Amazon weiht deutsches AWS-Rechenzentrum in Frankfurt ein
Amazon hat in Frankfurt ein neues Rechenzentrum für die Amazon Web Services eröffnet. Die Inbetriebnahme beendet die Gerüchte um die Existenz eines deutschen Standorts. Bereits vor Wochen war dieser neue Standort in einer Statistik aufgetaucht.
Damals hatte das Berliner Startup Bitplace die Bezeichnung "ec2.eu-central-1.amazonaws.com" mit Standort Frankfurt am Main in DNS-Einträgen entdeckt. Von offizieller Seite gab es dazu bislang keinerlei Informationen. Erst der heutige Start des Centers besiegelte das Engagement. Das "AWS EU Frankfurt" ist neben dem Servercenter in Irland das zweite Zentrum in Europa und insgesamt das elfte Rechenzentrum von Amazon.
"Viele Kunden hatten uns gefragt, ob sie bei uns ihre Daten in Deutschland behalten können", hatte Amazon-Spartenchef Andy Jassy in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters unterstrichen. Die Eröffnung geht einher mit der Nachricht, dass zahlreiche neue Großkunden in Deutschland die Amazon Web Services nutzen. Dabei sind laut Bericht von Amazon unter anderem Burda Media, SAP, die Software AG sowie der Versicherungskonzern Talanx. Dazu arbeitet Amazon verstärkt an der CO2-Neutralität. Das neue Zentrum ist laut Pressemitteilung Emmisionsneutral durch eine Kooperation mit den Stromanbietern.
Das neue Rechenzentrum wird nun unter anderem den Kunden in Deutschland das Nutzen der Dienste wie Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2), Amazon Elastic Block Store (Amazon EBS), Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) und der Amazon Virtual Private Cloud gestatten. Die Preise für die neue AWS-Region Deutschland liegen allerdings etwas über den Preisen des EU-Zentrums in Irland.
Standortnachfrage
Für deutsche Kunden der Amazon Web Services ist der Standort hierzulande nicht unerheblich. Allein aus Datenschutzgründen wollen viele Kunden ihre Daten nicht gern auf Servern in Ländern mit einer anderen Rechtsordnung sehen. Dass Amazon nun auf diese Wünsche eingeht, hat viel mit der Konkurrenzsituation in Deutschland zu tun. Denn andere Anbieter werben gezielt mit dem Standortvorteil und haben Amazon damit sicherlich bereits so manch einen Großkunden gekostet."Viele Kunden hatten uns gefragt, ob sie bei uns ihre Daten in Deutschland behalten können", hatte Amazon-Spartenchef Andy Jassy in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters unterstrichen. Die Eröffnung geht einher mit der Nachricht, dass zahlreiche neue Großkunden in Deutschland die Amazon Web Services nutzen. Dabei sind laut Bericht von Amazon unter anderem Burda Media, SAP, die Software AG sowie der Versicherungskonzern Talanx. Dazu arbeitet Amazon verstärkt an der CO2-Neutralität. Das neue Zentrum ist laut Pressemitteilung Emmisionsneutral durch eine Kooperation mit den Stromanbietern.
Das neue Rechenzentrum wird nun unter anderem den Kunden in Deutschland das Nutzen der Dienste wie Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2), Amazon Elastic Block Store (Amazon EBS), Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) und der Amazon Virtual Private Cloud gestatten. Die Preise für die neue AWS-Region Deutschland liegen allerdings etwas über den Preisen des EU-Zentrums in Irland.
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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