Brennende iPhone 6 in China:
Vorschäden, Apple weist Schuld von sich

Apple beruhigt nun Besitzer von iPhone 6 und 6S nach den gehäuften Meldungen über brennende und explodierende Geräte in China. Die ersten Ergebnisse der umfangreichen Untersuchungen in den Fällen hätten ergeben, dass es kein grundlegendes Problem gäbe. Vielmehr deutet vieles drauf hin, dass vorangegangene Schäden aus der Nutzungszeit der iPhone-Besitzer zu den gemeldeten Bränden und Explosionen geführt haben. Die Verbraucherschutzbehörde in Shanghai hatte in der vergangenen Woche einen Bericht publik gemacht, nach dem es innerhalb kurzer Zeit acht Vorfälle mit brennenden und explodierenden iPhones gegeben habe. Es wurde eine Warnung ausgesprochen und Apple um eine offizielle Stellungnahme gebeten.


Kein Grund zur Sorge

Laut dem Nachrichtensender BBC sind die Untersuchungen über die acht Fälle nun abgeschlossen. Dazu heißt es von Seiten Apples nun offiziell: "Kein Grund zur Sorge mit diesen Produkten." Der US-Computerkonzern sehe keinen Anlass, nun irgendwie einzuschreiten. Es handele sich bei den Geschehnissen in China um Einzelfälle, in denen die Geräte der Kunden jeweils durch verschiedene äußerliche Einflüsse geschädigt wurden, wie Stürze, Quetschungen und ähnliches. Diese Schäden hätten dann zu thermalen Ereignissen geführt - sprich die Akkus der iPhones haben sich überhitzt und so zu einer Kette an weiteren Reaktionen bis hin zu Explosionen geführt.

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters unterstrich Apple, wie wichtig dem Unternehmen das Vertrauen der Kunden sei und dass man solche Berichte immer Ernst nehme.

Kunden viel aufmerksamer

Im Prinzip sind die Kunden aber durch das Akku-Problem von Samsung beim Note 7 heute ganz anders sensibilisiert und reagierten bei entsprechenden Meldungen viel schärfer als früher, was vor allem durch die Reaktionen in den sozialen Netzwerken bemerkbar ist.

Mehr dazu: iPhone 6S: Apple erklärt die Ursache des aktuellen Akku-Problems
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