Twitter führt Relevanz-basierte Timeline ein - Facebook lässt grüßen
Der Micro-Blogging-Dienst Twitter beginnt jetzt mit der breiten Einführung einer neuen Art von Timeline, bei der die zeitliche Abfolge der Tweets zugunsten der Relevanz in den Hintergrund tritt. Damit will Twitter den Nutzern die wichtigsten Tweets vorlegen, um sie so auf seiner Plattform zu halten. Bei Facebook ist die Anzeige nach Relevanz schon lange üblich.
Künftig will Twitter die Anzeige der einzelnen Meldungen nicht mehr ausschließlich in umgekehrt chronologischer Abfolge anzeigen lassen. Stattdessen wird eine angepasste Reihenfolge ausgegeben, um dem Nutzer so einen schnelleren Überblick der wichtigsten Tweets zu geben. Das System orientiert sich dabei an den Beziehungen und Interaktionen eines Nutzers mit all jenen, denen er bei Twitter folgt.
Favorisiert man also häufiger Tweets eines bestimmten Nutzers, kommuniziert mit bestimmten Personen oder interagiert auf eine andere Art öfter mit einem Account, werden dessen Tweets künftig vor den Meldungen anderer Nutzer angezeigt. Ganz ähnlich verfährt auch das Soziale Netzwerk Facebook bei der Ausgabe der Statusmeldungen der Kontakte eines Nutzers - man ordnet sie seit geraumer Zeit per Standard-Einstellung nach Relevanz.
Bei Twitter wird dies jedoch nicht, oder zumindest noch nicht, der Fall sein. Stattdessen bleibt die angepasste, relevanzbasierte Darstellung der Tweets optional und kann in den Einstellungen des Nutzers auf Wunsch abgeschaltet werden. Wer also weiterhin die zeitlich geordnete Darstellung bevorzugt, kann diese auch weiterhin nutzen. Würde man die ursprüngliche Funktionsweise von Twitter, bei der die zeitliche Ordnung die Hauptrolle spielt, abschaffen, würde der Dienst nach Meinung vieler Nutzer eines seiner wichtigsten Features verlieren.
Twitter nutzt zur Erstellung der angepassten Timelines die gleichen Algorithmen, die man bereits für das erst seit einigen Monaten integrierte Feature "Während Du weg warst" verwendet. Diese Funktion zeigt bei der Rückkehr des Nutzers eine Reihe von besonders "wichtigen" Tweets an. Auf diese Weise will man den Nutzer besser informieren, ohne dass er sich erst lange durch seine Timeline zurückarbeiten muss.
Natürlich will Twitter mit der relevanz-basierten Anordnung der Timeline-Inhalte auch seinen Werbekunden entgegenkommen. Man habe während langer Tests eine gesteigerte Interaktion der Nutzer mit Werbung und Tweets zu Live-Veranstaltungen festgestellt, so das Unternehmen. Werbekunden hatten zuvor kritisiert, dass ihre Anzeigen in der klassischen zeitlich geordneten Timeline untergehen können.
Favorisiert man also häufiger Tweets eines bestimmten Nutzers, kommuniziert mit bestimmten Personen oder interagiert auf eine andere Art öfter mit einem Account, werden dessen Tweets künftig vor den Meldungen anderer Nutzer angezeigt. Ganz ähnlich verfährt auch das Soziale Netzwerk Facebook bei der Ausgabe der Statusmeldungen der Kontakte eines Nutzers - man ordnet sie seit geraumer Zeit per Standard-Einstellung nach Relevanz.
Bei Twitter wird dies jedoch nicht, oder zumindest noch nicht, der Fall sein. Stattdessen bleibt die angepasste, relevanzbasierte Darstellung der Tweets optional und kann in den Einstellungen des Nutzers auf Wunsch abgeschaltet werden. Wer also weiterhin die zeitlich geordnete Darstellung bevorzugt, kann diese auch weiterhin nutzen. Würde man die ursprüngliche Funktionsweise von Twitter, bei der die zeitliche Ordnung die Hauptrolle spielt, abschaffen, würde der Dienst nach Meinung vieler Nutzer eines seiner wichtigsten Features verlieren.
Twitter nutzt zur Erstellung der angepassten Timelines die gleichen Algorithmen, die man bereits für das erst seit einigen Monaten integrierte Feature "Während Du weg warst" verwendet. Diese Funktion zeigt bei der Rückkehr des Nutzers eine Reihe von besonders "wichtigen" Tweets an. Auf diese Weise will man den Nutzer besser informieren, ohne dass er sich erst lange durch seine Timeline zurückarbeiten muss.
Natürlich will Twitter mit der relevanz-basierten Anordnung der Timeline-Inhalte auch seinen Werbekunden entgegenkommen. Man habe während langer Tests eine gesteigerte Interaktion der Nutzer mit Werbung und Tweets zu Live-Veranstaltungen festgestellt, so das Unternehmen. Werbekunden hatten zuvor kritisiert, dass ihre Anzeigen in der klassischen zeitlich geordneten Timeline untergehen können.
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