Apple-Patent: Kopfhörer mit dualer Verbindung per Kabel und Funk
Der Computerkonzern Apple will den Nutzern am liebsten Kopfhörer bieten, bei denen sie sich nicht entscheiden müssen, ob sie lieber per Kabel oder per Funk mit ihrem Gerät verbunden sind. Sie sollen beide Übertragungswege beherrschen und nahtlos zwischen ihnen wechseln.
Das geht aus einem Patentantrag hervor, den das US-Patenamt gerade veröffentlichte. Darin ist unter anderem beschrieben, wie der Wechsel von Kabel- auf Funkverbindung funktionieren soll, ohne, dass der Nutzer mitbekommt, dass das Audio-Signal nun über eine andere Verbindung kommt.
Dafür ist das integrierte Bluetooth-Modul auch während des Betriebs per Kabel aktiv und bekommt einen Datenstrom geschickt. So werden dann jeweils einige Sekunden des Audio-Inhaltes im Puffer gehalten. Parallel verfolgt ein Analyse-Algorithmus die über das Kabel kommenden Inhalte und bringt die Audio-Signale des Pufferspeichers ständig in Übereinstimmung. Wird nun das Kabel gezogen, springt die Funkwiedergabe so unterbrechungsfrei an genau der richtigen Stelle ein.
Sinnvoll umsetzbar wäre die Ladefunktion für den Kopfhörer-Akku dabei vor allem, wenn für die Signalübertragung nicht mehr die klassische Klinken-Verbindung genutzt wird, sondern das mit stärkerer Energie arbeitende USB. Gerüchten zufolge soll Apple ohnehin vorhaben, beim kommenden iPhone einen entsprechenden Wechsel vorzunehmen, ein anderer Hersteller ist bereits mit Smartphones ohne Klinkenanschluss vorgeprescht.
Dafür ist das integrierte Bluetooth-Modul auch während des Betriebs per Kabel aktiv und bekommt einen Datenstrom geschickt. So werden dann jeweils einige Sekunden des Audio-Inhaltes im Puffer gehalten. Parallel verfolgt ein Analyse-Algorithmus die über das Kabel kommenden Inhalte und bringt die Audio-Signale des Pufferspeichers ständig in Übereinstimmung. Wird nun das Kabel gezogen, springt die Funkwiedergabe so unterbrechungsfrei an genau der richtigen Stelle ein.
Stromversorgung inklusive
Eine Kombination der beiden Übertragungswege hat nach Ansicht der Apple-Entwickler nicht nur den Vorteil, dass der Nutzer auswählen kann, ob er über Kabel oder Bluetooth verbunden sein will. Ist das Kabel eingesteckt, kann nämlich auch der Akku für den Drahtlosbetrieb aufgeladen werden. So kommt man nicht oder zumindest seltener in die Situation, dass man Musik hören möchte, dies aufgrund erschöpfter Stromspeicher aber nicht funktioniert.Sinnvoll umsetzbar wäre die Ladefunktion für den Kopfhörer-Akku dabei vor allem, wenn für die Signalübertragung nicht mehr die klassische Klinken-Verbindung genutzt wird, sondern das mit stärkerer Energie arbeitende USB. Gerüchten zufolge soll Apple ohnehin vorhaben, beim kommenden iPhone einen entsprechenden Wechsel vorzunehmen, ein anderer Hersteller ist bereits mit Smartphones ohne Klinkenanschluss vorgeprescht.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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