Huawei P9: Hersteller-Statement zur Beteiligung von Leica an Kamera
Anfang April hat der chinesische Hersteller Huawei sein neues Topmodell P9 vorgestellt. Dessen meistbeworbene Funktion ist die Doppel-Kamera, diese liefert das deutsche Traditionsunternehmen Leica. Doch um die Kamera-Einheit gab es in den vergangenen Tagen einen "Skandal", denn manche Medien vermuteten eine Mogelpackung. Doch der Skandal ist wohl höchstens ein Skandälchen.
Anfang der Woche schnellte das Empörometer zahlreicher Medien hoch, auf Basis eines Berichts der chinesischen Seite MyDrivers gab es den Vorwurf, dass Leica im Wesentlichen nur seinen Namen hergibt und in Wirklichkeit für die Optik des Huawei P9 und P9 Plus aber der chinesische Kamera-Zulieferer Sunny Optical verantwortlich ist.
Man konnte sich dabei von Anfang an durchaus die Frage stellen, ob das tatsächlich die Aufregung wert ist, da es ja schließlich in der Branche gang und gäbe ist, Komponenten und ganze Geräte in China herstellen zu lassen, Apples iPhones sind hier nur das prominenteste Beispiel.
So argumentieren auch Huawei und Leica in einem gemeinsamen Statement, das man an jene Seiten geschickt hat, die die Story aufgegriffen haben, darunter Übergizmo (via Caschy): Demnach seien das P9 und das P9 Plus gemeinsam von Huawei und Leica entwickelt worden, der deutsche Kamera- und Optikhersteller sei von Anfang an "tief" involviert gewesen.
Ursprünglich wurde den beiden Unternehmen vorgeworfen, dass Leica gerade einmal für den Bild-Algorithmus mitverantwortlich war, das aber weisen Huawei und Leica im Statement nun scharf zurück. Das kann man glauben oder nicht und vielleicht liegt die Wahrheit auch irgendwo dazwischen. Es ist aber eben auch zu betonen, dass Auftragsherstellung in der globalisierten Technik-Welt völlig normal ist. Und letztlich entscheidet ohnehin die Bildqualität der P9-Serie und von der hört (und sieht) man viel Gutes.
Man konnte sich dabei von Anfang an durchaus die Frage stellen, ob das tatsächlich die Aufregung wert ist, da es ja schließlich in der Branche gang und gäbe ist, Komponenten und ganze Geräte in China herstellen zu lassen, Apples iPhones sind hier nur das prominenteste Beispiel.
So argumentieren auch Huawei und Leica in einem gemeinsamen Statement, das man an jene Seiten geschickt hat, die die Story aufgegriffen haben, darunter Übergizmo (via Caschy): Demnach seien das P9 und das P9 Plus gemeinsam von Huawei und Leica entwickelt worden, der deutsche Kamera- und Optikhersteller sei von Anfang an "tief" involviert gewesen.
Signifikante Zusammenarbeit
"Es gab eine signifikante technologische Zusammenarbeit zwischen Huawei und Leica, diese betrifft die zahlreiche Aspekte der Kamera, darunter das optische Design, Imaging-Qualität, Verarbeitung der Bilddateien, Optimierung sowie die mechanische Konstruktion des Kamera-Moduls und die Benutzeroberfläche."Ursprünglich wurde den beiden Unternehmen vorgeworfen, dass Leica gerade einmal für den Bild-Algorithmus mitverantwortlich war, das aber weisen Huawei und Leica im Statement nun scharf zurück. Das kann man glauben oder nicht und vielleicht liegt die Wahrheit auch irgendwo dazwischen. Es ist aber eben auch zu betonen, dass Auftragsherstellung in der globalisierten Technik-Welt völlig normal ist. Und letztlich entscheidet ohnehin die Bildqualität der P9-Serie und von der hört (und sieht) man viel Gutes.
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