Satya Nadella: Microsoft-CEO spricht bei der Hannover Messe 2016
Gestern hatte Satya Nadella bei seiner Keynote auf der Hannover Messe über die Beziehung zwischen Microsoft und der Industrie gesprochen. Laut dem Microsoft CEO will sein Unternehmen intelligente Systeme bereitstellen, die Industrie und Technologie näher zusammenbringen.
Satya Nadella will Industrie und digitale Technologie deutlich näher zusammenbringen
Wie der Microsoft CEO weiter ausführt, seien diese intelligenten Systeme, die es möglich machen, Produktionsabläufe und Produkte zu überwachen und zu steuern, aber nicht mehr länger reine "Produkte, die konsumiert werden". Vielmehr würden diese Systeme von "Führern der Industrie und Herstellung" im Zuge des Fortschritts selbst aufgebaut. "Mit anderen Worten, Sie sind selbst digitale Unternehmen", so Nadella vor den versammelten Industrievertretern.
Microsoft will anderen Unternehmen...
...digitaler machen
Diese Ansicht forme dann auch das Verständnis dafür, welche Rolle Microsoft hier in Zukunft einnehmen müsse. "Es gab viel Gerede darüber, ob es eine Teilung zwischen dem, was industriell und dem was digital ist, gibt. Ich denke, wenn man vorausschaut, gibt es diese nicht", so Nadella. Um Wachstum in allen Unternehmen voranzutreiben, müsse man die beiden Bereich zusammenbringen und harmonisieren. "Das ist, was wir ermöglichen wollen."
Ein weiteres Beispiel für das Zusammenwachsen von Herstellern und digitaler Technologie sei die Zusammenarbeit mit Liebherr, einem Produzenten von industriellen Kühlsystemen. Das Unternehmen muss unter anderem für die Lagerung von Medikamenten eine sehr stabile Kühlleistung garantieren können. Auf Basis von Microsoft-Technologie hat Liebherr ein System aufgebaut, das es ermöglicht, jedes Kühlsystem zu überwachen. Eine Übersicht der Projekte und weitere Informationen stellt Microsoft auf der Webseite zur Hannover Messe 2016 bereit.
Jeder ist Digital
Wie hat sich die Industrie und Produktion durch die digitale Revolution verändert? Auf diese Frage gibt Satya Nadella bei seinem Besuch der weltweit bedeutendsten Industriemesse in Hannover am gestrigen Sonntag eine Antwort: "Ich würde sagen, heute ist neu, dass jedes Teil das sie produzieren, jedes Teil, das sie herstellen, zum ersten Mal mit dem gesamten Netz an Aktivitäten um es herum verbunden ist. Das ist es, was wirklich unterschiedlich ist", so Nadella.
Satya Nadella will Industrie und digitale Technologie deutlich näher zusammenbringen
Wie der Microsoft CEO weiter ausführt, seien diese intelligenten Systeme, die es möglich machen, Produktionsabläufe und Produkte zu überwachen und zu steuern, aber nicht mehr länger reine "Produkte, die konsumiert werden". Vielmehr würden diese Systeme von "Führern der Industrie und Herstellung" im Zuge des Fortschritts selbst aufgebaut. "Mit anderen Worten, Sie sind selbst digitale Unternehmen", so Nadella vor den versammelten Industrievertretern.
Microsoft will anderen Unternehmen...
...digitaler machen
Diese Ansicht forme dann auch das Verständnis dafür, welche Rolle Microsoft hier in Zukunft einnehmen müsse. "Es gab viel Gerede darüber, ob es eine Teilung zwischen dem, was industriell und dem was digital ist, gibt. Ich denke, wenn man vorausschaut, gibt es diese nicht", so Nadella. Um Wachstum in allen Unternehmen voranzutreiben, müsse man die beiden Bereich zusammenbringen und harmonisieren. "Das ist, was wir ermöglichen wollen."
Beispiele für Zusammenarbeit
Was solche intelligenten Systeme ermöglichen, macht Satya Nadella an einigen Beispielen fest. So hat man zusammen mit Siemens eine Cloudplattform entwickelt, auf der Ärzte, Radiologen und Patienten zusammen auf wichtige Informationen zugreifen können. Da jede Stunde 200.000 Patienten mit Siemens-Geräten untersucht würden, könnten so wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. "Natürlich wurde es auf zugrunde liegenden Plattform-Funktionen aufgebaut, die wir zur Verfügung stellen (...) Siemens stellt hier aber ein eigenes digitales Produkt bereit", so Nadella.Ein weiteres Beispiel für das Zusammenwachsen von Herstellern und digitaler Technologie sei die Zusammenarbeit mit Liebherr, einem Produzenten von industriellen Kühlsystemen. Das Unternehmen muss unter anderem für die Lagerung von Medikamenten eine sehr stabile Kühlleistung garantieren können. Auf Basis von Microsoft-Technologie hat Liebherr ein System aufgebaut, das es ermöglicht, jedes Kühlsystem zu überwachen. Eine Übersicht der Projekte und weitere Informationen stellt Microsoft auf der Webseite zur Hannover Messe 2016 bereit.
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