Obama verleiht höchsten US-Orden an zwei Programmiererinnen
Der noch amtierende US-Präsident Barack Obama hat gestern eine Reihe von Personen mit dem höchsten zivilen Orden der USA ausgezeichnet. Geehrt wurden unter anderem die Eheleute Gates sowie zwei große Frauen aus der Computer-Szene - in einem Fall ging dies nur noch posthum.
"Der gefährlichste Satz in einer Sprache lautet: Das haben wir schon immer so gemacht", sagte Grace Hopper einst. Auch wenn ihr Name heute nur den wenigsten Entwicklern ein Begriff ist, haben sie doch tagtäglich mit ihren Leistungen zu tun. Die Computer-Pionierin entwickelte nicht nur den ersten Compiler, sondern arbeitete zeitlebens auch daran, Programmiersprachen einfacher zu gestalten, damit sie mehr Menschen zugänglich sind.
Dabei hatte sie sich gleich in zwei Welten als Frau zu behaupten, die von Männern dominiert wurden: Denn sie arbeitete nicht nur Jahrzehnte im Technologie-Bereich, sondern tat dies auch als Angehörige der US Navy, in der sie bis zum Dienstgrad der Konteradmiralin aufstieg. Nicht von ungefähr sprachen ihre Kollegen über sie als "Amazing Grace". Hopper starb bereits im Jahr 1992. Obama wollte es sich aber nicht nehmen lassen, sie zumindest noch nachträglich mit der "Presidential Medal of Freedom" auszuzeichnen.
Hamilton entwickelte in ihrer Laufbahn als Programmiererin verschiedene Konzepte, die auch heute noch zu den wichtigen Standards in der Software-Entwicklung gehören. Für ihre Leistungen wurde sie bisher allerdings nur innerhalb der Raumfahrt- und Entwickler-Communities gewürdigt - was sich jetzt aber doch noch geändert hat.
Zu den Trägern der Presidential Medal of Freedom gehören seit gestern aber auch Bill und Melinda Gates. Obama würdigte mit der Verleihung das Engagment, das die beiden seit dem Jahr 2000 in der Bill & Melinda Gates Foundation an den Tag legen. Seitdem haben sie 36 Milliarden Dollar in eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern und in die Sicherung einer Schulbildung für Kinder aus einkommensschwachen Familien in den USA investiert.
"Der gefährlichste Satz in einer Sprache lautet: Das haben wir schon immer so gemacht", sagte Grace Hopper einst. Auch wenn ihr Name heute nur den wenigsten Entwicklern ein Begriff ist, haben sie doch tagtäglich mit ihren Leistungen zu tun. Die Computer-Pionierin entwickelte nicht nur den ersten Compiler, sondern arbeitete zeitlebens auch daran, Programmiersprachen einfacher zu gestalten, damit sie mehr Menschen zugänglich sind.
Dabei hatte sie sich gleich in zwei Welten als Frau zu behaupten, die von Männern dominiert wurden: Denn sie arbeitete nicht nur Jahrzehnte im Technologie-Bereich, sondern tat dies auch als Angehörige der US Navy, in der sie bis zum Dienstgrad der Konteradmiralin aufstieg. Nicht von ungefähr sprachen ihre Kollegen über sie als "Amazing Grace". Hopper starb bereits im Jahr 1992. Obama wollte es sich aber nicht nehmen lassen, sie zumindest noch nachträglich mit der "Presidential Medal of Freedom" auszuzeichnen.
Zum Mond und zurück
Noch rechtzeitig kommt die Ehrung hingegen für Margaret Hamilton, die inzwischen allerdings auch schon 80 Jahre alt ist. Auch mit ihrer Arbeit als Informatikerin ist eine der größten Leistungen der Menschheit untrennbar verbunden. Als 1969 die ersten Männer ihren Fuß auf die Mondoberfläche setzten, war dies der Software zu verdanken, die unter ihrer Leitung entwickelt wurde. Die Landung wäre drei Minuten vor dem Aufsetzen fast abgebrochen worden, weil Probleme auftraten. Hamiltons Code war allerdings robust und klug genug aufgebaut, dass eine durchdrehende Komponente schlicht beiseitegeschoben wurde und die Landung doch noch erfolgreich durchgeführt werden konnte.Hamilton entwickelte in ihrer Laufbahn als Programmiererin verschiedene Konzepte, die auch heute noch zu den wichtigen Standards in der Software-Entwicklung gehören. Für ihre Leistungen wurde sie bisher allerdings nur innerhalb der Raumfahrt- und Entwickler-Communities gewürdigt - was sich jetzt aber doch noch geändert hat.
Zu den Trägern der Presidential Medal of Freedom gehören seit gestern aber auch Bill und Melinda Gates. Obama würdigte mit der Verleihung das Engagment, das die beiden seit dem Jahr 2000 in der Bill & Melinda Gates Foundation an den Tag legen. Seitdem haben sie 36 Milliarden Dollar in eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern und in die Sicherung einer Schulbildung für Kinder aus einkommensschwachen Familien in den USA investiert.
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