Funktionierender "Apple I" hat bei Auktion Rekordpreis erzielt
Einer der ersten Computer, die von Apple gebaut wurden, ist gerade bei einer Auktion zum Rekordpreis weggegangen. Es handelte sich hierbei um einen Apple I, der noch immer funktionstüchtig ist. Der Rechner begründete quasi den Weg des heutigen Mega-Konzerns.
Insgesamt wurden Mitte der 1970er Jahre nur rund 200 Geräte dieses Typs gebaut, von denen noch etwa ein Viertel existiert. Steve Wozniak, der Apple gemeinsam mit Steve Jobs gegründet hatte, lötete die Systeme damals noch komplett selbst zusammen. Geliefert wurde auch nur eine Platine voller Chips. Es war dann Sache der Kunden, diese in ein Gehäuse zu stecken sowie Ein- und Ausgabe-Geräte hinzuzufügen.
Vor über einem Jahr hatte das Auktionshaus Breker in Köln bereits eines dieser Systeme im Angebot. Damals wurde ein Kaufpreis von rund 515.000 Euro erzielt. Nun hat eine weitere Versteigerung durch Bonhams einen noch wesentlich höheren Betrag erzielt: 905.000 Dollar beziehungsweise 716.000 Euro war der Käufer bereit zu zahlen.
Am mitgelieferten Zubehör dürfte es nicht allein gelegen haben, dass nun ein neuer Rekordpreis erzielt wurde. Aber immerhin gab es diesmal nicht nur die Platine, sondern auch ein Apple 1 Cassette Interface sowie eine Tastatur aus der Entstehungszeit des Computers dazu. Zusammen mit dem im Paket enthaltenen Monitor Sanyo VM4204 könnte der Käufer im Grunde direkt loslegen.
Allerdings dürfte diesem wenig daran gelegen sein, die Funktionsweise des Gerätes zu erkunden, als die eigene Sammlung zu erweitern - denn der Zuschlag ging in diesem Fall an das Henry Ford Museum. In dieser vom berühmten Industriellen persönlich begonnenen Sammlung sind zahlreiche bedeutende Exponate aus der Technik- und Kulturgeschichte zusammengetragen, darunter ein Feldbett von George Washington, der Lincoln Continental, in dem der damalige US-Präsident John F. Kennedy erschossen wurde, der erste Prototyp eines Hubschraubers oder auch das Konzept für ein nuklear betriebenes Auto von Ford.
Vor über einem Jahr hatte das Auktionshaus Breker in Köln bereits eines dieser Systeme im Angebot. Damals wurde ein Kaufpreis von rund 515.000 Euro erzielt. Nun hat eine weitere Versteigerung durch Bonhams einen noch wesentlich höheren Betrag erzielt: 905.000 Dollar beziehungsweise 716.000 Euro war der Käufer bereit zu zahlen.
Am mitgelieferten Zubehör dürfte es nicht allein gelegen haben, dass nun ein neuer Rekordpreis erzielt wurde. Aber immerhin gab es diesmal nicht nur die Platine, sondern auch ein Apple 1 Cassette Interface sowie eine Tastatur aus der Entstehungszeit des Computers dazu. Zusammen mit dem im Paket enthaltenen Monitor Sanyo VM4204 könnte der Käufer im Grunde direkt loslegen.
Allerdings dürfte diesem wenig daran gelegen sein, die Funktionsweise des Gerätes zu erkunden, als die eigene Sammlung zu erweitern - denn der Zuschlag ging in diesem Fall an das Henry Ford Museum. In dieser vom berühmten Industriellen persönlich begonnenen Sammlung sind zahlreiche bedeutende Exponate aus der Technik- und Kulturgeschichte zusammengetragen, darunter ein Feldbett von George Washington, der Lincoln Continental, in dem der damalige US-Präsident John F. Kennedy erschossen wurde, der erste Prototyp eines Hubschraubers oder auch das Konzept für ein nuklear betriebenes Auto von Ford.
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