Facebook hat Experimente mit absichtlichen App-Crashes durchgeführt
Das soziale Netzwerk Facebook hat einem Bericht zufolge Experimente durchgeführt, um den Grad der Abhängigkeit seiner Nutzer auszuloten, dazu zählten absichtlich herbeigeführte Fehler und Abstürze der mobilen App. Die Aktionen sollen zwar schon eine ganze Weile zurückliegen, Facebook wollte damit u. a. testen, was passiert, sollte Google die App aus dem Play Store werfen.
Wie süchtig sind unsere Nutzer? Das ist eine der zentralen Fragen, die sich das Unternehmen nach Angaben von The Information vor einigen Jahren gestellt hat. Man wollte wissen, ob und wie man weitermachen kann, sollte Google aus beispielsweise Konkurrenz-Gründen auf die Idee kommen, die Facebook-App nicht mehr im Store anzubieten.
Deshalb habe man laut dem Bericht "künstliche Fehler" in die Apps eingebaut, damit diese abstürzen. Für das soziale Netzwerk verliefen diese Tests "erfolgreich", denn man kam zur Erkenntnis, dass die Nutzer auch nach einem "Absturz" sofort versuchen, sich über den Browser anzumelden. Wie es heißt, habe Facebook kein einziges Mal erlebt, dass ein Nutzer sich mit einer derartigen unfreiwilligen Facebook-Pause zufrieden gab.
Gegenüber The Verge hat ein beteiligter, aber nicht mehr bei Facebook tätiger Mitarbeiter die Tests verteidigt und gemeint, dass diese Daten für das Unternehmen enorm wichtig und wertvoll seien. Solche Tests sind im IT-Geschäft auch nichts Ungewöhnliches, allerdings ist das insbesondere bei Facebook problematisch, da sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben hat, die ganze Welt vernetzen zu wollen. Und da bekommen Experimente mit "gekappten Leitungen" einen besonders unangenehmen Beigeschmack.
Deshalb habe man laut dem Bericht "künstliche Fehler" in die Apps eingebaut, damit diese abstürzen. Für das soziale Netzwerk verliefen diese Tests "erfolgreich", denn man kam zur Erkenntnis, dass die Nutzer auch nach einem "Absturz" sofort versuchen, sich über den Browser anzumelden. Wie es heißt, habe Facebook kein einziges Mal erlebt, dass ein Nutzer sich mit einer derartigen unfreiwilligen Facebook-Pause zufrieden gab.
App selbst anbieten
Ein anderes Experiment betraf die Möglichkeit zum Download: So soll Facebook in einigen Ländern seine mobile Anwendung aus dem Play Store entfernt haben, um zu sehen, was passiert, wenn man diese ausschließlich über die eigene Webseite bzw. als externen Download-Link zur Verfügung stellt.Gegenüber The Verge hat ein beteiligter, aber nicht mehr bei Facebook tätiger Mitarbeiter die Tests verteidigt und gemeint, dass diese Daten für das Unternehmen enorm wichtig und wertvoll seien. Solche Tests sind im IT-Geschäft auch nichts Ungewöhnliches, allerdings ist das insbesondere bei Facebook problematisch, da sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben hat, die ganze Welt vernetzen zu wollen. Und da bekommen Experimente mit "gekappten Leitungen" einen besonders unangenehmen Beigeschmack.
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