Sicherheit: Wissenschaftler lassen Autos hören, wie sehr es regnet
Ein neues interessantes Assistenzsystem soll das Fahren noch sicherer machen. Forscher habe einen Methode entwickelt, durch die das Auto nur am Klang des Regens einschätzen kann, wie sich die Fahrsituation verändert und dann entsprechend handelt.
Wie The Register in seinem Bericht schreibt, haben sich Forscher des MIT mit Toyota und dem New England Transportation Center zusammengetan, um eine Methode zu entwickeln, die es möglich macht, dass Autos erkennen, ob eine Straße nass ist und wie sehr die Fahrsicherheit durch die Veränderung des Untergrunds beeinflusst wird. Der Interessante Ansatz: Für die Lösung des Problems setzen die Forscher nicht auf neue Hightech-Sensoren sondern Mikrofone und ein Deep-Learning-System.
Laut den öffentlichen Angaben wollen die Forscher mit diesem System aktuell mit einer Genauigkeit von 93,2 Prozent Aussagen darüber treffen können, wie nass der Untergrund unter dem Fahrzeug ist. Die Erkennung funktioniert bei jeder Geschwindigkeit und sogar dann, wenn das Auto steht - zumindest solange vorbeifahrende Autos die nötigen akustischen Signale liefern. Da die Technik lediglich auf normale Mikrofone und Software aufbaut, könnte sie laut den Entwicklern sehr schnell in Serienautos zum Einsatz kommen.
Nach ABS kommt Ohr für Nass
Mittlerweile gehört es für viele Autofahrer zum Alltag, dass sie von unzähligen Fahrassistenzsystemen unterstützt werden, die das Auto und auch den umliegenden Verkehr mit Sensoren überwachen. In der Oberklasse - jüngst eingeführt im Model S von Tesla - können die Autos anhand dieser Daten mittlerweile sogar selber in begrenztem Umfang das Steuer übernehmen. Eine Situation, in der viele Sensoren bisher mit Problemen zu kämpfen haben sind widrige Wetterumstände wie zum Beispiel Regen. Genau hier setzt jetzt ein neues Projekt an.Wie The Register in seinem Bericht schreibt, haben sich Forscher des MIT mit Toyota und dem New England Transportation Center zusammengetan, um eine Methode zu entwickeln, die es möglich macht, dass Autos erkennen, ob eine Straße nass ist und wie sehr die Fahrsicherheit durch die Veränderung des Untergrunds beeinflusst wird. Der Interessante Ansatz: Für die Lösung des Problems setzen die Forscher nicht auf neue Hightech-Sensoren sondern Mikrofone und ein Deep-Learning-System.
Der Klang von Regen auf der Straße
Wie die Forscher in einer Vorveröffentlichung ihrer Erkenntnisse schreiben, wurden für das Projekt zunächst 785,826 Klangproben an den Reifen von Autos gesammelt, die bei verschiedensten Wetterbedingungen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit auf abwechselnden Untergründen unterwegs waren. Nach einer Nachbearbeitung wurden anhand dieser Daten und mit Hilfe der Open-Source Deep-Learning-Software CURRENNT dann bestimmte Klangbilder Fahrsituationen zugeordnet.Laut den öffentlichen Angaben wollen die Forscher mit diesem System aktuell mit einer Genauigkeit von 93,2 Prozent Aussagen darüber treffen können, wie nass der Untergrund unter dem Fahrzeug ist. Die Erkennung funktioniert bei jeder Geschwindigkeit und sogar dann, wenn das Auto steht - zumindest solange vorbeifahrende Autos die nötigen akustischen Signale liefern. Da die Technik lediglich auf normale Mikrofone und Software aufbaut, könnte sie laut den Entwicklern sehr schnell in Serienautos zum Einsatz kommen.
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