Samsung Galaxy S6 zunächst ohne Qualcomm Snapdragon 810?
Das neue Samsung Galaxy S6 könnte offenbar anders als erwartet nicht mehr in einer Variante mit Qualcomm-Plattform auf den Markt kommen. Hintergrund sind die angeblichen Hitzeprobleme des neuen High-End-SoCs Qualcomm Snapdragon 810, wegen denen Samsung möglicherweise voll auf einen Chips aus der hauseigenen Exynos-Serie setzen will.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus der dortigen Zulieferindustrie berichtet, gibt es seit einiger Zeit Gerüchte, wonach Samsung auf den Qualcomm Snapdragon 810 mit seinen acht bis zu 2,0 Gigahertz schnellen 64-Bit-Kernen verzichten könnte. Weil Qualcomms neues Flaggschiff angeblich zu warm wird, erwägt Samsung die Verwendung eines im 14-Nanometer-Maßstab gefertigten Octacore-SoCs aus eigener Herstellung.
Gleichzeitig ist aber auch davon die Rede, dass Samsung wie schon bei früheren Modellen wieder Varianten des Galaxy-Flaggschiffs mit Exynos- oder Snapdragon-Prozessor anbieten könnte. Man wolle sich damit die Option der Verwendung von Qualcomms Chip offen halten, heißt es. Deshalb würden anfangs zwar fast ausschließlich Geräte mit Exynos-SoC produziert, aber auch kleinere Stückzahlen mit Snapdragon 810.
Zunächst könnten 80 bis 90 Prozent der anfänglich produzierten Einheiten des Samsung Galaxy S6 mit dem 14-Nanometer-Chip aus der Exynos-Serie produziert werden. Sollte Qualcomm die Hitzeprobleme des Snapdragon 810 dann zunehmend in den Griff bekommen, könne eine Steigerung des Anteils der mit dem neuen High-End-Prozessor gefertigten Geräte erfolgen.
Während der Samsung-SoC, bei dem es sich ebenfalls um einen leistungsstarken Octacore handeln soll, im 14-Nanometer-Maßstab produziert wird, kommt beim Snapdragon 810 noch der Fertigungsprozess des taiwanischen Vertragsfertigers TSMC im 20-Nanometer-Maßstab zum Einsatz. Dadurch hat der Samsung-Chip Vorteile, die sich durch die geringere Strukturbreite ergeben und kommt so zum Beispiel mit weniger Energie und Abwärme aus.
Sollte TSMC wie geplant im zweiten oder dritten Quartal auf seinen neuen 16-Nanometer-Prozess umstellen, könnten die Hitzeprobleme des neuen Qualcomm-Chips dann der Vergangenheit angehören, heißt es. Bei der Vorstellung seines neuen Galaxy S6, die zum Mobile World Congress 2015 Anfang März erwartet wird, ist dennoch damit zu rechnen, dass Samsung beide Modelle ankündigen wird.
Gleichzeitig ist aber auch davon die Rede, dass Samsung wie schon bei früheren Modellen wieder Varianten des Galaxy-Flaggschiffs mit Exynos- oder Snapdragon-Prozessor anbieten könnte. Man wolle sich damit die Option der Verwendung von Qualcomms Chip offen halten, heißt es. Deshalb würden anfangs zwar fast ausschließlich Geräte mit Exynos-SoC produziert, aber auch kleinere Stückzahlen mit Snapdragon 810.
Zunächst könnten 80 bis 90 Prozent der anfänglich produzierten Einheiten des Samsung Galaxy S6 mit dem 14-Nanometer-Chip aus der Exynos-Serie produziert werden. Sollte Qualcomm die Hitzeprobleme des Snapdragon 810 dann zunehmend in den Griff bekommen, könne eine Steigerung des Anteils der mit dem neuen High-End-Prozessor gefertigten Geräte erfolgen.
Während der Samsung-SoC, bei dem es sich ebenfalls um einen leistungsstarken Octacore handeln soll, im 14-Nanometer-Maßstab produziert wird, kommt beim Snapdragon 810 noch der Fertigungsprozess des taiwanischen Vertragsfertigers TSMC im 20-Nanometer-Maßstab zum Einsatz. Dadurch hat der Samsung-Chip Vorteile, die sich durch die geringere Strukturbreite ergeben und kommt so zum Beispiel mit weniger Energie und Abwärme aus.
Sollte TSMC wie geplant im zweiten oder dritten Quartal auf seinen neuen 16-Nanometer-Prozess umstellen, könnten die Hitzeprobleme des neuen Qualcomm-Chips dann der Vergangenheit angehören, heißt es. Bei der Vorstellung seines neuen Galaxy S6, die zum Mobile World Congress 2015 Anfang März erwartet wird, ist dennoch damit zu rechnen, dass Samsung beide Modelle ankündigen wird.
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