Sony: Smartphones sollen drahtlos Akku-Ladung tauschen können
Drahtloses Laden ist bisher noch immer daran gebunden, dass man das Smartphone an einem fest definierten Platz ablegt. Das ist gegenüber dem klassischen Kabel nicht gerade ein großer Fortschritt. Sony hatte daher eine Idee, wie man die ganze Sache deutlich flexibler gestalten könnte.
In einer Patentschrift des Unternehmens geht es darum, Module zur drahtlosen Energieübertragung in alle möglichen Geräte einzubauen, indem die Nahbereichs-Module von bereits vorhandenen Daten-Technologien wie NFC genutzt werden. Diese sollen dann außerdem flexibel genug gestaltet sein, dass sie bei Bedarf auch in der Lage sind, beide Wege zu bedienen - auch akkubetriebene Systeme sollen also Strom an andere abgeben können.
Das kann im Zweifelsfall sogar dazu führen, dass man das eigene Smartphone von einem anderen Smartphone laden lässt. Das klingt nicht besonders effizient, doch dürften die meisten Nutzer in der Praxis bereits in Situationen gekommen sein, in denen das durchaus wünschenswert wäre. Etwa weil man noch eine halbe Stunde gemeinsam mit einem Freund unterwegs ist und kaum noch Strom im Handy hat, während dessen Gerät noch fast voll geladen ist. Dann könnte man schlicht die noch vorhandene Energie teilen und beide Nutzer kämen bis zur Ankunft durch.
Deutlich sinnvoller dürften da andere Lade-Technologien wirken, bei denen es nicht nötig ist, alle paar Zentimeter eine Energiequelle unterzubringen. Es gibt bereits Verfahren, mit denen sich ganze Räume ausleuchten lassen und bei denen die Smartphones dann auch auf mehrere Meter Distanz geladen werden. Das erfordert aber natürlich, dass die fragliche Technologie auch an verschiedenen Orten installiert wird, während der Sony-Ansatz auch mit den bereits verfügbaren Industrie-Standards funktionieren könnte.
Das kann im Zweifelsfall sogar dazu führen, dass man das eigene Smartphone von einem anderen Smartphone laden lässt. Das klingt nicht besonders effizient, doch dürften die meisten Nutzer in der Praxis bereits in Situationen gekommen sein, in denen das durchaus wünschenswert wäre. Etwa weil man noch eine halbe Stunde gemeinsam mit einem Freund unterwegs ist und kaum noch Strom im Handy hat, während dessen Gerät noch fast voll geladen ist. Dann könnte man schlicht die noch vorhandene Energie teilen und beide Nutzer kämen bis zur Ankunft durch.
Induktion von überall
Grundsätzlich soll man aber am Besten gar nicht erst in die Situation kommen, einem anderen Smartphone-Nutzer Strom klauen zu müssen. Denn nach den Vorstellungen der Patent-Autoren sollen Lademodule ohnehin in allen möglichen Geräten vorhanden sein, die an das Stromnetz angeschlossen sind - von Fernsehern und Computern über Mikrowellen bis hin zu Kühlschränken. Zumindest solange sich ein Anwender in bewohnten Gebieten aufhält, soll der Akku seines Smartphones so ständig irgendwoher Strom bekommen.Deutlich sinnvoller dürften da andere Lade-Technologien wirken, bei denen es nicht nötig ist, alle paar Zentimeter eine Energiequelle unterzubringen. Es gibt bereits Verfahren, mit denen sich ganze Räume ausleuchten lassen und bei denen die Smartphones dann auch auf mehrere Meter Distanz geladen werden. Das erfordert aber natürlich, dass die fragliche Technologie auch an verschiedenen Orten installiert wird, während der Sony-Ansatz auch mit den bereits verfügbaren Industrie-Standards funktionieren könnte.
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