Facebook, Stripe, Linux-Foundation:
GnuPG bekommt finanzielle Hilfe
Das freie Kryptographiesystem GnuPG, entwickelt von dem deutschen Werner Koch, bekommt weitere finanzielle Unterstützung und kann somit die Projektarbeit in den kommenden Monaten im Team fortführen. Zu den neuen Großspendern gehört neben dem Online-Bezahlsystem Stripe das soziale Netzwerk Facebook.
Nachdem Koch im vergangenen Jahr unter anderem versucht hatte, durch Crowdfunding die Arbeiten an GnuPG zu sichern, startet das neue Jahr mit vielen freiwilligen Großhelfern. Über die Schwarmfinazierung kam zwar Geld herein, aber lange nicht so viel, wie nötig gewesen wäre. Jetzt wurde bekannt, dass die Linux-Foundation eine einmalige Spende von 60.000 US-Dollar zugesagt hat. Zudem folgen nun die US-Firmen Stripe und Facebook mit jeweils 50.000 US-Dollar, die laut Facebook definitiv als jährliche Zuwendung versprochen wurden.
GnuPG steht für Windows, Mac OS X GNU/Linux und unixartige Betriebssysteme zur Verfügung.
Das jetzige Engagement zeigt, wie wichtig das Verschlüsselungsprojekt für die Gemeinschaft ist. Dennoch sind die wenigsten bereit, auch finanzielle Unterstützung zu leisten, was auch ähnlich Projekte behindert.
Zeitweise hatte auch die deutsche Regierung eine regelmässige Zuwendung beauftragt. Doch 2013 war die finanzielle Situation schließlich so, dass Koch darüber nachdachte, die Arbeiten am Projekt erst einmal auf Sparflamme zu halten und selbst einen Vollzeitjob in der freien Marktwirtschaft anzunehmen, wie er in einem Interview mit ProPublica verriet. Der 53-jährige kann in diesem Jahr mit den neuen Zusicherungen zumindest sein kleines Team aufrechterhalten und für die Zukunft planen.
Spenden kann man bei gnupg.org.
Mediale Aufmerksamkeit erzeugt Spendenbereitschaft
Der Stein war ins Rollen geraten, nachdem das US-Online-Magazin ProPublica vor kurzem über die immer wieder auftretenden finanziellen Probleme von GnuPG berichtet hatte. Nicht nur private Spenden trudeln seit dem Bericht in größerem Umfang ein - auch der Support durch Facebook und Stripe ist auf die mediale Aufmerksamkeit zurückzuführen.GnuPG steht für Windows, Mac OS X GNU/Linux und unixartige Betriebssysteme zur Verfügung.
Finanzielle Unterstützung
Koch hatte 1997 mit den Arbeiten am GNU Privacy Guard begonnen. Schon der Support für die aktuell unterstützten Systeme hält das Team auf Trab. Über die Jahre hatte es immer wieder diverse Groß-Unterstützer gegeben, ohne deren finanzielle Hilfe Koch das Projekt nicht mit einem so großen Zeitaufwand hätte weiterführen können.Das jetzige Engagement zeigt, wie wichtig das Verschlüsselungsprojekt für die Gemeinschaft ist. Dennoch sind die wenigsten bereit, auch finanzielle Unterstützung zu leisten, was auch ähnlich Projekte behindert.
Zeitweise hatte auch die deutsche Regierung eine regelmässige Zuwendung beauftragt. Doch 2013 war die finanzielle Situation schließlich so, dass Koch darüber nachdachte, die Arbeiten am Projekt erst einmal auf Sparflamme zu halten und selbst einen Vollzeitjob in der freien Marktwirtschaft anzunehmen, wie er in einem Interview mit ProPublica verriet. Der 53-jährige kann in diesem Jahr mit den neuen Zusicherungen zumindest sein kleines Team aufrechterhalten und für die Zukunft planen.
Spenden kann man bei gnupg.org.
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema soziale Netzwerke
- The Social Reckoning: Erster Trailer zum brisanten Facebook-Thriller
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
- Super Bowl 2022: Meta schickt Animatronics ins Metaverse
- "Schnelle Lacher": Netflix kopiert TikTok und erweitert mobile Apps
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- AMD-Hotfix: Grafiktreiber-Probleme unter Windows per Update gelöst
- NASA Nancy-Grace-Teleskop in Florida: Start mit SpaceX rückt näher
- OnePlus-Smartphones bald nur noch eine Produktreihe von Oppo?
- Mit Druckluft gesteuertes X-65-Flugzeug hat seine Flügel bekommen
- Aktion endet bald: 80 GB 5G im Telekom-Netz für nur 12,49 Euro
- Mobilfunkmesswoche 2026: Wieder Jagd auf deutsche Funklöcher
- iPhone Fold: Besitzern drohen enorm hohe Verluste beim Wiederverkauf
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen