O2 und E-Plus bauen ab Januar aus zwei Netzen eine Infrastruktur
Die fusionierten Netzbetreiber O2 und E-Plus werden ab Januar nicht nur das gegenseitige Roaming anbieten, sondern ihre Netze komplett zusammenlegen. Das gilt im ersten Schritt für die GSM- und UMTS-Infrastruktur. LTE folgt dann schrittweise im Laufe des Jahres.
"Nach der erfolgreichen Einführung des UMTS National Roaming ist die Integration der Mobilfunknetze der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zu einer noch besseren und dichteren Netzversorgung", erklärte Markus Haas, Chief Operating Officer des Mutterkonzerns Telefónica Deutschland. Ein solches technisches Großprojekt sei in Europa bisher einmalig.
Die Zusammenführung der beiden Netze, die getrennt voneinander aufgebaut wurden, soll zuerst in den Ballungsräumen vorangetrieben werden. Auf diese Weise soll die neue Infrastruktur bereits im ersten Jahr auf eine Abdeckung von 60 Prozent der Bevölkerung kommen. Die komplette Integration will man dann flächendeckend binnen der kommenden fünf Jahre abschließen.
Aufgrund der Komplexität des Projektes hat das Unternehmen seit der Fusion von O2 und E-Plus viel Zeit mit der Planung verbracht und auch lokale Testläufe durchgeführt, die wichtige Erkenntnisse für den Prozess brachten, hieß es. Dadurch habe man die Abläufe so weit optimieren können, dass man in der Lage ist, einzelne Mobilfunkstationen in wenigen Stunden umzubauen. In einem ganzen Gebiet könne man die Arbeiten so binnen einer Woche abschließen. Dadurch sollen sich mögliche Probleme für die Kunden in Grenzen halten.
Im Zuge der Zusammenführung wird auch die Zahl der Standorte reduziert, denn oft decken Sendeanlagen beider Netze die gleichen Gegenden ab. Durch die Fusion ist es dann möglich, den jeweils besten Standort auszuwählen und weiterzuführen. Hier soll dann auch die neueste Technik eingebaut werden, um die Kapazität weiter zu steigern. Mitte des kommenden Jahres sollen dann auch die ersten Nutzer von einer gemeinsamen LTE-Infrastruktur mit Daten versorgt werden.
Telefonica O2: Die Blue-Tarife
Die Zusammenführung der beiden Netze, die getrennt voneinander aufgebaut wurden, soll zuerst in den Ballungsräumen vorangetrieben werden. Auf diese Weise soll die neue Infrastruktur bereits im ersten Jahr auf eine Abdeckung von 60 Prozent der Bevölkerung kommen. Die komplette Integration will man dann flächendeckend binnen der kommenden fünf Jahre abschließen.
Aufgrund der Komplexität des Projektes hat das Unternehmen seit der Fusion von O2 und E-Plus viel Zeit mit der Planung verbracht und auch lokale Testläufe durchgeführt, die wichtige Erkenntnisse für den Prozess brachten, hieß es. Dadurch habe man die Abläufe so weit optimieren können, dass man in der Lage ist, einzelne Mobilfunkstationen in wenigen Stunden umzubauen. In einem ganzen Gebiet könne man die Arbeiten so binnen einer Woche abschließen. Dadurch sollen sich mögliche Probleme für die Kunden in Grenzen halten.
Im Zuge der Zusammenführung wird auch die Zahl der Standorte reduziert, denn oft decken Sendeanlagen beider Netze die gleichen Gegenden ab. Durch die Fusion ist es dann möglich, den jeweils besten Standort auszuwählen und weiterzuführen. Hier soll dann auch die neueste Technik eingebaut werden, um die Kapazität weiter zu steigern. Mitte des kommenden Jahres sollen dann auch die ersten Nutzer von einer gemeinsamen LTE-Infrastruktur mit Daten versorgt werden.
Telefonica O2: Die Blue-Tarife
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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