US-Krawalle: Diskussion um Polizei-Bild von "Battlefield: Hardline"
In der Kleinstadt Ferguson im US-Bundesstaat Missouri kommt es derzeit nach dem Todesschuss eines Polizisten auf einen schwarzen Teenager zu schweren Unruhen. Die US-Exekutive tritt dort schwer bewaffnet und mit nahezu militärischer Ausrüstung auf. Kritik äußert nun auch ein Spiele-Blog und zwar an der Verherrlichung derartiger Methoden beim EA-Spiel Battlefield: Hardline.
Die Kotaku-Kritik richtet sich vor allem in Richtung Electronic Arts und dem gerade auf der Gamescom beworbenen Battlefield-Ableger mit dem Untertitel Hardline. "In einer Welt, in der Ferguson nun tatsächlich passiert ist, in der Menschen auf der ganzen Welt verwirrt und empört sind, wie die Polizei dort aufritt, wird EA ein Spiel veröffentlichen, in dem es um schwer bewaffnete Polizei geht, die in US-amerikanischen Straßen Zeug in die Luft jagt", schreibt Kotaku.
Kurzum: Es geht darum, dass Hardline Polizeigewalt verherrliche. Kritik an diesem Thema des Spiels ist nicht neu, bereits vor Ferguson wurde der unsensible Umgang mit Polizeigewalt in Frage gestellt. Kotaku schreibt allerdings auch, dass EA kaum noch etwas tun könne, da sich das Battlefield: Hardline trotz einer Verschiebung auf 2015 der Fertigstellung nähert.
Ist das noch Polizei oder bereits Militär?
Ein Kommentar des bekannten US-Blogs Kotaku (via GameStar) sorgt derzeit in der Spiele-Szene für einiges an Aufregung. Der Beitrag widmet sich den derzeit kriegsähnlichen Zuständen in der US-Stadt Ferguson, wo die Polizei mit schwerer militärischer Ausrüstung gegen Demonstranten und Beobachter vorgeht.Die Kotaku-Kritik richtet sich vor allem in Richtung Electronic Arts und dem gerade auf der Gamescom beworbenen Battlefield-Ableger mit dem Untertitel Hardline. "In einer Welt, in der Ferguson nun tatsächlich passiert ist, in der Menschen auf der ganzen Welt verwirrt und empört sind, wie die Polizei dort aufritt, wird EA ein Spiel veröffentlichen, in dem es um schwer bewaffnete Polizei geht, die in US-amerikanischen Straßen Zeug in die Luft jagt", schreibt Kotaku.
Kurzum: Es geht darum, dass Hardline Polizeigewalt verherrliche. Kritik an diesem Thema des Spiels ist nicht neu, bereits vor Ferguson wurde der unsensible Umgang mit Polizeigewalt in Frage gestellt. Kotaku schreibt allerdings auch, dass EA kaum noch etwas tun könne, da sich das Battlefield: Hardline trotz einer Verschiebung auf 2015 der Fertigstellung nähert.
Hoffen auf bessere Zukunft
Vielmehr hofft man aber, dass sich EA und alle anderen Entwickler und Publisher die aktuellen Geschehnisse zu Herzen und das Thema das nächste Mal - und dieses wird bestimmt kommen - ernster nehmen: "Es ist ein zutiefst geschmackloses Element, Polizisten als Kämpfer mit Sturmgewehren zu zeigen. Videospielunternehmen sollten daran im Licht der Ereignisse in Ferguson denken und künftig sorgfältiger sein."
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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