Auswertung der Daten.

Das Interesse an Ballmers neuen Projekt ist im Übrigen so groß, dass die Webseite von usafacts.org aktuell schlecht erreichbar und die Datenbank daher nur eingeschränkt verfügbar ist.

Siehe auch: Steve Ballmer nimmt Linux jetzt sehr entspannt - Yoga hilft dabei Microsoft, Ceo, Steve Ballmer Microsoft, Ceo, Steve Ballmer Microsoft
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