LG-Roadmap setzt Termin für rollbare Displays in Smartphones und TVs
Der südkoreanische Elektronikkonzern LG will in den kommenden Jahren verstärkt Displays einsetzen, bei denen statt Glassubstraten ein Kunststoff als Trägermaterial dient. Das macht die Panels sehr flexibel und ermöglicht es, diese zu biegen und aufzurollen.
Als Plastic OLED (POLED) bezeichnet das Unternehmen die Technologie, die heute bereits in einem frühen Entwicklungsstadium in der Smartwatch LG G Watch R zum Einsatz kommt. Ab dem kommenden Jahr sollen bereits erste Produkte im Smartphone-Bereich bereitgestellt werden, die nicht nur über ein gebogenes Display verfügen, sondern auch in gewissem Maße biegbar sind. Das soll zu einer stärkeren Widerstandskraft bei bestimmten Belastungen führen.
Zwei Jahre später dann will das Unternehmen dann auch erste Geräte anbieten, bei denen sich die Bildschirme zusammenfalten oder aufrollen lassen. Auch hier wird es zuerst um Smartphones gehen. Doch auch bei den so genannten Wearables sieht man weitere Einsatzmöglichkeiten - allerdings lässt sich hier noch wenig Konkretes sagen, da im Grunde noch niemand ernsthaft Produkte entwickelt hat, die über Smartwatches hinausgehen.
LG sieht aber auch schon weitere Anwendungen, die teils sogar sinnvoller klingen, die aber auch noch einige Weiterentwicklungen bei der technologischen Basis erfordern. Ein Beispiel dafür sind größere Fernseher, die sich ähnlich flexibel aufhängen und ausrollen lassen, wie heute eine Leinwand, auf die das Bild mit einem Beamer projiziert wird.
Die Grundlage für die POLED-Technologie bildet ein Kunststoff, der ein wichtiges Problem überwindet: Bisher stand noch kein Material außer Glas zur Verfügung, das die Temperaturen bei der Produktion problemlos aushält und auch längerfristig eine hohe chemische Stabilität aufweist. Das hat sich inzwischen aber geändert.
Das Ergebnis besteht in einem Panel, das nicht nur biegsam ist. Auch die Struktur ist deutlich einfacher gestaltet. Hinzu kommt, dass POLEDS sehr dünn sind. Während die verschiedenen Schichten eines LCD-Displays es kaum möglich machten, dass Panels dünner als 2 Millimeter werden, kam man bei herkömmlichen OLEDs bereits auf 1 Millimeter. Plastic OLEDs können hingegen sogar noch dünner als 0,5 Millimeter sein und somit als eine Folie hergestellt werden, die sich flexibel auf verschiedene Oberflächen und Strukturen aufbringen lässt.
Zwei Jahre später dann will das Unternehmen dann auch erste Geräte anbieten, bei denen sich die Bildschirme zusammenfalten oder aufrollen lassen. Auch hier wird es zuerst um Smartphones gehen. Doch auch bei den so genannten Wearables sieht man weitere Einsatzmöglichkeiten - allerdings lässt sich hier noch wenig Konkretes sagen, da im Grunde noch niemand ernsthaft Produkte entwickelt hat, die über Smartwatches hinausgehen.
LG sieht aber auch schon weitere Anwendungen, die teils sogar sinnvoller klingen, die aber auch noch einige Weiterentwicklungen bei der technologischen Basis erfordern. Ein Beispiel dafür sind größere Fernseher, die sich ähnlich flexibel aufhängen und ausrollen lassen, wie heute eine Leinwand, auf die das Bild mit einem Beamer projiziert wird.
Die Grundlage für die POLED-Technologie bildet ein Kunststoff, der ein wichtiges Problem überwindet: Bisher stand noch kein Material außer Glas zur Verfügung, das die Temperaturen bei der Produktion problemlos aushält und auch längerfristig eine hohe chemische Stabilität aufweist. Das hat sich inzwischen aber geändert.
Das Ergebnis besteht in einem Panel, das nicht nur biegsam ist. Auch die Struktur ist deutlich einfacher gestaltet. Hinzu kommt, dass POLEDS sehr dünn sind. Während die verschiedenen Schichten eines LCD-Displays es kaum möglich machten, dass Panels dünner als 2 Millimeter werden, kam man bei herkömmlichen OLEDs bereits auf 1 Millimeter. Plastic OLEDs können hingegen sogar noch dünner als 0,5 Millimeter sein und somit als eine Folie hergestellt werden, die sich flexibel auf verschiedene Oberflächen und Strukturen aufbringen lässt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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