Netflix schließt Sport nach wie vor aus, Nachrichten nicht mehr
Die Online-Streaming-Videothek Netflix hat in der Nacht auf heute die aktuellen Zahlen vorgelegt. Dabei wird man gewissermaßen zum Opfer des eigenen Erfolgs, denn trotz eines gesteigerten Umsatzes und dazugewonnener Abonnenten waren Anleger enttäuscht, da sie sich noch bessere Zahlen erwartet haben.
Lediglich beim Gewinn gab es einen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gefallenen Wert, hier ging es um eine Halbierung von 59,3 auf 29,4 Millionen Dollar. Dieser Rückgang ist allerdings schnell erklärt, nämlich unter anderem mit den stark gesteigerten Kosten für Eigenproduktionen sowie Expansionen in neue Märkte.
An der Wall Street war man aber dennoch nicht beeindruckt, da die Netflix-Aktie zwischenzeitlich ganz ordentlich nach unten gerutscht ist. Denn die Börsianer sahen vor allem das Negative in den Zahlen: So waren in den USA 1,15 Millionen neue Abonnenten vorhergesagt, tatsächlich kamen aber "nur" 880.000 hinzu. Kopfzerbrechen bereitet den Anlegern die (in Europa bereits durchgezogene) Preiserhöhung um einen Dollar pro Monat.
Dazu sagte Netflix-Chef Reed Hastings (via Engadget), dass die Erfahrungen aus Europa gezeigt hätten, dass die stufenweise (vorerst nicht für bestehende Abonnenten geltende) Preiserhöhung in Europa keine negativen Folgen gehabt habe.
Der Content-Chef von Netflix, Ted Sarandos, gab zudem einen Ausblick auf die Zukunftspläne bezüglich Inhalten: Sport(-Übertragungen) schließt er nach wie vor kategorisch aus, nicht jedoch Nachrichten - hier will man "mit hoher Wahrscheinlichkeit" in den nächsten zwei Jahren in Konkurrenz zu Vice treten.
Fast 70 Millionen Nutzer weltweit
Netflix ist und bleibt der dominierende Anbieter für Streaming-Inhalte, das zeigen die gerade veröffentlichten Quartalszahlen des Unternehmens (PDF). So konnte man den Umsatz von rund 1,4 Milliarden Dollar auf 1,74 Milliarden Dollar steigern, man gewann weltweit 3,6 Millionen Abonnenten hinzu und wird demnächst die 70-Millionen-Nutzer-Marke knacken.Lediglich beim Gewinn gab es einen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gefallenen Wert, hier ging es um eine Halbierung von 59,3 auf 29,4 Millionen Dollar. Dieser Rückgang ist allerdings schnell erklärt, nämlich unter anderem mit den stark gesteigerten Kosten für Eigenproduktionen sowie Expansionen in neue Märkte.
An der Wall Street war man aber dennoch nicht beeindruckt, da die Netflix-Aktie zwischenzeitlich ganz ordentlich nach unten gerutscht ist. Denn die Börsianer sahen vor allem das Negative in den Zahlen: So waren in den USA 1,15 Millionen neue Abonnenten vorhergesagt, tatsächlich kamen aber "nur" 880.000 hinzu. Kopfzerbrechen bereitet den Anlegern die (in Europa bereits durchgezogene) Preiserhöhung um einen Dollar pro Monat.
Dazu sagte Netflix-Chef Reed Hastings (via Engadget), dass die Erfahrungen aus Europa gezeigt hätten, dass die stufenweise (vorerst nicht für bestehende Abonnenten geltende) Preiserhöhung in Europa keine negativen Folgen gehabt habe.
Der Content-Chef von Netflix, Ted Sarandos, gab zudem einen Ausblick auf die Zukunftspläne bezüglich Inhalten: Sport(-Übertragungen) schließt er nach wie vor kategorisch aus, nicht jedoch Nachrichten - hier will man "mit hoher Wahrscheinlichkeit" in den nächsten zwei Jahren in Konkurrenz zu Vice treten.
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