Google: Eigenes iOS-Keyboard soll Verlust von Nutzern stoppen
Der Suchmaschinenkonzern Google arbeitet an eigenem eigenen virtuellen Keyboard für Apples iOS-Geräte. Nützliche Funktionen sollen die Nutzer anlocken - und letztlich dafür sorgen, dass sie von Apple nicht noch weiter von den bisher genutzten Diensten weggeholt werden.
Google ist zwar noch immer die Standard-Suchmaschine unter iOS, doch damit dies so bleibt, muss das Unternehmen ordentliche Summen an Apple zahlen. Außerdem zieht der Computerkonzern seine Nutzer in immer mehr Bereichen auf eigene Dienste. Siri, die interne Spotlight-Suche und auch die Karten-App sorgen dafür.
Dem will Google nun entgegensteuern und setzt darauf, dass die Nutzer es zu schätzen wissen, wenn ihnen eine Bildschirmtastatur mehr Optionen bietet, als es das klassische iOS-Keyboard tut. So soll das Google-Produkt laut einem Bericht des US-Magazins The Verge beispielsweise die Eingabe von Wörtern durch fließende Wischgesten ermöglichen, wie es bei Android schon seit einiger Zeit möglich ist.
Auf der Tastatur findet der Nutzer dann auch einen Google-Button, der einen direkten Zugriff auf eine Suchfunktion ermöglicht. Eingebungen sollen hier im Wesentlichen drei Optionen sein: Der Nutzer kann entweder klassisch nach Webseiten suchen, oder aber nach Bildern oder Emoji-GIFs.
Die Arbeiten an der Software dürften demnach unmittelbar begonnen haben, als Apple mit iOS 8 die Möglichkeit einführte, auch virtuelle Keyboards von externen Anbietern zu installieren. Die Einrichtung ist allerdings etwas mühsam - das dürfte daran liegen, dass Apple hier zwar den vielfachen Wunsch von Nutzern endlich aufgreifen wollte, die ganze Sache hinsichtlich der Datensicherheit aber weiterhin recht problematisch findet. Denn wenn im Code eines virtuellen Keyboards Spionage-Funktionen versteckt werden, gelangen Angreifer schnell an die sensibelsten Informationen über den Nutzer.
Dem will Google nun entgegensteuern und setzt darauf, dass die Nutzer es zu schätzen wissen, wenn ihnen eine Bildschirmtastatur mehr Optionen bietet, als es das klassische iOS-Keyboard tut. So soll das Google-Produkt laut einem Bericht des US-Magazins The Verge beispielsweise die Eingabe von Wörtern durch fließende Wischgesten ermöglichen, wie es bei Android schon seit einiger Zeit möglich ist.
Auf der Tastatur findet der Nutzer dann auch einen Google-Button, der einen direkten Zugriff auf eine Suchfunktion ermöglicht. Eingebungen sollen hier im Wesentlichen drei Optionen sein: Der Nutzer kann entweder klassisch nach Webseiten suchen, oder aber nach Bildern oder Emoji-GIFs.
Schon lange in Entwicklung
An dem Keyboard arbeiten die Entwickler bei Google dem Vernehmen nach schon seit einiger Zeit. Unter den Mitarbeitern des Unternehmens soll es schon seit Monaten zu Testzwecken im Einsatz sein. Wann allerdings ein offizieller Release ansteht und jeder interessierte User einen Download über Apples AppStore angeboten bekommt, ist noch unklar.Die Arbeiten an der Software dürften demnach unmittelbar begonnen haben, als Apple mit iOS 8 die Möglichkeit einführte, auch virtuelle Keyboards von externen Anbietern zu installieren. Die Einrichtung ist allerdings etwas mühsam - das dürfte daran liegen, dass Apple hier zwar den vielfachen Wunsch von Nutzern endlich aufgreifen wollte, die ganze Sache hinsichtlich der Datensicherheit aber weiterhin recht problematisch findet. Denn wenn im Code eines virtuellen Keyboards Spionage-Funktionen versteckt werden, gelangen Angreifer schnell an die sensibelsten Informationen über den Nutzer.
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