Nach Fire Phone-Debakel: Amazon will "aus Fehlern lernen"
Das erste Smartphone des US-Online-Versandhändlers Amazon, das Fire Phone, kann bereits jetzt als Flop des Jahres bezeichnet werden. Doch der Konzern will "unbeirrt" weitermachen und aus Fehlern lernen, ein Nachfolger des Geräts wird entsprechend auch nicht ausgeschlossen, ganz im Gegenteil.
Gleichzeitig sagte er aber auch, dass man in einer "ehrlichen Beurteilung" des Geräts "viel gelernt habe" und auch gegenüber Kritik "nicht immun" sei: "Wir lesen auf alle Fälle alles, was von Kunden und Journalisten geschrieben wird und machen uns Notizen, weshalb der zweite Schritt wohl etwas anders sein wird als der erste", so Van der Meulen.
Der Amazon-Manager meint, dass man in Vergangenheit bereits ähnliches erleben musste und zwar beim allerersten Kindle-E-Reader. Auch der sei "ziemlich schlecht" gewesen, auch dabei habe man viel Kritik einstecken müssen. Doch auch hier habe sich Amazon nicht beirren lassen und kann nun auf ein überaus erfolgreiches Produkt blicken.
Bereits zuvor hatte ein Amazon-Manager allerdings eingeräumt, dass die (zu hohe) Preisgestaltung des Fire Phone eine Mitschuld trägt, Van der Meulen bestätigt das indirekt: "Unsere Strategie war es stets, nicht mit den Geräten selbst Geld zu verdienen, sondern wenn die Leute das Gerät nutzen."
Er meint weiter: "Leute, die ein Gerät kaufen und es dann in eine Schublade packen, sind für uns nicht ansatzweise so interessant." Grund hierfür ist natürlich, dass Amazon digitale Inhalte, also Videos, Musik und E-Books, verkaufen möchte.
Flop des Jahres
Mit einem Verlust von rund 170 Millionen Dollar gilt das Amazon Fire Phone, das im vergangenen Somme vorgestellt und eingeführt worden ist, als Desaster, kaum jemand wollte das Gerät kaufen. Jorrit Van der Meulen, der in Europa für Geräte zuständige Amazon-Manager, sagte nun in einem Interview mit dem britischen Guardian, dass sich das Unternehmen davon nicht beirren lassen will.Gleichzeitig sagte er aber auch, dass man in einer "ehrlichen Beurteilung" des Geräts "viel gelernt habe" und auch gegenüber Kritik "nicht immun" sei: "Wir lesen auf alle Fälle alles, was von Kunden und Journalisten geschrieben wird und machen uns Notizen, weshalb der zweite Schritt wohl etwas anders sein wird als der erste", so Van der Meulen.
Der Amazon-Manager meint, dass man in Vergangenheit bereits ähnliches erleben musste und zwar beim allerersten Kindle-E-Reader. Auch der sei "ziemlich schlecht" gewesen, auch dabei habe man viel Kritik einstecken müssen. Doch auch hier habe sich Amazon nicht beirren lassen und kann nun auf ein überaus erfolgreiches Produkt blicken.
Bereits zuvor hatte ein Amazon-Manager allerdings eingeräumt, dass die (zu hohe) Preisgestaltung des Fire Phone eine Mitschuld trägt, Van der Meulen bestätigt das indirekt: "Unsere Strategie war es stets, nicht mit den Geräten selbst Geld zu verdienen, sondern wenn die Leute das Gerät nutzen."
Er meint weiter: "Leute, die ein Gerät kaufen und es dann in eine Schublade packen, sind für uns nicht ansatzweise so interessant." Grund hierfür ist natürlich, dass Amazon digitale Inhalte, also Videos, Musik und E-Books, verkaufen möchte.
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