Xiaomi-Manager Barra über "sensationsgeile" Apple-Plagiatsvowürfe
Am Dienstag hat der chinesische Hersteller sein vielbeachtetes Smartphone Mi 4 vorgestellt. Fast sofort nach der Präsentation des Geräts gab es aber Stimmen, die Xiaomi vorwarfen, ganz unverhohlen bei Apple und dem iPhone kopiert zu haben. Hugo Barra, ehemaliger Google-Topmanager, hat auf die Verwürfe nun geantwortet.
In einem Interview mit The Verge sagte Barra zunächst, dass die Firma auf westlichen Märkten als Mi auftritt, das gilt sowohl für Produkte als auch das Unternehmen selbst. Das hat natürlich mit der schwierigen Aussprache von Xiaomi (in etwa "Schiaomie") zu tun.
Die Vorwürfe im Zusammenhang mit Apple seien laut Barra "dramatisch-sensationsgeile Statements, da sie (die Medien) nichts Besseres zu sagen haben." Dass es gewisse Überschneidungen gibt, leugnet er aber nicht: "Wenn man zwei ähnlich begabte Designer hat, dann ergibt es Sinn, wenn beide zu einer gemeinsamen Schlussfolgerung kommen." Als Beispiel nennt er die Wahl des 4:3-Seitenverhältnisses, laut Barra will man nicht auf eine gute Idee verzichten müssen, weil Apple sie vielleicht schon mal umgesetzt hat.
Hier hat Xiaomi aber auch gewissermaßen selbst die Vorwürfe herausgefordert, da man sich bei der Mi-4-Vorstellung Jobs' berühmtes "One more thing. . ." ausgeliehen hat. Dazu sagte Barra gegenüber The Next Web, dass dies ein ans chinesische Publikum gerichteter Witz gewesen sei, da man das dort lustig findet und zugleich als Anerkennung der Brillanz von Jobs sieht.
Android-erfahrener Manager
Hugo Barra war lange Zeit der Vize beim mobilen Betriebssystem von Google, vor knapp einem Jahr verließ er das Unternehmen aber und stieß zum chinesischen Smartphone-Marktführer Xiaomi. Barra ist dort vor allem für das internationale Geschäft verantwortlich und er durfte nun auch auf die vor allem aus dem Westen kommenden Plagiatsvorwürfe antworten.In einem Interview mit The Verge sagte Barra zunächst, dass die Firma auf westlichen Märkten als Mi auftritt, das gilt sowohl für Produkte als auch das Unternehmen selbst. Das hat natürlich mit der schwierigen Aussprache von Xiaomi (in etwa "Schiaomie") zu tun.
Die Sache mit den runden Ecken . . .
Das eigentliche Thema sind allerdings die Kopiervorwürfe, die nach der Vorstellung des Mi 4 in einigen Medien laut wurden, im Mittelpunkt steht natürlich Apple. Barra sagte, dass er bereits "die Nase voll" davon habe. Er betonte, dass Mi ein "unglaublich innovatives Unternehmen" sei, das ständig darauf aus ist, die eigenen Designs zu verbessern und zu verfeinern.Die Vorwürfe im Zusammenhang mit Apple seien laut Barra "dramatisch-sensationsgeile Statements, da sie (die Medien) nichts Besseres zu sagen haben." Dass es gewisse Überschneidungen gibt, leugnet er aber nicht: "Wenn man zwei ähnlich begabte Designer hat, dann ergibt es Sinn, wenn beide zu einer gemeinsamen Schlussfolgerung kommen." Als Beispiel nennt er die Wahl des 4:3-Seitenverhältnisses, laut Barra will man nicht auf eine gute Idee verzichten müssen, weil Apple sie vielleicht schon mal umgesetzt hat.
One more thing
Kritisiert wurde vor allem auch der Stil der Präsentation. Dazu sagte Barra: "Wir sind nicht die einzigen, die den Präsentationsstil von Steve Jobs adaptiert haben. Die ganze Welt hat das gemacht."Hier hat Xiaomi aber auch gewissermaßen selbst die Vorwürfe herausgefordert, da man sich bei der Mi-4-Vorstellung Jobs' berühmtes "One more thing. . ." ausgeliehen hat. Dazu sagte Barra gegenüber The Next Web, dass dies ein ans chinesische Publikum gerichteter Witz gewesen sei, da man das dort lustig findet und zugleich als Anerkennung der Brillanz von Jobs sieht.
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